Aktuelle Seite: StartseiteGesellschaftBilinguales und binationales Beschnuppern

Kosmopolitisches Begegnungshotel

Foto: Goethe-Institut-Prag - Bild: LE/tra

Ohne Startkapital und nur mit Freiwilligen einen Ort der Begegnung aufzubauen, verlangt den Beteiligten viel Engagement ab. Es gibt aber gute Gründe, dranzubleiben. Die Begegnungszentren der deutschen Minderheit in Tschechien bieten seit den 1990er Jahren die Möglichkeit zum Austausch und Dialog mit Zugereisten und Einheimischen. Im schwäbischen Augsburg entstand 2011 das Projekt „Grandhotel Cosmopolis“, das einem ähnlichen Konzept folgt, sich aber besonders dem gemeinsamen Kennenlernen von Flüchtlingen, Asylsuchenden und Einheimischen richtet.

 

Zum Neujahrsempfang auf Drahteseln

Illustration: Lachendes Fahrradverkehrszeichen

Wenn Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer die Botschafter zum Neujahrsempfang in die Wiener Hofburg lädt, ist beste Abendgarderobe Pflicht. Seit drei Jahren ist aber ein neues Accessoire hinzugekommen, das bei Empfängen normalerweise nicht ganz so üblich ist. Man trägt immer öfter Helm.

 

 

Fotoessay: An der Grenze

Foto: Flüchtlingskind - Bild: Lucien Zell

Ich fuhr zur ungarisch-serbischen Grenze. In mir die Hoffnung einige Flüchtlinge zu finden, die ich fotografieren könnte, um der statistischen Masse ein paar individuelle Gesichter zu geben. Schon vor der Reise war ich hin- und hergerissen. Einerseits wollte ich fahren, andererseits aber auch nicht. Ein Teil von mir bereute früh die lange Reise, die Gefahr, die Ungewissheit. Doch mein seelisches Pendel schwang vor und zurück, meine Neugier und der Wunsch, die Situation besser zu verstehen, war stärker.

 

 

Bilderstrecke: Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie 2015

Foto: Gedenktafel für die Ereignisse des 17.11.1989 - Bild: LE/tra

Unsere Bilderstrecke mit Eindrücken vom 17.11. in Prag.

 

Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie

Foto: Gedenktafel für die Proteste am 17.11.1989 mit Blumen am 17.11.2014 - Bild: LE/tra

Am 17. November erinnern sich Tschechien und die Slowakei mit einem Gedenktag an die Proteste des Jahres 1989, die die Samtene Revolution auslösten. Gleichzeitig erinnert man auch an den 17. November 1939, an dem die tschechischen Universitäten geschlossen und die Anführer des studentischen Widerstandes von den Nazis ermordet wurden.

 

Ganz Tschechien drückt dem göttlichen Karel die Daumen

Foto: Ivana und Karel Gott - Bild: Wikipedia/David Sedlecký

Erst war von einer Phase des sich schlecht Fühlens die Rede. Vermutlich wegen einer nicht gut funktionierenden Herzklappe. Dann hieß es, eine geplante Operation am Herzen sei vorgezogen worden. Später die Korrektur: es sei nicht das Herz gewesen, sondern Schmerzen im Bauchraum, die eine Operation erforderlich gemacht hätten. Und schließlich wurden bei dieser Not-Operation zu allem Überfluss auch noch Krebszellen gefunden. Nicht nur die Leser der tschechischen Boulevardzeitungen, die kein anderes Thema mehr haben, stehen neben sich. Das ganze Land sorgt sich ernsthaft um Karel Gott.

 

 

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