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25 Jahre wiedervereinigtes Deutschland

Foto: Fahnen der EU, Tschechiens und Deutschlands - Bild: LE/tra

An diesem Samstag (3.10.) feiert Deutschland 25 Jahre Wiedervereinigung. In einer Zeit, in der gerade große Umbrüche auf den nördlichen Nachbarn Tschechiens zukommen, erinnert man sich daran, dass vor einem Vierteljahrhundert eine mindestens ebensogroße Veränderung die Verschmelzung des damals geteilten Berlins und den Beitritt der fünf neuen Bundesländer zur Bundesrepublik begleitete.

 

Meinungsbilder für Geheimnisträger

Logo: Ústav pro studium totalitních režimů

Für Kurzentschlossene bietet das Institut für das Studium totalitärer Regime (Ústav pro studium totalitních režimů) heute ab 10 Uhr einen Vortrag des deutschen Historikers Jens Gieseke zum Thema „Was dachten die Ostdeutschen wirklich? Die öffentliche Meinung in Stasi-Berichten und geheimen Meinungsumfragen“.

 

„Flaggenwechsel“ auf der Prager Burg

Foto: Unterhosenfahne auf der Prager Burg - Bild: ztohoven.com

Wann immer der tschechische Präsident in seiner Heimat ist, weht über seinem Amtssitz, der Prager Burg, seine Standarte mit den Wappen Böhmens, Mährens und Schlesiens sowie dem Leitspruch: „Die Wahrheit siegt“. Am vergangenen Wochenende haben Anarcho-Künstler der Gruppe „Ztohoven“ (deutsch etwa: „Raus aus dem Dreck“ oder auch „Schei…“) in einer Blitzaktion die Flagge eingeholt und gegen eine überdimensionale rote Unterhose ausgetauscht.

 

 

Wo der rosa Panzer ruht

Foto: Rosa IS-2 in Lešany - Bild: LE7tra

Als die Tschechoslowakei 1989 die Herrschaft der Kommunistischen Partei abschüttelte, waren auch die Symbole der „ewigen Freundschaft“ mit der Sowjetunion plötzlich ihrer Unantastbarkeit enthoben. Unter ihnen war auch jener Panzer IS-2m, wobei das IS für Iosif Stalin steht, der seit 1945 auf einem fünf Meter hohen Sockel in Prag an die Befreiung der Stadt durch die Rote Armee erinnern sollte. Zwar hatten die sowjetischen Truppen Prag am 9. Mai 1945 in ganz anderen Panzern erreicht, nämlich in den fast schon legendären T-34, als Denkmal wollte man den Pragern aber etwas Moderneres präsentieren.

 

 

Als Tod und Zerstörung nach Prag kamen

Foto: Wenzelsplatz 1945 - Bild: čtk

Zum 70. Mal jährt sich am 5. Mai der Beginn des Prager Aufstandes, einem Ereignis, das am Ende des NS-Regimes im Protektorat Böhmen und Mähren stand. Trotz seiner geringen Beachtung ist sein Vermächtnis in Prag bis heute allgegenwärtig.

„Je právě sechs hodin“ (es ist gerade sechs Uhr) - mit diesen seltsamen Worten gab Zdeněk Mančal, ein Mitarbeiter des Prager Rundfunks, am 5. Mai 1945 das Signal zum Aufstand.

 

Prager Zoo verwandelt Elefanten-Dung in feinstes Papier

Foto: Origami-Elefant

„Entscheidend ist, was hinten rauskommt", dozierte einst unfreiwillig komisch Deutschlands Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl auf einer Pressekonferenz. Dieser Satz gehört mit Sicherheit zu denen, die ihn überleben werden, wenngleich der Kabarettist Dieter Hildebrandt Jahre später noch über Kohl spottete: „Dieser Mann hat auf geradezu lachhafte Art absolut keinen Funken Humor." 

 

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