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  • Antikomplex stellt neues Buch vor

    Mit dem neu ins Tschechische übersetzten Buch „Odchody a návraty“ (Erinnerungskultur und Lebensläufe) widmet sich der 1998 von Studenten gegründete Verein Antikomplex einem seiner zentralen Themengebiete. Es geht um Erinnerungen an die Vertreibung, die Ankunft in der neuen Heimat und die Integration in Deutschland. Aber auch den Blick der tschechischen Bewohner des Grenzgebietes auf die Vergangenheit ihrer Wohnorte spart man nicht aus.

     

  • Jugend debattiert aktuelles Finalthema

    Es war knapp im Finale des Wettbewerbs „Jugend debattiert international 2015“ im lettischen Riga. Auf dem Podium lieferten sich zwei Schülerinnen aus Ungarn und ein gemischtes Team aus Tschechien eine spannende Debatte auf Deutsch zum Thema „Sollen alle Mitgliedsstaaten des Europarats jährlich eine Mindestzahl von Flüchtlingen aufnehmen?“.

     

  • Bretter, die die Welt bedeutend verbinden

    In einem Jahr der Jubiläen naht bereits das nächste. Das Prager Theaterfestival deutscher Sprache geht bereits in seine zwanzigste Ausgabe. Vom 5. bis zum 29. November zeigen verschiedene Prager Bühnen neue und neu interpretierte Stücke in deutscher Sprache. Durch zwei Theaterausflüge werden aber auch München und Dresden Teil des Festivals.

     

  • Das Grenzüberschreiterfestival

    Zwischen dem 29.10. und dem 15.11. finden die 17. Tschechisch-Deutschen Kulturtage statt. Dieses Festival soll das Interesse an der Kultur des jeweiligen Nachbarn anfachen. Auch für ein besseres Verständnis der Menschen auf der anderen Seite der Grenze sorgt die Veranstaltung nun schon seit 1999.

     

     

  • Prag in einem besonderen Licht

    Zwischen dem 15.10. und dem 18.10. findet derzeit das dritte „Signal Festival“ in Prag statt. Bei diesem Festival werden viele Gebäude und Plätze der tschechischen Hauptstadt in ganz bestimmter Weise angeleuchtet und die Stadt so in einem ganz neuen Licht präsentiert.

     

  • Deutsche Geschichte mit kindlichen Augen

    Am 12.10. wurde zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse der 11. Deutsche Buchpreis verliehen. Schon seit dem 16. September standen die sechs Finalisten fest, über den Sieger durfte jedoch noch eine Weile spekuliert werden.

     

     

  • Katz und Maus

    Günter Grass gilt als einer der wichtigsten deutschsprachigen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Mit seiner „Danziger Trilogie“ sprach er tabuisierte Themen an und rüttelte am Selbstverständnis der Bundesrepublik. An seinem Geburtstag zeigt das Goethe Institut in Zusammenarbeit mit dem Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren nun den auf seiner Novelle gleichen Namens beruhenden Film „Katz und Maus“.

     

  • Ein kleiner Vorgeschmack

    Letzte Woche gab es schon einen kleinen Vorgeschmack auf das anstehende Fest deutschsprachiger Filme. Im Zeitraum zwischen dem 21.10. und dem 25.10. wird „Das Filmfest“ in Prag stattfinden und danach nach Pilsen (Plzeň) und Brünn weiterziehen. Um einen kleinen Einblick zu bieten, zeigten die Veranstalter den Film „Als wir träumten“, einen der vielen Filme, die auf dem Festival zu sehen sein werden.

     

     

  • Gedenken an Reformator

    Johannes Mathesius gilt als Reformator des Erzgebirges und starb vor 450 Jahren am 7. Oktober in Joachimsthal (Jáchymov). Anlässlich dieses Jahrestages organisiert die Johannes-Mathesius-Gesellschaft am Samstag, 10. Oktober, mehre Veranstaltungen, um dieser wichtigen Persönlichkeit zu gedenken.

     

  • Finaldebatte in Riga

    Zwischen dem 19.10. und dem 23.10. findet das Finale des alljährlichen Debattierwettbewerbs „Jugend debattiert international“ statt. Dieses Mal wird das Finale des Wettbewerbs in Riga, Lettland, ausgetragen. Auch die zwei tschechischen Landessieger werden dort ihr Land vertreten und versuchen, den Wettbewerb zu gewinnen.

     

     

  • Hans Kelsen an der Schwelle des 21. Jahrhunderts

    Hans Kelsen, einer der Verfasser der österreichischen Verfassung, war einer der bedeutendsten Rechtswissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Er ist das Thema einer internationalen Konferenz, die an der Karls-Universität Prag am 8. und 9. Oktober stattfindet.

     

  • Verloren geglaubter Schwan kehrt zurück nach Prag

    Unter den vielen Künstlern und Wissenschaftlern, die König Rudolf II. am Prager Hof um sich versammelte, war auch der Schweizer Joseph Heintz der Ältere. Sein lange Zeit verloren geglaubtes Bild „Leda und der Schwan“ wurde nach fast 400 Jahren wiederentdeckt und kommt nun für eine Ausstellung vom 2.10. bis zum 3.1. nach Prag zurück.

     

  • Enthüllung die Zweite

    Bei frischem Wetter, aber dennoch mit guter Laune, wurde am 29. Oktober 2014 eine Gedenktafel für Hans Kelsen, einen der großen Rechtswissenschaftler des 20. Jahrhunderts enthüllt.Der Österreichische Justizminister Wolfgang Brandstetter und seine tschechische Amtskollegin Helena Válková waren ebenso wie der Österreichische Botschafter Ferdinand Trauttmansdorff und der Bürgermeister von Prag 1, Oldřich Lomecký, anwesend.

     

  • Langsam ist es besser geworden

    Die gleichnamige Ausstellung beschäftigt sich mit dem neuen Leben von mehr als 30 Vertriebenen aus Böhmen und Mähren, die in Niederösterreich ihre neue Heimat gefunden haben oder eben auch nur fast. Am 5. November um 17 Uhr wird mit einer Vernissage die Ausstellung eröffnet.

     

     

  • Beistand von oben und von unten nötig

    Die Ausstellung „Tempus Fugit“ im Haus der nationalen Minderheiten (die LandesZeitung berichtete: hier) wurde am Montag, den 27. Oktober 2014, mit einer Vernissage feierlich eröffnet. Im Beisein zahlreicher Gäste konnte Kardinal Dominik Duka mit seinem Segen die Ausstellung der bedrohten Kirchen im Kreis Branau (Broumov) einweihen.

     

     

  • Kunst aus Sachsen in Prag

     Aktuelle Kunst aus Sachsen zeigt das Verbindungsbüro des Freistaates in Prag. Der Künstler Jochen Fiedler, geboren Dresden und lebend in der sächsischen Schweiz, stellt seine Werke aus. Seit dem 25. September bis zum 06. November zu sehen, wird mit einer Finissage am letzten Tag die Ausstellung abgeschlossen. Dazu wird herzlich eingeladen.

     

     

  • Wissenschaft und Technik zum Anfassen

    Die Akademie der Wissenschaft der Tschechischen Republik hat es sich auf die Fahne geschrieben, Wissenschaft und Technik an Interessierte weiterzubringen. Daraus entwickelte sich die Woche der Wissenschaft und Technik (Týden vědy a techniky), die dieses Jahr in der 14. Auflage unter dem Motto „Wissenschaft zum Anfassen“ (Dotkni se vědy) stattfindet.

     

  • Trakl und der Wahnsinn des Krieges

    Eine Woche nach dem Österreichischen Nationalfeiertag findet am 3. November ein Jubiläum im zunächst österreichischen Kontext statt. Der Todestag des Dichters Georg Trakl jährt sich zum 100. Mal, ein Grund für das Österreichische Kulturforum in Prag (ÖKF), sich dem Künstler zu nähern. Doch nicht nur dort, auch im Theater X10 (Divadlo X10) gibt es eine Interpretation zu Trakls Leben und Tod zu sehen.

     

     

  • LV lädt zum nächsten Planspiel - Spielend zum Planer

    Die Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien veranstaltet zusammen mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) vom 14. - 16. November in Mährisch Schönberg (Šumperk) das Planspiel „Frau Deutschmannová, wie konnte denn das passieren?!“. Zur Teilnahme sind alle Interessierten zwischen 16 und 99 Jahren eingeladen, die schon immer einmal wissen wollten, wie man die Herausforderungen des täglichen Lebens der deutschen Minderheit in Tschechien angeht.

     

  • Komfortabel andere aufs Eis schicken

    Wenn man sich den Tschechen kulturell nähern möchte, kann das über den Sport geschehen. Die Netzwerke Mansprichtdeutsch.cz und Prager Runde, zusammen mit der Vereinigung der Österreicher in Tschechien (VÖT), versuchen dies mit der tschechischen Nationalsportart schlechthin: Eishockey. Sie laden in die Harley Davidson VIP Loge des HC Sparta Praha im Spiel gegen den HC Oceláři Třinec am 30. November 2014 ein.

     

  • Der andere Mendelsohn

    Die meisten von uns verbinden den Namen Mendelsohn wohl mit dem Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy. Doch nicht nur der Name ist ein wenig unterschiedlich, auch die Kunstform unterscheidet sich. Erich Mendelsohn verschrieb sich eher der praktischen Kunst der Architektur. Noch bis zum 22. November 2014 ist die Ausstellung zu seinem Lebenswerk im Goetheinstitut in Prag zu bewundern.

     

  • Kultur muss erhalten werden

    Kultur und insbesondere alte Kulturgüter sind nicht als gottgegeben zu betrachten, selbst wenn es sich um Kirchenbauten handelt. Nicht nur im Kreis Braunau (Broumov) in Nordostböhmen, um dessen Kirchenbauten es sich in der Vernissage „Tempus fugit“ (lat.: Die Zeit vergeht) dreht.

     

  • Kreativität ist gefragt

    In den meisten Kindern steckt viel kreatives Potential, das sich herauszulocken lohnt. Zum bereits fünften Mal findet nun der landesweite, deutschsprachige Wettbewerb „Jugend schreibt“ statt, der besonders die Jungschriftsteller unter den Schülern ansprechen soll. Initiiert vom Thomas Mann Gymnasium Prag und dem Goethe Institut, wird die Aktion von der Bundeszentrale für das Auslandsschulwesen, der Firma K+B Elektro Expert und der LandesZeitung unterstützt. Den Gewinnern winken Sachpreise und die Gelegenheit, ihre Texte einem großen Publikum vorzustellen.

     

  • Ihre LandesZeitung 19/20 erscheint heute

    In der aktuellen Ausgabe blicken wir zurück auf ein Vierteljahrhundert Samtene Revolution und Mauerfall, betrachten die Veränderungen in der slowakischen Medienlandschaft und unterhalten uns mit einem der neuen Politaufsteiger in Tschechien, Ondřej Mirovský über seine Pläne für die Zukunft.

    Im Forum rekapitulieren wir die Konferenz und die Großveranstaltung der Minderheit, erfahren mehr über die 20. Deutsch-tschechischen Kulturtage in Mährisch Trübau (Moravská Třebová) und begeben uns mit den Österreich-Bibliotheken in Brünn (Brno) auf literarische Spurensuche.

     

    Wenn auch Sie die Landeszeitung druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie hier.


  • Ein bisschen Dada dieser Typ

    Als wenig konventionell kann das Werk Walter Serners bezeichnet werden. Bei der Vorstellung seines Dada-Manifests „Letzte Lockerung“ 1919 in Zürich kam es sogar zu Tumulten. Dies wohlgemerkt in den Reihen der wenig bürgerlichen dadaistischen Bewegung, zu deren wichtigen Vertretern er heute gezählt wird. Das Manifest gilt als radikalstes Werk dieser Gattung. Die tschechische Übersetzung von Radovan Charvát wird nun vorgestellt. Am 23.10. im Literaturcafé Řetězová in Prag kann diese näher kennengelernt werden.

     

  • Großer Sport zwischen den Nachbarländern

    Ob die Begegnungen im zweithöchsten europäischen Wettbewerb im Basketball der Herren, dem Eurocup, qualitativ hochwertig werden, müssen beide Teams, die EWE Baskets Oldenburg und der ČEZ Basketball Nymburk, erst einmal beweisen. Große Kerle sind mit bis zu 2,13 Metern aber allemal dabei. Am 21. Oktober treffen die Mannschaften um 18:45 in der Pardubicer ČEZ Arena aufeinander.

     

  • Der Ackermann auf Reisen

    Nein hier geht es nicht um die Finanzwelt, sondern um eine circa 600 Jahre alte Figur, die zugegeben nur literarischer Natur ist. Johannes von Saaz (Jan ze Žatce) schuf in seinem Werk „Der Ackermann und der Tod“ ein literarisch und theologisch wertvolles Werk, das nun als Theateraufführung auf Tournee geht. Ab dem 18.10. geht es in verschiedene Städte in Süd-und Mitteldeutschland und am 02.11. kommt die Inszenierung auch nach Prag.

     

  • Ein Signal für die Stadt

    Nicht, dass die Stadt Prag noch weitere Argumente für ihre Schönheit bräuchte, aber jeder ist doch dankbar in noch schönerem Licht dargestellt zu werden. Vor allem wenn es einen noch kunstvoller und strahlender erscheinen lässt. All das wird vom 16. bis 18. Oktober an verschiedenen Orten der Hauptstadt gezeigt, wenn zum zweiten Mal die meistbesuchte Kulturveranstaltung in der Tschechischen Republik, das Signal Festival, stattfindet.

     

  • Zurück in die Zukunft

    Mit diesem Titel der bekannten Filmreihe lassen sich wohl die Kulturtage in Mährisch Trübau (Moravská Třebová) beschreiben. Ein Zurück im positiven Sinne ist es natürlich für viele Teilnehmer, die ihre alte Heimat besuchen, auf Spurensuche gehen und alte Kontakte wiederherstellen. Die Zukunft findet sich wieder in der Arbeit des „Verbandes der Deutschen - Regionalgruppe Schönhengstgau“ und der „Gesellschaft für Deutsch-Tschechische Verständigung - BGZ Walter Hensel“, die diese Tage veranstalteten.

     

  • Filmkunst gegen Kinokitsch

    Dass auch deutschsprachige Filme sehenswert sind, ist vielleicht noch nicht bei allen angekommen, wohl aber bei den Veranstaltern des Festivals „Das Filmfest“. Bereits zum 9. Mal stellen sie diese Filme an interessierten Zuschauer vor. Die Kooperation des Goethe Instituts, des Österreichischen Kulturforums und der Schweizerischen Botschaft zeigt nun vom 15. bis 19. Oktober im Prager Lucerna und Atlas Kino und vom 20. bis 23. Oktober im Brünner Skala und Art Kino ausgewählte deutschsprachige Produktionen.

     

     

  • Aus Böhmen nach Wien und zurück

    Um einen böhmisch-österreichischen Künstler des 19. Jahrhunderts geht es in einer Ausstellung der Nationalgalerie in Prag. Josef Führich, bekannt vor allem durch religiöse und historische Malerei, wird nun bei der Schau „Von Kratzau nach Wien“ einem größeren Publikum vorgestellt. Nach der Station in Reichenberg (Liberec), nahe seines Geburtsortes, kommt die Ausstellung ab dem 17. Oktober in die Hauptstadt.

     

     

  • Schreibstrategien gegen den Tod

    Die Verarbeitung des eigenen Schicksals gelang vielen Überlebenden des Holocaust erst viele Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Einige Schriftstücke, heute einzigartige Relikte des Leids, entstanden jedoch schon vor 1945. Die Geschichts-Dozentin Mona Körte aus Berlin stellt in einem Vortrag nun in Prag einige dieser Schriften vor.

     

     

  • Dieser Ort jetzt hier

    Ab dem 23. Oktober feiert ein Ausstellungsprojekt in Prag Weltpremiere. Bilder von 12 weltbekannten Fotografen zeigen unter dem Titel „This Place“ sehr unterschiedliche Eindrücke von Israel. Die Wanderausstellung beschäftigt sich mit kulturellen, sozialen und individuellen Problemen, die die Künstler bei Studienaufenthalten zwischen 2009 und 2013 vor Ort eingefangen haben.

     

  • Pilsener Projekte stellen sich vor

    Am 29.09.2014 trafen sich in Pilsen (Plzěn) auf Einladung des deutschen Kulturforums Östliches Europa Vertreter der regionalen Projekte zum Erhalt von ethnischen Minderheiten mit deutschen Journalisten. Durch diese Veranstaltung sollte Journalisten, unter anderem der Zeitung Kulturaustausch des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa), die Möglichkeit gegeben werden, vor dem Kulturhauptstadtjahr Pilsen 2015 mehr über die Stadt und deren sozial-kulturelle Projekte in Erfahrung zu bringen.

     

  • Woche für Bücherfreunde

    Wenn vom 6. – 12. Oktober in ganz Tschechien das Projekt „Woche der Bibliotheken“ (Týden knihoven) stattfindet, dann beteiligt sich auch das Goethe Institut Prag mit seiner Bibliothek an dem Programm. Vom 07.10. -11.10. wartet das Institut mit verschiedenen Aktionen rund um Bücher, die deutsche Sprache und die Bibliothek auf.

     

     

  • Deutsche Kinotage an der Elbe

    Freunde deutscher Filme werden im Festival „Kino Aussig“ vom 7.10. bis 18.11 jeden Dienstag um 19:00 Uhr eine deutsche Produktion mit tschechischen Untertiteln in Aussig (Ústí nad Labem) genießen können. Neben verfilmten Biographien, wie der über Sophie Scholl, auch Kurzfilme des Kurzfilmfestivals in Oberhausen, oder die Verfilmung des Romans „Im Winter ein Jahr“ ausgestrahlt werden.

     

     

     

  • Mit Poesie gegen das Regime

    Gelebte Geschichte der tschechischen und deutsch-tschechischen Vergangenheit und europäischen Gegenwart wird in Form von Prosa am 06.10. im Österreichischen Kulturforum interessierten Zuhörern zugänglich gemacht. Die Neuausgabe zweier Publikationen von Jiří Gruša werden von Sabine Gruša, seiner Witwe und Mojmír Jeřábek, Leiter der Abteilung für Internationale Beziehungen im Brünner Rathaus, vorgestellt.

     

     

  • Totgesagte Medien leben länger

    Das „aussterbende Medium“ Buch, dessen Verschwinden sich ja angeblich besonders an der jungen Generation bemerkbar machen soll, steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Von allem Anfang an“ (Pěkně od začátku) des Goethe Instituts Prag in Zusammenarbeit mit der Internationalen Jugendbibliothek München, die bis April 2015 an verschiedenen Orten zu sehen ist (die LZ berichtete: hier).

     

     

  • Der Theaterherbst geht weiter

    Kaum geht am 10.11. das 18. Prager Theaterfestival deutscher Sprache zu Ende, lädt schon die nächste Veranstaltung ins Theater ein. Vom 13.11. bis zum 18.11. zeigen im Prager Theater Archa unter dem Titel „Akcent 2013. Pamět‘ – Memory“ Ensembles aus der Slowakei, China, Ungarn, Polen, Kroatien, Chile, Argentinien, Tschechien und Deutschland ihre Interpretationen von Geschichtsreflexion. Junge Theaterschaffende haben hier die Möglichkeit, multimedial und raumgreifend das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

    Die Berliner Gruppe „She She Pop“ stellt in ihrem Stück „Schubladen“ die Lebenswege von sechs jungen Frauen vor, von denen drei in Ostdeutschland und drei in Westdeutschland aufgewachsen sind. Ihre Erinnerungen ziehen sie aus den titelgebenden Schubladen und nutzen die Bühne als Ort des Kontrastes um so die Lebenswirklichkeiten aus Ost und West aufeinanderprallen zu lassen. Das Stück wird auf Deutsch aufgeführt und ist tschechisch und englisch untertitelt.

    Zum Begleitprogramm des Festivals gehört dieses Mal auch eine internationale Konferenz zur Geschichte und Gegenwart des radikalen Theaters. Dabei sollen Rolle und Motivation des modernen Theaters in seinem sozialen Kontext beleuchtet werden. Diese Veranstaltung wird vom Goethe Institut Prag unterstützt und bietet Raum für Diskussion mit den Künstlern des Festivals.

    Das Programm des Festivals finden Sie unter: http://www.akcentfestival.eu/2013cz/

  • Parlamentarier zwischen Tiefschlaf und Blutrausch

    Ab dem 08.11. zeigt das Österreichische Kulturforum Prag eine ganz besondere Foto-Ausstellung. Die Grazer Künstlergruppe G.R.A.M. hat für ihre Bilder Pressefotos aus verschiedenen Parlamenten nachgestellt, auf denen entweder Handgreiflichkeiten zwischen Abgeordneten oder einzelne Volksvertreter im Tiefschlaf zu sehen sind. Als Kulisse dient dabei der Sitzungssaal des Grazer Gemeinderats.

    Passend zu den aktuellen Wahlen in Tschechien und zur anstehenden Koalitionsfindung, werden hier zwei Extreme parlamentarischen Einsatzes gegenübergestellt, die wohl mittlerweile weltweit zum Standardrepertoire der Politik gehören. Die Nachbildung der Szenen mit Statisten lenkt den Blick aber auch auf den körperlichen Ausdruck des Einzelnen. Es bleibt dem Besucher überlassen, ob er das Originalfoto oder die nachgestellte Szene als den wahren performativen Akt betrachtet.

    Die Vernissage zur Ausstellung findet am 07.11. ab 18:00 Uhr in der Galerie des Österreichischen Kulturforums (Jungmannovo náměstí 18, Prag 1) statt. Danach ist die Schau bis zum 17.01. zu sehen, der Eintritt ist frei.

  • Bildergeschichten für kleine und große Leser

    Freunde der Comic-Kunst und jene, die es noch werden wollen, haben ab morgen (30.10.) die Gelegenheit, einige Neuheiten aus der Welt der Bildergeschichten aus nächster Nähe zu betrachten. In Prag lädt das KomiksFEST! dann bereits zum achten Mal dazu ein, neue Geschichten zu entdecken und ihre Schöpfer live zu erleben. Es sind sogar einige Premieren im Programm.

     Einer der Gäste ist dieses Jahr der deutsche Künstler Lukas Jüliger, der für sein Erstlingswerk „Vakuum“ schon großen Zuspruch erfahren hat. Von ihm stammt auch das aktuelle Plakat des Festivals. In Prag stellt die Meetfactory nun im Rahmen des KomiksFEST! seine Illustrationen zusammen mit Zeichnungen des Norwegers Sigbjørn Lilleeng und des Tschechen Pavel Trnka unter dem Titel „Světy pod povrchem“ (02.11.-16.11.) aus. Die zum Teil eher düsteren Werke sind aber nur etwas für ein schon erwachsenes Publikum.

    Für Kinder gibt es dagegen am Samstag (02.11.) ein besonderes Programm, bei dem die eigene Kreativität gefragt ist. Neben Tusche und Stift können die kleinen Besucher dann auch digitale Eingabemöglichkeiten ausprobieren und bei einem Wettbewerb Bücher gewinnen.

    Programm, Eintrittspreise und Veranstaltungsorte finden Sie unter: http://www.komiksfest.cz/2013/program

  • Auf ins Theater

    Bereits zum 18. Mal öffnet sich am nächsten Montag (28.10.) der Vorhang des Prager Theaterfestivals deutscher Sprache. Bis zum 10.11. bieten dann gleich mehrere Spielstätten der Stadt unter dem Titel „Was ist los?“ Produktionen aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz an, die für das hiesige Publikum untertitelt werden.

    Trotz immer schwerer werdender Finanzierung und technischer Herausforderungen bei der Aufführung neuer Stücke auf alten Bühnen, ist es auch dieses Mal dank internationaler Kooperation gelungen, moderne Inszenierungen und namhafte Schauspieler nach Prag zu holen. Zu sehen sein werden unter anderem Ulrich Matthes und Susanne Wolf in „Ödipus. Stadt“, einer Neuübersetzung des Deutschen Theaters Berlin, in der sich Regisseur Stephan Kimming des antiken Stoffes annimmt und ihn dem Publikum neu erschließt.

    Der alljährlich vergebene Josef Balvín-Preis für die beste Inszenierung eines im Original in Deutsch nach 1900 geschriebenen Werkes geht in diesem Jahr an Daniel Špinar für sein Stück „Das Kabarett Kafka“, eine Interpretation von Franz Kafkas „Brief an den Vater“. Die Verleihung des Preises findet bei der Aufführung im Theater am Geländer statt.

    Nicht entgehen lassen sollte man sich auch das Begleitprogramm mit Publikumsgesprächen und die Übersetzerwerkstatt „Theateroktoberfest“ mit szenischen Lesungen neuer Übersetzungen deutschsprachiger Dramatik.

    Das vollständige Programm des Festivals finden Sie unter: http://www.theater.cz

     

     

  • Zwei Sprachen - eine Heimat

    Liebe LZ-Leserinnen und Leser,

    Wir freuen uns, Ihnen das Magazin „Zwei Sprachen – eine Heimat“, das sich mit den autochthonen deutschen Minderheiten in Mittelosteuropa, Südosteuropa und der GUS beschäftigt, vorzustellen.

    Foto: Pavel HořejšíDie Publikation „Zwei Sprachen – eine Heimat“ stellt die deutschen Minderheiten in Europa aus historischer Sicht vor und diskutiert im Gespräch mit ihren politischen Vertretern die Zukunft der deutschen Minderheiten. Zusammenhänge, verschiedene Perspektiven und Hintergründe werden verständlich und die Interviews mit Vertretern der deutschen Minderheit ermöglichen eine vergleichende Sicht auf Potenziale, Probleme und Zukunftsthemen in den europäischen Ländern.

    Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) sieht in den ausgeprägten und Jahrhunderte alten Minderheitensituationen in Mittelosteuropa, Südosteuropa und der GUS großes Potenzial und fördert die deutschen Minderheiten mit seinem Bereich „Integration und Medien“ durch die Entsendung von Kulturmanagern und Redakteuren und durch eine gezielte Projektarbeit.

    Minderheiten sind in der Lage, zwischen den Kulturen zu vermitteln und Impulse für das Zusammenleben verschiedener Kulturen zu geben. Mit diesem Ziel veranstaltet das ifa gemeinsam mit dem Bundesministerium des Inneren die sogenannte „Best Practice“-Reihe in Form von anwendungsorientierten Werkstätten für Medienmacher der deutschen Minderheiten. Die Publikation „Zwei Sprachen – eine Heimat“ ist ein erfreuliches Nebenprodukt dieser Reihe. Auf den Seminaren, die bisher in Bonn und Berlin stattfanden, kommen regelmäßig Minderheitenvertreter aus über zehn Ländern zusammen – von Kasachstan bis Kroatien. Sie lernen sich, ihre Herkunftsländer und die Situation der deutschen Minderheit vor Ort kennen, tauschen sich aus, diskutieren und arbeiten zusammen.

    Die Texte aus „Zwei Sprachen – eine Heimat“ sind zuerst als Serie in der LandesZeitung mit Sitz in Prag erschienen und liegen nun in gesammelter Form vor. 

    Gegen eine geringe Portogebühr liefern wir „Zwei Sprachen – eine Heimat“ direkt zu Ihnen nach Hause. Senden Sie einfach das ausgefüllte Kontaktformular an uns zurück.

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  • Ehre den Opfern

    Bundespräsident Joachim Gauck stellt in Prag und Lidice Sensibilität unter Beweis.

  • Tradition wahren, Zukunft formen

     

    "Die deutsch-tschechischen Beziehungen sind heute so gut wie noch nie“ – Fakt, Fiktion oder Floskel? Darüber wurde auf der Konferenz, zu der die Landesversammlung Anfang Oktober lud, heiß diskutiert.

  • Aufstand an der Grenze

    Mitten in einem Naturschutzgebiet im Erzgebirge soll auf der tschechischen Seite ein neuer Windpark entstehen. Sehr zum Ärger der deutschen Nachbarn.

     

  • "Ich bin gerne persona non grata"

    Karel Holomek schildert im LZ-Gespräch sowohl seine eigene Lebensgeschichte als auch die der Roma in Böhmen und Mähren und erklärt, warum beide so eng miteinander verknüpft sind.

     

  • Babylonfest in Brünn

    Brünn (Brno) feiert seine kulturelle Vielfalt.

     

  • Deutsch-tschechische Kulturwoche

    Bereits zum 18. Mal fanden in Mährisch Trübau die deutsch-tschechischen Kulturtage statt.

  • Der Prager Untergrund

    „Tichoooo!!!“ schreit die Sängerin ins Mikrofon, in einer Lautstärke, die die Wände der kleinen Kellerbar erzittern lässt.

     

  • Wie zur Rente im Glück?

    Gibt es heutzutage überhaupt noch eine sichere Altersvorsorge?

  • Bayern reicht nach Böhmen

    Der jahrzehntelange Streit um den Egerer Stadtwald könnte in einer außergerichtlichen Einigung enden: Schon Ende Juni beschloss der Stadtrat von Eger, gemeinsam mit dem Landkreis Tischenreuth die Stiftung „Egerer Wald“ ins Leben zu rufen.

     

  • Tschechische Filme auf Deutschlandtounee

    Das Czech Film Center präsentiert dem deutschen Publikum tschechische Filmkunst.

     

  • Das Gesetz der Straße

    Sie gehören zum Prager Stadtbild wie Straßenbahnen und Spielotheken: Obdachlose. Dieses Jahr sind es so viele wie schon lange nicht mehr.

     

  • "Prag als Ort der Inspiration wiederbeleben"

     

    Die Leiterin des Prager Literaturhauses, Lucie Černohousová, verlässt nach sechs Jahren das „Mütterchen mit Krallen“. Im LZ-Gespräch blickt sie zurück auf sechs Jahre im Dienste der Prager deutschsprachigen Literatur.

     

  • "Lollipop Monster"

    Am Donnerstag kommt "Lollipop Monster" in die tschechischen Kinos. Der Film gewann in Karlovy Vary den Zuschauerpreis. Wir sind gespannt, wie er beim tschechischen Publikum ankommt. Unsere Redakteurin hat mit der Hauptdarstellerin Sarah Horváth über die Dreharbeiten, Freundschaft, Schule und die Schauspielerei gesprochen. Das ganze Interview gibt es in der nächsten Ausgabe - die sicher auch Sarah lesen wird!

  • "Die Deutschböhmen fehlen uns"

    Ulrike Mascher sprach mit dem Schriftsteller Jaroslav Rudiš, der gemeinsam mit dem Zeichner Jaromir 99 die Comictrilogie um Alois Nebel verfasst hat, über die filmische Adaption und die Geschichte der Deutschen in Böhmen.

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