Aufruf zu 9. Europäischem Studierenden-Essaywettbewerb. Deadline: 15. Februar 2019!

„Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit“, ruft der ehemalige CSU-Europaabgeordnete und Bundesvorsitzenden der Ackermann-Gemeinde, Martin Kastler, mit Blick auf drei Jahrzehnte nach dem Fall der kommunistischen Regime in Ost-Mitteleuropa und des Eisernen Vorhangs in Erinnerung. Er sei dankbar für die große Chance, die sich 1989 für unseren Kontinent ergeben hätten. „Im Rückblick nehmen wir aber wahr, wie ein zu stark auf Wirtschaft fokussierter Liberalismus viele Bürger zurückließ, die sich heute nicht selten vom freiheitlich-demokratischen System innerlich abgewandt haben.“ Dies führe zu einer Gefährdung der Freiheit, so Kastler besorgt.

Für den tschechischen Historiker und Vorsitzende der Bernard Bolzano Gesellschaft, Dr. Matěj Spurný, ist es wichtig, die unterschiedlichen Vorstellungen von Freiheit zu reflektieren und zu bewerten. „Nach der Samtenen Revolution habe sich in unserem Land ein Freiheitsbegriff durchgesetzt, der die Verantwortung für Andere ausblendet und den Zusammenhalt der Gesellschaft nicht ausreichend unterstützt“, so Spurný. Zu einer Bestandsaufnahme über Freiheit und einer Reflexion der zugrundeliegenden Freiheitsideen lädt nun der 9. Europäische Essaywettbewerb ein, ausgelobt von Kastler und Spurný zum Thema „30 Jahre nach 1989. Wie steht es um die Freiheit in Europa?“.

Eine Jury unter Vorsitz der beiden Initiatoren wählt die Preisträger aus den eingereichten Arbeiten aus. Diese bekommen die Möglichkeit, ihre prämierten Essays Mitte April 2019 beim 28. Brünner Symposium „Dialog in Mitte Europas“ zu präsentieren.

Der Siegerbeitrag wird mit 500 €prämiert. Die 2. und 3. Preisträger erhalten für ihre Essays 300 € bzw. 200 €. Die Beiträge sollen einen Umfang von mindestens einer bis maximal drei DIN-A4-Seiten haben und können in deutscher, tschechischer oder slowakischer Sprache verfasst werden. Eine Veröffentlichung der prämierten Arbeiten ist geplant.

Die Beiträge sollen unter Angabe von Name, Adresse, E-mail-Adresse, Alter, Universität, Studienfach und Telefonnummer bis zum 15. Februar 2019 als Mail an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! geschickt werden. Teilnehmen können Hochschulstudenten und Doktoranden aus Deutschland, Tschechien, Österreich und der Slowakei.


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