Foto: Walter Piverka - Bild: LE/tra

Nach langer und schwerer Krankheit verstarb am Freitag, 18.9., der ehemalige Präsident der Landesversammlung und unermüdliche Streiter für eine deutsch-tschechische Aussöhnung, Walter Piverka. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir an dieser Stelle das vollständige Porträt Walter Piverkas, das in der Printausgabe 3/2015 des LandesEcho erschienen war.

 

 

Bild: Trübauer Stadtansicht 1840

Die Stadt Mährisch Trübau (Moravská Třebová), der Verband der Deutschen – Regionalgruppe Schönhengstgau, die Gesellschaft für deutsch-tschechische Verständigung und der Kulturdienst der Stadt Mährisch Trübau laden vom 18.9. bis zum 23.9. zu den Deutsch-Tschechischen Kulturtagen 2015 ein. Gefeiert wird unter anderem das zwanzigjährige Bestehen der Schönhengster Volkstanzgruppe.

 

 

Foto: Austauschtreffen auf der Deutschen Botschaft in Prag - Bild: LandesEcho/tra

Am 19. August trafen sich etwa 90 Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Minderheit in Tschechien mit dem deutschen Botschafter Arndt Freiherr Freytag von Loringhoven und Mittlerorganisationen im Prager Palais Lobkowicz, dem Sitz der Deutschen Botschaft, zu einem gemeinsamen Austausch. Für die erste Veranstaltung dieser Art war ein interessantes Programm zusammengestellt worden, das Erfolge, aber auch aktuelle Baustellen thematisierte.

 

Foto: Gedenktafel für das "Massaker von Aussig" - Bild: Wikipedia/SchiDD

Zum 70. Jahrestag des Massakers von Aussig.

Es ist fast drei Monate nach Kriegsende. Man schreibt den 31. Juli 1945. Um 15.31 Uhr explodiert in der ehemaligen Zuckerfabrik von Schönpriesen, einem Stadtteil der in Nordböhmen gelegenen Stadt Aussig (Ústí nad Labem) ein dort angelegtes Munitionsdepot. Deutsche „Werwölfe" seien die Urheber gewesen, heißt es sofort. Was folgt, ist als „Massaker von Aussig" in die Geschichte eingegangen.

 

 

Foto: Gruppenbild mit Teilnehmern des Sommercamps - Bild: LE/tra

Nach dem großen Erfolg des letztjährigen Sommercamps „Europa verbinden - Jugend bewegen“ im niederschlesischen Neugersdorf (Nowy Gierałtów), fand der zweite Jahrgang des internationalen Projekts Mitte Juli im mährischen Reitendorf (Rapotín) bei Mährisch Schönberg (Šumperk) statt. Siebzig Jugendliche aus Tschechien, Polen, der Slowakei, Rumänien und der Ukraine verbrachten hier zwei Wochen in der wunderschönen Natur des Rabenseifner Berglandes (Hraběšická vrchovina).

 

 

Foto: Gruppenbild mit Hartmut Koschyk (MdB), Martin Dzingel (LV), Christiane Günther (Goethe Institut), Urban Beckmann (ifa) und Teilnehmern des Sommercamps - Bild: LE/tra

Reitendorf (Rapotín) bei Mährisch Schönberg (Šumperk) ist derzeit um eine temporäre Attraktion reicher. Am zweiten Sonntag im Juli begann hier das zweiwöchige internationale Sommercamp „Europa verbinden – Jugend bewegen“, das dieses Jahr von der Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien zusammen mit dem Institut für Auslandsbeziehungen und dem Goethe-Institut Prag ausgerichtet wird.

 

Logo: Sommercamp 2015 Reitendorf

Das internationale Sommercamp der deutschen Minderheiten in Mitteleuropa findet dieses Jahr erst zum zweiten Mal statt. Dennoch findet die Idee, die 2015 im mährischen Reitendorf (Rapotín) in die nächste Runde geht, bereits Nachahmer. Anfang August wird im georgischen Seebad Ureki ein ganz ähnliches Projekt stattfinden. Jugendliche der deutschen Minderheiten Georgiens, Aserbaidschans und aus der Ukraine treffen sich dort für zehn Tage am Schwarzen Meer.

 

Foto: Hanna Zakhari bei der Verleihung des Wenzel Jaksch Gedächtnispreises - Bild: SPD-Landtagsfraktion

Wir gratulieren unserer Frau Hanna Zakhari, der Vorsitzenden des Deutschen Kulturverbands Region Brünn. Am Sonntag erhielt sie im Bayrischen Landtag den Wenzel-Jaksch-Gedächtnispreis der Seliger-Gemeinde. Laudator Helmut Eikam, Ko-Vorsitzender der Seliger-Gemeinde, lobte den persönlichen Einsatz von Frau Zakhari für die deutsche Minderheit in Tschechien.

 

 

Logo: Sudetendeutscher Tag 2015

Der 66. Sudetendeutsche Tag fand am 23. und 25. Mai 2015 unter dem Motto „Menschenrechte ohne Grenzen“ auf dem Augsburger Messegelände statt. In unserer Bildergalerie zeigen wir Stände der deutschen Minderheit in Tschechien und blicken zurück auf das Großereignis.

 

 

Foto: Denkmal für die Opfer des Brünner Todesmarsches - Bild: LE/tra

Es ist eine leider noch seltene Geste: „Die Stadt Brünn bedauert die Ereignisse vom 30. Mai 1945 und der darauffolgenden Tage aufrichtig. Auf dem Weg aus Brünn starben viele an Erschöpfung, manche wurden von der bewaffneten Eskorte erschlagen oder erschossen“, erklärte der Brünner Stadtrat am Dienstag. In der „Deklaration der Versöhnung und gemeinsamen Zukunft“, verurteilt er den Brünner Todesmarsch, der Ende Mai 1945 über 5000 Opfer gefordert hat.

 

 

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