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Foto: Gruppenbild mit Teilnehmern des Sommercamps - Bild: LE/tra

Nach dem großen Erfolg des letztjährigen Sommercamps „Europa verbinden - Jugend bewegen“ im niederschlesischen Neugersdorf (Nowy Gierałtów), fand der zweite Jahrgang des internationalen Projekts Mitte Juli im mährischen Reitendorf (Rapotín) bei Mährisch Schönberg (Šumperk) statt. Siebzig Jugendliche aus Tschechien, Polen, der Slowakei, Rumänien und der Ukraine verbrachten hier zwei Wochen in der wunderschönen Natur des Rabenseifner Berglandes (Hraběšická vrchovina).

 

 

Foto: Gruppenbild mit Hartmut Koschyk (MdB), Martin Dzingel (LV), Christiane Günther (Goethe Institut), Urban Beckmann (ifa) und Teilnehmern des Sommercamps - Bild: LE/tra

Reitendorf (Rapotín) bei Mährisch Schönberg (Šumperk) ist derzeit um eine temporäre Attraktion reicher. Am zweiten Sonntag im Juli begann hier das zweiwöchige internationale Sommercamp „Europa verbinden – Jugend bewegen“, das dieses Jahr von der Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien zusammen mit dem Institut für Auslandsbeziehungen und dem Goethe-Institut Prag ausgerichtet wird.

 

Logo: Sommercamp 2015 Reitendorf

Das internationale Sommercamp der deutschen Minderheiten in Mitteleuropa findet dieses Jahr erst zum zweiten Mal statt. Dennoch findet die Idee, die 2015 im mährischen Reitendorf (Rapotín) in die nächste Runde geht, bereits Nachahmer. Anfang August wird im georgischen Seebad Ureki ein ganz ähnliches Projekt stattfinden. Jugendliche der deutschen Minderheiten Georgiens, Aserbaidschans und aus der Ukraine treffen sich dort für zehn Tage am Schwarzen Meer.

 

Foto: Hanna Zakhari bei der Verleihung des Wenzel Jaksch Gedächtnispreises - Bild: SPD-Landtagsfraktion

Wir gratulieren unserer Frau Hanna Zakhari, der Vorsitzenden des Deutschen Kulturverbands Region Brünn. Am Sonntag erhielt sie im Bayrischen Landtag den Wenzel-Jaksch-Gedächtnispreis der Seliger-Gemeinde. Laudator Helmut Eikam, Ko-Vorsitzender der Seliger-Gemeinde, lobte den persönlichen Einsatz von Frau Zakhari für die deutsche Minderheit in Tschechien.

 

 

Logo: Sudetendeutscher Tag 2015

Der 66. Sudetendeutsche Tag fand am 23. und 25. Mai 2015 unter dem Motto „Menschenrechte ohne Grenzen“ auf dem Augsburger Messegelände statt. In unserer Bildergalerie zeigen wir Stände der deutschen Minderheit in Tschechien und blicken zurück auf das Großereignis.

 

 

Foto: Denkmal für die Opfer des Brünner Todesmarsches - Bild: LE/tra

Es ist eine leider noch seltene Geste: „Die Stadt Brünn bedauert die Ereignisse vom 30. Mai 1945 und der darauffolgenden Tage aufrichtig. Auf dem Weg aus Brünn starben viele an Erschöpfung, manche wurden von der bewaffneten Eskorte erschlagen oder erschossen“, erklärte der Brünner Stadtrat am Dienstag. In der „Deklaration der Versöhnung und gemeinsamen Zukunft“, verurteilt er den Brünner Todesmarsch, der Ende Mai 1945 über 5000 Opfer gefordert hat.

 

 

Plakat: Sommercamp 2015

Bereits für den ersten Jahrgang des Sommercamps „Europa verbinden – Jugend bewegen“ konnte 2014 Hartmut Koschyk, Beauftragter der deutschen Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, als Schirmherr gewonnen werden. Auch für den zweiten Jahrgang des Camps in diesem Jahr hat er wieder seine Unterstützung zugesagt. Für das diesjährige Camp, das 2015 im mährischen Reitendorf (Rapotín) stattfinden wird, hat nun auch Tschechiens Minister für Menschenrechte und Chancengleichheit, Jiří Dienstbier, seine Schirmherrschaft bestätigt.

 

Logo: Adalbert-Stifter-Zentrum

Von 1997 – 2011 gab es in Oberplan im Böhmerwald die jährlichen „Oberplaner Gespräche“, jeweils am dritten September-Wochenende veranstaltet vom „Centrum Adalberta Stiftera / Adalbert-Stifter-Zentrum“. Sie waren ein Gesprächsforum für Tschechen, heimatvertriebene und heimatverbliebene Deutsche aus den böhmischen Ländern sowie andere Interessierte. Angesprochen wurden vor allem Multiplikatoren der unteren und mittleren Ebene, also Kommunalpolitiker, Journalisten, Lehrer, Studenten sowie Führungskräfte aus gesellschaftlichen Organisationen.

 

Foto: Vorbereitungstreffen zum Sommercamp - Bild: Simon Römer

Die Vorbereitungen zum internationalen Jugendcamp 2015 „Europa verbinden – Jugend bewegen. Die Reise geht weiter.“ nehmen Fahrt auf. In Prag trafen sich vom 20. bis zum 22. März die Lehrerinnen und Workshopleiterinnen, die vom 12. bis 25. Juli in Reitendorf (Rapotín) das Camp betreuen werden, zu einem ersten gemeinsamen Kennenlernen mit den Veranstaltern und der Campleitung.

 

 

Plakat: Sommercamp 2015

Zum zweiten Mal veranstalten das Institut für Auslandsbeziehungen und das Goethe-Institut in Kooperation mit der Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien ein Sommercamp für jugendliche Angehörige der deutschsprachigen Minderheiten in Polen, Rumänien, der Slowakischen Republik, der Tschechischen Republik und der Ukraine. Das Sommercamp Europa verbinden – Jugend bewegen. Die Reise geht weiter! findet in diesem Jahr im tschechischen Rapotín/Reitendorf statt.

 

 

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