Illustration: Bekanntmachung

Die Deutsche Botschaft Prag freut sich, am Dienstag und Mittwoch, 10. und 11. April, Konsularsprechtage in Krawarn (Kravaře) durchzuführen.

Zwei erfahrene Konsularbeamte der Botschaft stehen Ihnen am Dienstag, 10. April von 8:30 – 17:30 Uhr und am Mittwoch, 11. April von 8:30 – 11:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Buly Aréna (Kravaře Kostelní 360/28, Kravaře–Kouty) zur Verfügung.

Logo: Minority SafePack Initiative

Es gibt mehr als 100 Millionen Menschen in Europa, die einer autochthonen Minderheit angehören. Diese Zahl spiegelt wider, dass die Minderheiten zusammen gar keine Minderheit mehr sind. Jeder siebte Europäer gehört zu dieser Gruppe, die nun mit einer Europäischen Bürgerinitiative, dem „Minority SafePack - Eine Million Unterschriften für die Vielfalt Europas“, auf breite Unterstützung hofft.

Foto: Technikausstattung - Bild: LE/tra

Durch einen großzügigen finanziellen Zuschuss der Hermann-Niermann-Stiftung war es der Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik zu Jahresbeginn möglich, auch die LandesEcho-Redaktion mit neuer Technik auszustatten.

Titel: LandesEcho 2/2018

In der zweiten Ausgabe des Jahres erwartet Sie:

- eine bewegende Geschichte aus der Heil- 
und Pflegeanstalt Kosmanos

- ein Gespräch mit dem Historiker
Matěj Spurný über schicksalhafte Machtübernahme
der Kommunisten in der Tschechoslowakei
im Februar 1948

- ein Besuch im renovierten Kunstgewerbemuseum
in Prag


Im Forum widmen wir uns diesmal unter anderem:
- der erfolgreichen Arbeit des Begegnungszentrums
in Trautenau (Trutnov)

- dem Leben und Werk des Operettenvurtuosen
Bruno Franz Brenner

- dem beliebten Ausflugsziel Konopischt (Konopiště)

Illustration: Ferienlagereinladung

Auch dieses Jahr findet ein Ferienlager für Kinder im Alter zwischen 10 und 13 aus der deutschen Minderheit und ihre Freunde aus Deutschland auf dem Heiligenhof in Bad Kissingen statt. Das Ferienlager findet dieses Jahr vom 12. bis zum 27. Juli statt und kostet für Teilnehmer aus Tschechien 2800 CZK.

Illustration: Teilung der Tschechoslowakei - Illustration: Jiří Bernard

25 Jahre Trennung der Tschechoslowakei aus Sicht der deutschen Minderheit

Silvester 1992 hörte die Tschechoslowakei auf zu existieren. An ihre Stelle traten Neujahr 1993 die Tschechische Republik und die Slowakische Republik. Die Strategen der Teilung, allen voran die damaligen Premierminister der Teilstaaten, Vladimír Mečiar und Václav Klaus, sorgten dafür, dass es in dem Jahr, in dem wir den 100. Jahrestag der Ausrufung der Tschechoslowakei feiern, nun auch ein kleines Jubiläum der Staatsteilung gibt.

Titel: LE 1/2018

In der ersten LandesEcho-Ausgabe des Jahres erwartet Sie:

- der Blick der deutschen Minderheit auf die Teilung der Tschechoslowakei vor 25 Jahren
- ein Gespräch mit dem Enkel des vielseitigen Künstlers Josef Lada
- ein Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2018

Im Forum widmen wir uns diesmal unter anderem:
- dem Mährisch Trübauer (Moravská Třebová) Theatermeister Josef Ferdinand Nesmüller
- der Tschechien-Premiere des Films „Landauer. Der Präsident“
- dem Entdecken vergessener Orte per Smartphone

Foto: Filmpremiere in Prag - Bild: LE/tra

Kaufmannssohn, Torhüter, Soldat, Manager, Verlagsmitarbeiter, Häftling, Flüchtling und Rückkehrer, all das und noch mehr war Kurt Landauer in seinem bewegten Leben. Bekannt ist er heute aber vor allem durch seine drei erfolgreichen Amtszeiten als Präsident des FC Bayern München. Aber eigentlich müsste es heißen: Er ist heute wieder bekannt.

Foto: Karlsbad Stadtansicht - Bild: LE/tra

Auch für das Jahr 2018 hofft die Landesversammlung über ihre gemeinnützige Gesellschaft BUSOW wieder 80 Senioren der deutschen Minderheit in Tschechien zur Kur schicken zu können. Die Zuschüsse dafür sind bereits beim Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds beantragt.

Filmfoto: Josef Bierbichler als Kurt Landauer

Im Rahmen des Projektes „Das geteilte Prag“ findet am 5. Januar um 18 Uhr im Prager Kino Ponrepo (Bartolomějská 291/11) die tschechische Filmpremiere des deutschen Spielfilms „Landauer. Der Präsident“ statt. Der 2014 entstandene Film des Regisseurs Hans Steinbichler folgt dem Leben von Kurt Landauer, dem ehemaligen jüdischen Präsidenten des Fußballvereins FC Bayern München.

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