Die neuesten Artikel

Lars Eidinger als Richard III., Foto: Arno Declair

Das Prager Theaterfestival deutscher Sprache, das am Sonntag startet, ist wie ein Theatertreffen in klein. Regelmäßig treten hier die besten deutschsprachigen Theaterinszenierungen auf. Das ist in diesem Jahr nicht anders. LandesEcho gibt einige Empfehlungen. Wer noch eine Karte ergattern will, muss allerdings schnell sein.

Forum der Deutschen

Die barocke Kirche Maria Heimsuchung prägt das Bild des Ortes und der ganzen Region. / Foto: Peggy Lohse

Eingekesselt von den Gipfeln des Isergebirges, liegt das nordböhmische Haindorf (Hejnice) mit seinen 2724 Einwohnern beschaulich an der Mündung des Schwarzbach (Černý potok) in den Liebwerder Bach (Libverdský potok). Einer Legende nach soll hier im 13. Jahrhundert eine Wunderheilung stattgefunden haben. Seitdem ist aus der kleinen Kapelle ein Wallfahrtsort der Marienverehrung geworden, der weit über die Ländergrenzen bekannt ist.

  • Zeitzeugin Kristina Kupilíková (rechts) erzählt der Referentin Lucie Römer (links) und 12 Komotauer Schülern aus ihrer deutschen Familiengeschichte in Nordböhmen / Foto: Peggy Lohse

    Komotauer Schüler tauchten ein in die ungewöhnliche Geschichte einer deutschen Familie, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre nordböhmische Heimat nicht verlassen durfte.

  • Hans "Johnny" Klein - Foto: Bundesarchiv

    Der freie Hörfunkjournalist Kilian Kirchgeßner und der ARD-Korrespondent für Tschechien Jürgen Osterhage sind die Gewinner beim "Johnny" Klein-Preis. Die achtköpfige Jury entschied sich in diesem Jahr für die Vergabe von zwei ersten Preisen. Die Preisgelder für den ersten (5.000 Euro) und den zweiten Preis (2.500 Euro) werden auf beide Journalisten aufgeteilt. Den mit 1.500 Euro dotierten Nachwuchsförderpreis erhält die freie Journalistin Lucie Römer für ihren Beitrag "Besser als aufs Handy starren" in der Zeitschrift Nový Prostor.

Politik

Wenn junge Menschen Politik machen... / Foto: geralt/Pixabay

Europabegeisterte junge Menschen trafen sich Ende Oktober in Prag, um sich über die deutsch-tschechischen Beziehungen auszutauschen.

  • Auf dem Hradschin flattert die Piratenflagge nicht, aber die Partei steht womöglich bald an der Spitze des Rathauses

    Weiterer Aufschwung der Piraten, klarer Sieg für ANO und unabhängige Kandidaten sowie ein Debakel für linke Parteien - das sind die Ergebnisse der tschechischen Kommunalwahlen vom letzten Wochenende.

  • Zeman und Merkel in Berlin / ČTK/ABACA/AA/ABACA

    Zum Abschluss seines dreitägigen Aufenthalts in Deutschland ist Tschechiens Präsident Miloš Zeman am Freitag von seinem Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel empfangen worden. Es sollten keine leichten Gespräche werden, obwohl die deutsch-tschechischen Beziehungen hervorragend sind. Aber es gibt Ausnahmen.

Meinung

Prag wählte neu. / Foto: Peggy Lohse

Nichts ist mehr wie zuvor in der tschechischen Hauptstadt. Die bei den jüngsten Wahlen erfolgreichen Kräfte wollen Prag sowohl von schmutzigen Polit-Praktiken als auch von dreckiger Luft befreien. Nun müssen sie an der Stadtregierung beweisen, dass sie die besseren Erneuerer sind als die nach vier Jahren abgewählte ANO-Partei.

  • Tschechiens Premier Babiš bei seiner deutschen Amtskollegin Merkel in Berlin / ČTK/AP/Markus Schreiber

    Andrej Babiš hatte einige Male schon mit den Hufen gescharrt wegen eines Termins im Berliner Bundeskanzleramt. Aber Angela Merkel wollte keinen Premier „in Demission" empfangen, sondern den diplomatischen Gepflogenheiten entsprechen.

  • Foto: Eröffnungsrede Steffen Hörtler zum Sudetendeutschen Tag 2018 - Bild: LE/tra

    Äußerst friedlich und total auf Versöhnung ausgerichtet, ging Pfingsten der Sudetendeutsche Tag in Augsburg über die Bühne. Der neue bayerische Ministerpräsident Markus Söder trat in die Fußstapfen seines Vorgängers Horst Seehofer und begrüßte die Annäherung zwischen den Nachkriegs-Vertriebenen und Tschechien ausdrücklich. Er sprach von einem „zarten Pflänzchen“. Es sei Aufgabe der Politik, dieses Pflänzchen „weiter wachsen zu lassen“.

Kultur

Lars Eidinger als Richard III., Foto: Arno Declair

Das Prager Theaterfestival deutscher Sprache, das am Sonntag startet, ist wie ein Theatertreffen in klein. Regelmäßig treten hier die besten deutschsprachigen Theaterinszenierungen auf. Das ist in diesem Jahr nicht anders. LandesEcho gibt einige Empfehlungen. Wer noch eine Karte ergattern will, muss allerdings schnell sein.

Gesellschaft

Prag ist eine der lebenswertesten Großstädte der Welt. / Foto: Skitterphoto/pixabay

Die tschechische Hauptstadt ist eine der lebenswertesten Metropolen – der Welt und Mittel-Ost-Europas. Das belegt eine aktuelle Studie, die 100 Großstädte in aller Welt vergleicht.

  • Foto: Zentralfriedhof Wien, Übersichtstafel am Eingang - Bild: Tomáš Randýsek

    Allerheiligen ist in Tschechien traditionsgemäß der Tag im Jahr, an dem der toten Verwandten gedacht wird. Das auf den 1. November folgende Wochenende wird dann gern genutzt, um die Gräber der Verstorbenen zu besuchen und zu pflegen. Viele Friedhöfe bieten zudem zu dieser Zeit Führungen an und unterstützen so die Trauerarbeit. Auch in Wien hat man sich Gedanken zur Erhaltung der Friedhofskultur gemacht.

  • Am deutsch-tschechischen Grenzübergang im sächsischen Schöna werden Elberadweg-Radler in der Tschechoslowakischen Republik begrüßt. Diese restaurierte historische Grenzsäule hat der Tschechische Tourismusklub anlässlich des Gedenkjahres im Frühjahr 2018 aufgestellt. Eine zweite Säule steht nun auch im Erzgebirge. / Foto: Nancy Waldmann

    Vor 100 Jahren entstand der erste tschechoslowakische Staat. Heute gibt es nur noch die Slowakische und die Tschechische Republik. Dazwischen liegen tiefe Brüche. Was ist von der ersten Tschechoslowakei heute noch übrig? Eine Spurensuche zwischen Bratislava und Prag.

Im Gespräch

Herbert Haischmann überlebte mit 14 Jahren den Komotauer Todesmarsch. Nach dem Krieg ging er mit der Familie nach Deutschland und machte Karriere als Jurist. / Foto: Arche Noah Filmproduktion

Herbert Haischmann aus Komotau (Chomutov) überlebte den Todesmarsch aus seiner Stadt und die anschließende Lagerinternierung mit nur 14 Jahren. Über seine traumatischen Erlebnisse sprach er mit unserer polnischen Partnerzeitung Wochenblatt.

  • Bernd Fabritius bei der Konferenz der Landesversammlung in Prag, Oktober 2018 / Foto: Peggy Lohse

    Der Bundesbeauftragte Bernd Fabritius sprach am Rande der Konferenz der deutschen Minderheit mit dem LandesEcho über das Deutsche im tschechischen Schulwesen, über die Prioritäten seiner Arbeit, die Stärkung der deutschen Sprache in Tschechien und verriet seine böhmischen Lieblingsspeisen.

  • Gwyn Nissen, Chefredakteur des Nordschleswiger - Foto: Karin Riggelsen, Der Nordschleswiger

    Jüngst schlugen die Wellen hoch in der Deutschen Zentralbücherei im dänischen Apenrade (Aabenraa). Der Chefredakteur der Zeitung der deutschen Minderheit, dem Nordschleswiger, Gwyn Nissen, stimmte Leser des Blatts auf dessen Ende und den Übergang zu reiner Online-Berichterstattung ein. Im Gespräch mit dem LandesEcho erläutert er, weshalb er das als riesige Chance begreift und weshalb die Deutschen in Dänemark generell nicht meckern können.

Kolumnen

Theatertreffen in Prag

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Das Prager Theaterfestival deutscher Sprache, das am Sonntag startet, ist wie ein Theatertreffen in klein. Regelmäßig treten hier die besten deutschsprachigen Theaterinszenierungen auf. Das ist in diesem Jahr nicht anders. LandesEcho gibt einige Empfehlungen. Wer noch eine Karte ergattern will, muss allerdings schnell sein.

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So lebenswert ist Prag im weltweiten Vergleich

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Die tschechische Hauptstadt ist eine der lebenswertesten Metropolen – der Welt und Mittel-Ost-Europas. Das belegt eine aktuelle Studie, die 100 Großstädte in aller Welt vergleicht.

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Tschechien und Deutschland – gestern, heute und morgen

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Europabegeisterte junge Menschen trafen sich Ende Oktober in Prag, um sich über die deutsch-tschechischen Beziehungen auszutauschen.

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Das Wunder von Haindorf

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Eingekesselt von den Gipfeln des Isergebirges, liegt das nordböhmische Haindorf (Hejnice) mit seinen 2724 Einwohnern beschaulich an der Mündung des Schwarzbach (Černý potok) in den Liebwerder Bach (Libverdský potok). Einer Legende nach soll hier im 13. Jahrhundert eine Wunderheilung stattgefunden haben. Seitdem ist aus der kleinen Kapelle ein Wallfahrtsort der Marienverehrung geworden, der weit über die Ländergrenzen bekannt ist.

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Schmidts Katze: Bloß keine AfK!

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Čau, čau und mňau!

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Tschechien erleben: Kulturtipps zum Wochenende

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Die LandesEcho-Kulturtipps zum Wochende 9. bis 11. November 2018.

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"Ich hatte keine Beschwerden, ich war jung und sportlich": Zeitzeuge erzählt vom Komotauer Todesmarsch

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Herbert Haischmann aus Komotau (Chomutov) überlebte den Todesmarsch aus seiner Stadt und die anschließende Lagerinternierung mit nur 14 Jahren. Über seine traumatischen Erlebnisse sprach er mit unserer polnischen Partnerzeitung Wochenblatt.

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Die Deutschen, die bleiben mussten

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Komotauer Schüler tauchten ein in die ungewöhnliche Geschichte einer deutschen Familie, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre nordböhmische Heimat nicht verlassen durfte.

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Zum 100. Geburtstag wiedergeboren

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Ein Blick in das neue alte historische Museumsgebäude am Prager Wenzelsplatz.

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Zwei Gewinner beim "Johnny" Klein-Preis

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Der freie Hörfunkjournalist Kilian Kirchgeßner und der ARD-Korrespondent für Tschechien Jürgen Osterhage sind die Gewinner beim "Johnny" Klein-Preis. Die achtköpfige Jury entschied sich in diesem Jahr für die Vergabe von zwei ersten Preisen. Die Preisgelder für den ersten (5.000 Euro) und den zweiten Preis (2.500 Euro) werden auf beide Journalisten aufgeteilt. Den mit 1.500 Euro dotierten Nachwuchsförderpreis erhält die freie Journalistin Lucie Römer für ihren Beitrag "Besser als aufs Handy starren" in der Zeitschrift Nový Prostor.

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