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pbs Tag der offenen Tuer 2017o

Raus aus dem Haus

Foto: DFK-Ausflug - Bild: Manuela Leibig

Der September ist bei der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien (SKGD) seit vielen Jahren traditionell ein Monat mit Ausflügen für die Mitglieder Deutscher Freundschaftskreise (DFK) in Polen. Täglich fahren gleich zwei große Busse aus verschiedenen Orten der Region nach Mährisch-Schlesien.

Die Reisenden besuchen die Tropfsteinhöhle „Na Špičáku“ im Bezirk Freiwaldau (Jeseník). Hier erfahren sie, wie eine Höhle entsteht und dass die Abtropfsteine (Stalaktite) nicht angefasst werden dürfen, weil sie ansonsten nicht mehr wachsen. „Ich wollte mir Tschechien ansehen und nicht immer nur zu Hause sitzen. Die Höhle fand ich besonders schön“, sagt Monika Wistuba aus Schmitsch (Śmicz).

Weiter geht es in den Priessnitz-Kurort in Freiwaldau-Gräfenberg (Lázně Jeseník). Hier können die DFK-Mitglieder Quellwasser probieren und erfahren wie der autodidaktische Naturheiler Vincenz Priessnitz seine gebrochenen Rippen selbst geheilt hat.

Dann geht es bergauf, zum Balneopark, wo man Arme (und manch Tapferer auch Beine) ins kalte Wasser stecken kann, so wie es einst der Erfinder des Duschkopfes, Priessnitz, seinen Patienten geraten hat. „Seit ein paar Jahren schickte ich immer andere Mitglieder meines DFKs zu den Integrationsausflügen, aber dieses Jahr war es an der Zeit, dass ich auch mitkomme“, meint Margarethe Lison, Vorsitzende des DFK Psychod (Przechód).

In der Zwischenzeit wird in dem in Schlesien am höchsten gelegenen Dorf Reihwiesen (Rejvíz) eine typisch tschechische Mahlzeit genossen und auch für Einkäufe ist genug Zeit. Zu guter Letzt begeben sich die Teilnehmer des Ausflugs in die Jungfrau Maria Hilf Kirche (Kostel Panny Marie Pomocné) in der Nähe des Ortes Zuckmantel (Zlaté Hory), wo sie die Geschichte dieser Kirche kennenlernen, beten und singen. Im Bus herrscht eine fröhliche Atmosphäre, es werden Witze erzählt und Lieder gesungen.

Eine Bildergalerie zu den Ausflügen finden Sie auf der Internetseite der Zeitung Wochenblatt: hier.

Dieser Artikel erschien zunächst im Wochenblatt.

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