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Wirtschaftsuniversität Prag VŠE

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  • Lyrikabend im Literaturhaus

    Einen ganzen Abend widmet der Poesie am 1. Dezember das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren gemeinsam mit der Stadtbibliothek Prag und dem Projekt „Praha město literatury“ (Prag, Stadt der Literatur) anlässlich des ersten Jahrestages der Aufnahme Prags in die Liste der kreativen Städte der Literatur der UNESCO.

     

     

  • Kunst und Tücken der Übersetzung

    Übersetzungen literarischer Texte sind immer auch Spiegel ihrer Entstehungszeit und der Kultur ihres Zielpublikums, ebenso wie die Werke in ihrer Originalsprache. Deutsche Bücher sind in tschechischer Version auf dem hiesigen Markt sehr beliebt. Dabei haben aber nicht etwa Goethe oder Schiller die Nase vorn, gerade aktuelle Titel finden guten Absatz. Einige dieser Bücher und die Tücken des Übersetzens aus dem Deutschen stellen am 30.11. die Übersetzer Michaela Jacobsenová und Tomáš Dimter im Prager Goethe-Institut vor.

     

  • Auf dem Sofa nach Prag gesurft

    Vier Männer in einem Boot blicken stumm vom Cover des neuesten Albums der Wiener Band „Sofa Surfers“. „Scrambles, Anthems and Odysseys“ erschien zwar erst Anfang November, ist aber schon jetzt in den österreichischen Charts die erfolgreichste Platte der 1996 gegründeten Gruppe. Am 26. November kommen die Sofa Surfers auch nach Prag, um ihren Langspieler und die dazugehörige Single vorzustellen.

     

  • Dirk Hülstrunk im Literaturhaus

    Der aktuelle Stipendiat des Prager Literaturhauses deutschsprachiger Autoren, Dirk Hülstrunk, verbindet Worte und Klänge zu einem Gesamtkunstwerk. Er balanciert damit zwischen Ton, Schrift und Performance. Heute stellt er einige seiner Werke im Literaturhaus vor.

     

     

  • Stuttgarter Historiker an der Uni Brünn

    Im Rahmen des diesjährigen Herbstprogramms ist es dem Deutschen Kulturverband Brünn gelungen, den Stuttgarter Historiker und Leiter der Abteilung für neuere Geschichte der Universität Stuttgart, Wolfram Pyta, nach Brünn einzuladen.

     

  • Ein verkanntes Instrument lebt auf

    Am 14.11. wird es sehr musikalisch im schlesischen Wagstadt (Bílovec). Das Renaissance-Schloss aus dem 16. Jahrhundert verwandelt sich für einen Nachmittag in die Konzertbühne für das Zither-Trio „Citrium“, dass hier vorführt, wie das zu Unrecht fast vergessene Instrument für ganz unterschiedliche Musikgenres genutzt werden kann. Als Gast tritt zudem Robert Jodlbauer auf, der das Zitherspiel auf der Oboe begleiten wird.

     

  • Getanzter Tramp

    Mario Schröder ist Chefchoreograph des Leipziger Balletts, tanzte dort als Solist selbst von 1983 bis 1999. In seiner Karriere hat er bislang fast achtzig Produktionen choreographiert und das nicht nur in Deutschland. Seine Inszenierungen waren unter anderem schon in der Mongolei, den USA und in Japan zu sehen. Mit der Tschechien-Premiere des Tanzstücks „Chaplin“ kommt er nun am 19. November wieder nach Ostrau (Ostrava), wo er schon 2010/2011 im Rahmen der „Tanzbrücke“ gastierte.

     

  • Betont interaktiv

    Seit fünf Jahren bringt das Theater Archa mit dem internationalen Festival des dokumentarischen Theaters „Akcent“ neue Bühnenproduktionen nach Tschechien. Dabei werden die Grenzen des klassischen Theaters auch gerne gesprengt, Stücke für jede Lücke maßgefertigt. In diesem Jahr findet das Festival vom 19. bis 29. November in Prag statt und zieht dann vom 30.11. bis zum 2.12. in die Kulturhauptstadt Pilsen (Plzeň) weiter.

     

  • Mehr als ein Übersetzer

    Noch immer gibt es einige Dichter des Prager deutschen Schriftstellerkreises, deren Namen nur selten im gleichen Atemzug mit Franz Werfel, Max Brod oder Franz Kafka genannt werden. Den deutsch-tschechischen Übersetzer und Dichter Rudolf Fuchs stellt der Literaturwissenschaftler Konstantin Kountouroyanis am 24.11. im Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren nun genauer vor.

     

  • Kunstpreis zur deutsch-tschechischen Verständigung 2015

    Hans Dieter Zimmermann, Literaturhistoriker aus Berlin, und Alena Bláhová, Übersetzerin aus Prag, erhalten den diesjährigen Kunstpreis zur deutsch-tschechischen Verständigung. Die Verleihung fi ndet am 11. November im Neuen Rathaus von Brünn (Brno) statt. Die beiden Ehrenpreise gehen an das Ehepaar Horst und Helga Löffler und Irena Nováková.

     

     

  • Verse zwischen den Sprachen

    Lyrik als Ausdruck der sehr eigenen Melodie einer Sprache ist für Übersetzer stets eine ganz besondere Herausforderung. Gelungene Übertragungen sind eine besondere Kunst und können ganz eigene Einblicke in die Gedankenwelt des Dichters und des Übersetzers gestatten. In einem Vortrag über Jan Skácel und Reiner Kunze am 16.11. thematisiert nun der Germanist Roman Kopřiva den literarischen Dialog dieser beiden Dichter.

     

  • Konsularsprechtage in Krawarn

    Die Deutsche Botschaft in Prag veranstaltet am 10. und 11. November in Krawarn (Kravaře) ihre nächsten Konsularsprechtage. Zwei Beamte werden an diesen Tagen vor Ort alle konsularischen Angelegenheiten bearbeiten und die notwendigen behördlichen Schritte dafür veranlassen. Es besteht unter anderem die Möglichkeit, Pässe, vorläufige Reisepässe und Kinderreisepässe zu beantragen. Außerdem kann man bei dieser Gelegenheit Geburtsanzeigen abgeben.

     

  • Nach der Debatte ist vor der Debatte

    Kaum sind die Gewinner des Wettbewerbs „Jugend debattiert international“ bekannt gegeben worden (das LandesEcho berichtete: hier), geht es auch schon weiter mit den gepflegten Streitgesprächen in deutscher Sprache. Am 13.11. treten diesmal Schüler aus Sachsen und Westböhmen bei einer Schaudebatte in Prag gegeneinander an.

     

     

  • Der Moderne auf der Spur

    Rainer Maria Rilke gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Prager deutschsprachigen Literatur. Dabei hielt es ihn nie wirklich lange an der Moldau. Seine frühe Schaffensperiode in seiner Geburtsstadt erläutert am 3. Dezember der Literaturwissenschaftler Milan Tvrdík bei einem Vortrag im Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren.

     

  • Fortsetzung folgt - Zweite österreichische Kurzfilmschau in Reichenberg

    Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr (die LZ berichtete: hier), ist auch dieses Jahr wieder der Österreichische Filmpreis mit den besten Kurzfilmen des Vorjahres zu Gast in Reichenberg (Liberec). Gezeigt werden am 9. Dezember vier Produktionen, die die Vorauswahl zum Filmpreis 2014 überstanden hatten und der Siegerfilm „Erdbeerland“ von Florian Pochlatko.

     

  • Sorbisches Kulturfenster in Prag

     

    Zerna ist ein kleines Nest mit 185 Einwohnern inmitten des Landkreises Bautzen in der Oberlausitz. In dieser Gegend Sachsens ist das Sorbische noch lebendig und der Hauptsitz der Domowina, des Bundes Lausitzer Sorben, in Bautzen nicht weit. Aus Zerna, obersorbisch Sernjany, stammt die Lyrikerin und Übersetzerin Róža Domašcyna. Sie kommt am 27. November nach Prag und stellt im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen ihre Werke vor.

     

  • Ihr LandesECHO 1/20 erscheint heute

    In der ersten Magazin-Ausgabe des LandesECHO, des neuen Nachfolgers der LandesZeitung, blicken wir zurück auf die turbulenten Feierlichkeiten zum 17. November, stellen den Rechtsphilosophen Hans Kelsen vor und unterhalten uns mit der Regisseurin Monika Treut über ihren neuen Film „Von Mädchen und Pferden“ und das Filmfestival Mezipatra.

    Im Forum besuchen wir mit einer Jugendgruppe die Beskiden, erfahren mehr über die diesjährigen Tschechisch-Deutschen Kulturtage in Dresden und rekapitulieren die kulturelle Seniorenwoche in Oberplan (Horní Planá).

    Wenn auch Sie das neue LandesECHO druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie hier.

     

     

  • Wochenende mit Rollentausch

    Gelebte Identität als Mitglied einer Minderheit in Tschechien stößt an Grenzen. Manchmal sind es Vorurteile, oft aber auch einfach Unverständnis für das Unbekannte. Die Überwindung solcher Hürden erfordert neben viel Geduld auch Einfühlungsvermögen. Planspiele können dabei helfen, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen und fremde Standpunkte nachzuvollziehen. Für das Planspiel „Frau Deutschmannová - wie konnte denn das passieren?!“ verwandelte sich diesmal das Begegnungszentrum in Mährisch Schönberg (Šumperk) in die fiktive Stadt Hradec Husákové.

     

     

  • Napoleon vor Brünn

    Die Schlacht bei Austerlitz gilt als der Todesstoß für das fast schon tote Heilige Römische Reich Deutscher Nation und eine der empfindlichsten Niederlagen der Österreicher. Böses Blut wird allerdings wohl nicht mehr vorhanden sein. Heute kann die Schlacht als historisches Ereignis betrachtet werden. Als solches wird der Schlacht auch am 29.11. und 30.11.2014 gedacht. Zu allererst steht der Spaß in die Historie am Ort der Schlacht im Vordergrund dennoch wird natürlich auch den Ereignissen und Folgen gedacht werden.

     

  • Literarischer Austausch in der Stadt Kafkas

    Stipendien für Autoren bieten für eine Möglichkeit des Austausches an anderen Orten und mit anderen Künstlern. Das Prager Literaturhaus ermöglicht dieses in Prag. In der Stadt, die für so viele Inspiration und auch Ort des Austausches der Kulturen war. Wenn man so will ist dieses Stipendium eine Anknüpfung an Traditionen. Dem Stipendiaten wird neben finanzieller Unterstützung auch die Möglichkeit einer Buchvorstellung angeboten. Jutta Schubert, eine Stipendiatin des Prager Literaturhauses im November, nimmt dies in Anspruch und stellt am 20. November 2014 um 18 Uhr im Prager Literaturhaus ihr Buch „Zu blau der Himmel im Februar“ vor.

     

  • Deutsches Theater in Prag

    Nein es handelt sich nicht etwa um eine Debatte über die EU oder Ähnliches, die Überschrift muss wörtlich genommen werden. Das Prager Theaterfestival in deutscher Sprache zeigt deutschsprachige Werke auf den Bühnen der Stadt und das schon seit 1996, nun also bereits zum 19. Mal. Ab dem 21. November, beginnend im Prager Ständetheater mit Remarques „Im Westen nichts Neues“, werden deutsche, österreichische, schweizerische Werke und auch eine luxemburgische Produktion gespielt.

     

  • Kreativ und auf Deutsch

    Habt Ihr einen Deutschlehrer, der Euch für den Deutschunterricht begeistert? Haben Sie selber innovative interessante Konzepte für Ihren Deutschunterricht, vom Kindergarten bis in die Oberstufe? Zeigt Ihr Kollege einen besonderen Einsatz der gewürdigt werden muss? Der Deutschlehrer Preis 2014/15 richtet sich genau an diese Lehrer. Bis zum 31. Dezember 2014 dürfen nun Pädagogen nominiert werden.

     

  • Nachts im Theater

    Die Nacht der Museen ist in vielen Ländern und Städten bereits eine Institution und gut besucht. Das ist bei der Nacht der Theater noch in den Anfängen. Dieses Event findet erst seit 2008, ausgehend von Kroatien, mit einigem Erfolg in einigen europäischen Ländern statt und seit letztem Jahr auch in der Tschechischen Republik. Dieses Jahr findet die Theaternacht am 15. November 2014 wieder in mehreren Städten Tschechiens statt.

     

  • Mahnende Erinnerung

     Die hohe israelische Auszeichnung „Gerechte unter den Völkern“ konnte Marianne Golz-Goldlust 1988 nur postum verliehen werden. Die Sängerin war bereits 1943 wegen ihrer Beteiligung am Widerstand gegen das Nazi-Regime verhaftet und nach einem Schauprozess zum Tode verurteilt worden. Kurze Zeit später wurde das Urteil im Prager Gestapo-Gefängnis Pankratz (Pankrác) vollstreckt. Ihrem Schicksal ist nun die Ausstellung „Marianne Golz-Goldlust – Eine Gerechte unter den Völkern“ im Österreichischen Kulturforum in Prag gewidmet, die noch bis zum 9. Januar zu sehen ist. Mit einem Themenabend wird am 13. November der Person und der Materie ein besonderes Andenken gegeben.

     

     

  • Geburtstagstreffen in Prag

    Ende Oktober trafen sich 14 Vertreter der Ortsgruppen des Kulturverbandes der Bürger deutscher Nationalität zur Jahresversammlung im Prager Haus der nationalen Minderheiten. Gleichzeitig erinnerten sie an das 45-jährige Bestehen des Kulturverbandes in der tschechischen Hauptstadt.

     

  • Der gar nicht so rasende Reporter

    Zwar wurde Egon Erwin Kisch einem breiten Publikum mit seiner Reportage „Der rasende Reporter“ bekannt. In Wahrheit war er aber ein akribischer Arbeiter, der seine Reportagen und Artikel in mühevoller Kleinarbeit zusammensetzte. So stellte Viera Glosíková, Leiterin des Germanistischen Instituts der Pädagogischen Fakultät der Karlsuniversität Prag, im Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren in ihrem Vortrag Kisch vor.

     

     

  • Mit Klassik zum Mauerfall

    Die Nacht vom 8. November 1989 war der Vorabend des Tages, der wie wohl kein anderer in die deutsche Geschichte einging. Aber bekanntermaßen war dieses Ereignis kein alleinstehendes. Überall in den Ostblockstaaten gab es in dieser Zeit meist gewaltlose Umstürze. Dabei spielte auch die Musik eine große Rolle. Auch im Gedenken an diese Ereignisse wird diese oft eingesetzt. So auch am 08. November 2014 um 19:30 im Rudolfinum beim Gedenk-Konzert „25 Jahre Fall der Mauer und des Eisernen Vorhangs in Europa“.

     

  • Welches Team hat die meisten Asse?

    Vom 8. bis 09. November 2014 schlagen in der Prager O2 Arena die besten Tennisdamen Tschechiens und Deutschlands auf. Im Finale des Fed Cup stehen sich die siebenmaligen Gewinnerinnen aus der Tschechischen Republik (bzw. vor 1993 Tschecheslowakei) und Deutschland, die zweimal gewinnen konnten, gegenüber.

     

  • Die Brückenbauer – Junge Deutsche zwischen zwei Kulturen

    Hochdotiert und gesellschaftsrelevant präsentieren sich die Essaywettbewerbe der Deutschen Gesellschaft. Schon 2013 wurde ein Wettbewerb ausgerufen, der sich an in Russland geborene Deutsche wendete. Nun wird erneut zur Teilnahme aufgerufen. Alle Angehörigen einer deutschsprachigen Gruppe aus Ost-, Südost- und Ostmitteleuropa sind angehalten teilzunehmen.

     

  • Veranstaltungen des Schlesisch-Deutschen Verbandes in Troppau im Dezember

    04.12. 

    16:00   - Nikolotreffen für Kinder / Begegnungszentrum

     

    11.12.

    15:00   - Vorweihnachtstreffen der Deutschen in Troppau / Restaurant Astron, Ratibořská 101, Troppau - Katharein

     

    28.12.

    16:30   - Regelmäßiger Gottesdienst der Deutschen Katholischen Gemeinde in deutscher Sprache (jeden vierten Samstag im Monat) / Konkathedrale, Annakapelle

  • Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds stellt Jahresthema 2014 vor

    dt tsch zukunftsfondsSeit 2012 stellt der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds jedes Jahr ein neues Thema in den Fokus seiner Förderung. Grenzübergreifende Projekte mit aktiven Partnern auf deutscher und tschechischer Seite können neben der durchgängigen Förderpraxis auch speziell zu dem gerade aktuellen Jahresthema Anträge auf Beihilfen einreichen, die dann 70% der Gesamtkosten erreichen können. Dieses Setzen eines Förderschwerpunktes wurde 2012 mit dem Thema Sprachförderung erfolgreich getestet. Das Jahr 2013 stand dann unter dem Motto „Erziehung zur Demokratie und Prävention von Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus“. Zu diesem Thema wurden bereits 33 Projekte unterstützt und Anfang Dezember sollen noch einmal zehn weitere Kooperationsabkommen geschlossen werden. Im nächsten Jahr lenkt der Zukunftsfonds sein Augenmerk auf ein brisantes Thema, das gerade in der deutsch-tschechischen Grenzregion für Probleme und Vorurteile sorgt. Es geht um den Drogentourismus und darum, wie man die Drogenprävention effektiver und grenzübergreifend gestalten kann.

    Gerhard Krones, Leiter der Caritas Fachambulanz für Suchtprobleme im oberpfälzischen Weiden, wies anlässlich der Vorstellung des neuen Jahresthemas „Drogenprävention“ auf die seit 2011 sprunghaft angestiegene Zahl der Crystal Speed Nutzer in Bayern hin. Das schüre in der Grenzregion Ängste und Vorurteile, weil Tschechien auch in den Medien immer wieder als Crystal-Herkunftsland genannt werde. Die Drogenproblematik ist aber ein gesamtgesellschaftliches und grenzübergreifendes Problem, das man nicht nur mit rigoroser Bestrafung der Nutzer lösen kann. Die Oberpfälzer Initiative „Need no Speed“ versucht deshalb schon jetzt die Prävention auf ein breites Fundament zu stellen. Es findet eine Vernetzung zwischen Eltern, Lehrern und Polizei statt, noch bevor in den Schulen Präventionsmaßnahmen an die Schüler herangetragen werden. Man hofft so, die Wirkung nachhaltiger gestalten zu können. Um aber wirklich das Problem des Drogenkonsums in der Grenzregion angehen zu können, ist man auf die Mithilfe tschechischer Partner angewiesen.

     

  • Zukunft für den Zukunftsfonds

    Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD öffnet dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds eine Perspektive über 2017 hinaus.
     

    Die Spitzen von Union und SPD haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt und darin dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds (DTZF) eine Perspektive über 2017 hinaus zugesichert. Der Koalitionsvertrag wurde von den Parteichefs am Mittwoch bereits vorläufig unterzeichnet. „Wir begrüßen außerordentlich die Priorität, die der Koalitionsvertrag den deutsch-tschechischen Beziehungen beimisst“, erklärte der tschechische Geschäftsführer des Zukunftsfonds Tomáš Jelínek in einer aktuellen Stellungnahme. „Für uns ist das ein starkes Signal, dass unsere Arbeit für Versöhnung, Verständigung und Kooperation von Tschechen und Deutschen auf einen breiten gesellschaftlichen Konsens in Deutschland trifft“, ergänzte der deutsche Geschäftsführer Joachim Bruss.

    Im Kapitel „Starkes Europa: Europäische Außen- und Sicherheitspolitik“ bekennt sich die große Koalition dazu, „bilaterale Initiativen mit unseren mitteleuropäischen Partnern“ ausbauen zu wollen. „Dem Deutsch-Tschechischen Gesprächsforum und dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds sichern wir eine Perspektive über 2017 hinaus“, heißt es im Wortlaut.

    Bereits zum 15-jährigen Jubiläum des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds hatten sich in der ersten Jahreshälfte zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie führende Politiker aus beiden Ländern für eine Fortsetzung der Arbeit des Zukunftsfonds ausgesprochen, unter ihnen Bundestagspräsident Norbert Lammert und der ehemalige tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg. Seine Arbeit nahm der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds 1998 auf. Die Regierungen beider Länder hatten seine Entstehung in der Deutsch-Tschechischen Erklärung vom Januar 1997 festgeschrieben und 2006 eine Verlängerung der Tätigkeit um weitere zehn Jahre beschlossen.

    Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds fördert gezielt Projekte, welche die Menschen beider Länder zusammenführen, Einblicke in die Lebenswelten, die gemeinsame Kultur und Geschichte ermöglichen und die Zusammenarbeit stärken. Jährlich können durch die Unterstützung des DTZF über 500 Projekte verwirklicht werden mit einer Fördersumme von insgesamt rund drei Millionen Euro. In den ersten zehn Jahren seiner Existenz hatte der DTZF auch die zentrale Rolle bei der Entschädigung tschechischer NS-Opfer inne.

  • Konzert zum Chanukka-Auftakt

    ChanukiaZum ersten Tag des jüdischen Lichterfestes Chanukka veranstaltet das Prager Symphonieorchester morgen (28.11.) ein festliches Konzert. Als Auftakt des achttägigen Festes werden in der Prager Kirche der Heiligen Simon Zelotes und Judas Thaddäus traditionelle jüdische Lieder vorgetragen vom Mährischen Kammerchor zu hören sein. Außerdem erklingen Petr Koříneks Kompositionen „Todesfuge“ und „Ano, je to možné!“. Die Rezitatoren Jana Orlická und Alfred Strejček werden begleitet vom Prager Jazz Septett und vom Saiteninstrumente-Orchester des Prager Konservatoriums unter der Leitung von Jiří Šimáček.


    Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sie auf den Seiten des Symphonieorchesters: hier.

  • Karibische Musik aus Deutschland zu Besuch

    gentlemanBei Reggae denkt man zunächst an Jamaika und Bob Marley, doch der ursprünglich karibische Musikstil hat mittlerweile die ganze Welt erobert. Der bekannteste Reggae-Interpret aus Deutschland heißt Tilmann Otto und tritt unter dem Künstlernamen „Gentleman“ auf. Er hat seine Liebe zum Reggae direkt an der Quelle, nämlich Jamaika, gefunden. Dorthin war er als 18-Jähriger gereist, um die dortige Kultur und Lebensweise kennenzulernen. Die Insel und ihre Bewohner haben einen tiefen Eindruck bei ihm hinterlassen und seit dieser Zeit nennt er das Eiland seine zweite Heimat. Seine Musikkarriere begann er als DJ. Bekannt wurde er aber mit dem Lied „Tabula Rasa“ der deutschen Hip-Hop-Combo Freundeskreis bereits in den späten 1990er Jahren. Danach startete der sympathische Sänger aus Osnabrück aber auch als Solokünstler richtig durch. Mit großer Begleitband tourte er durch ganz Europa, Afrika und Amerika und ist einer der ganz wenigen europäischen Reggae-Künstler, deren Musik auch auf Jamaika gehört wird.

    Nach einigen Auftritten in Polen kommt er heute für ein einziges Konzert mit seiner neuen Band „The Evolution“ in den Prager Lucerna Klub, bevor es mit seiner „New Day Dawn Tour 2013“ in die Niederlande und nach Österreich weitergeht.

    Weitere Informationen zum Konzert finden Sie auf den Seiten des Lucerna Klubs: hier.

  • Rezitationswettbewerb wird fortgesetzt

    Foto Flyer TitelseiteDas Prager Literaturhaus deutsch-sprachiger Autoren und der Rotary Club Bohemia laden junge Rezitationstalente ein, ihre Begabung einem großen Publikum zu präsentieren. Bereits zum vierten Mal veranstalten sie gemeinsam den „Deutschsprachigen Rezitationswettbewerb" im Rahmen der Kampagne „šprechtíme". Zum Mitmachen aufgerufen sind Kinder und junge Erwachsene zwischen 7 und 17 Jahren. Damit auch alle jungen Talente eine Chance auf die Teilnahme am Finale vor Publikum und Fachjury haben, wird nicht nur zwischen Altersgruppen, sondern auch zwischen Muttersprachlern und denen unterschieden, die die Deutsche Sprache gerade erst lernen. Und für besonders Wagemutige gibt es noch die Kategorie der musikalischen Interpretation literarischer Texte. Es gibt keinen vorgegebenen Text, so dass die Schüler die freie Auswahl aus dem riesigen Fundus deutschsprachiger Literatur haben. Bewertet werden neben der sprachlichen Richtigkeit auch Authentizität, Ausdruck und kreative Umsetzung.

    Die beiden Besten der jeweiligen Kategorien dürfen im April 2014 beim Galaabend zum Finale gegeneinander antreten. Vor großem Publikum wird dann eine Fachjury die Sieger küren. Anmeldungen zum Wettbewerb sind bis noch zum 14.02.2014 möglich.

    Weitere Informationen zum Wettbewerb und zu den Teilnahmebedingungen finden Sie auf den Seiten des Literaturhauses: hier.

     

  • Von deutschen und tschechischen Radiowellen

    radioVom 28.11. bis zum 30.11. lädt der Adalbert Stifter Verein in das Prager Goethe-Institut zu einer internationalen Hörfunkkonferenz. Im Fokus stehen dabei die Anfänge des tschechoslowakischen Rundfunks und die Entwicklung des deutschsprachigen Programms. Dabei werden auch die Programme der deutschen Sender vor und nach dem Münchner Abkommen, sowie die Ausstrahlungen deutschsprachiger Sender in anderen Ländern verglichen.

    In 14 Referaten widmen sich die Vortragenden so der Entwicklung des Rundfunks von der ersten Tschechoslowakischen Republik bis hin zur NS-Kulturpolitik in den besetzten Gebieten. Damit schließt die Konferenz an Tagungen und Forschungsprojekte des Adalbert Stifter Vereins der vergangenen Jahre an, die sich bereits mit anderen Teilaspekten der Kulturgeschichte dieses Zeitraums beschäftigten.

    Weitere Informationen zur Tagung finden Sie auf den Seiten des Adalbert Stifter Vereins (hier) und auf denen des Goethe-Instituts (hier).

  • Wettbewerb zum Abschluss des Eichendorff-Gedenkjahres

    EichendorffDie Gemeinschaft schlesisch-deutscher Freunde im Hultschiner Ländchen ruft Schüler und Studenten im Rahmen des Gedenkjahres zum 225. Geburtstag des großen schlesischen Lyrikers und Prosaschriftstellers zum „IX. deutschsprachigen Eichendorff-Schüler-Wettbewerb“. Bis zum 16.12. können Anmeldungen in den Kategorien Verse, Rap und Gesang zum Thema „Ringsherum um Joseph von Eichendorff – Das Werk des berühmten schlesischen Dichters aus Lubowitz im Kreis Ratibor“ eingereicht werden. Der Wettbewerb findet dann am 18.12. im Schloss Hultschin statt.

    Neben Schülern und Studenten aus Tschechien sind auch diesmal wieder polnische Eichendoff-Fans aus Ratibor und Umgebung zur Teilnahme eingeladen. Die Zielgruppe sind Schüler aus den Klassenstufen 7 bis 9 und Hochschulstudenten. In Ausnahmefällen werden aber auch jüngere Teilnehmer zugelassen. Der Gesamtsieger darf sich über einen Geschenkgutschein und einen Aufenthalt in einem Ferienlager in Deutschland freuen.

    Interessierte wenden sich bitte mit Altersangabe und Titel des Vortrages an die Wettbewerbsleitung unter: hultschin@email.cz

  • Die Stadt der Zukunft entsteht schon heute

    Nur noch heute (19.11.) haben Interessierte die Möglichkeit, sich für das Tschechisch-Österreichische Architekturforum (21.11.-22.11.) anzumelden. Die zweitägige Konferenz in Prag beschäftigt sich mit der mitteleuropäischen Metropole im 21. Jahrhundert und den Herausforderungen, die Stadtplaner und Architekten im urbanen Raum zu bewältigen haben. Ziel der Veranstalter ist ein neben der Information auch die engere Verzahnung der Planer in Politik und Architektur. Damit soll ein harmonisches Stadtbild planbar und ein stadtplanerischer Wildwuchs vermieden werden. Dazu gehört natürlich auch die Einbeziehung der Bevölkerung in die Prozesse, die die Stadt formen.

    Dass auch die Politik diese Konferenz als wichtiges Instrument begreift, belegen prominente Gäste wie Prags Oberbürgermeister Tomáš Hudeček und Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, die gemeinsam die aktuellen Entwicklungen in ihren Städten aus politischer Sicht vorstellen werden.

    Zur Konferenz gehört auch ein öffentlicher Vortrag des Wiener Architekturbüros Querkraft am Abend des zweiten Konferenztages, der noch einmal die Kreativen zu Wort kommen lässt.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Registration finden Sie unter: www.cz-at.org

  • Gemeinsamkeit: Anlaufstelle Berlin

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    Morgen (20.11.) erwarten die Besucher der Reihe „Prager Begegnungen“ des Goethe Instituts zwei Autoren, deren Lebenswege auf den ersten Blick unterschiedlich wirken. Peter Schneider, Jahrgang 1940 Lübeck, war nach einer bewegten Jugend Redenschreiber für Willy Brandt, Wortführer der Berliner Studentenbewegung, Rundfunkmitarbeiter und später freier Romanautor und Essayist. Das Podium teilt mit ihm der Jindřich Mann, Jahrgang 1948 Prag, Sohn von Ludvík Aškenazy und Enkel von Heinrich Mann. Ihn zog es nicht in die Politik, sondern zum Theater. Die Niederschlagung des Prager Frühlings im Jahr 1968 zwang ihn aber in die Emigration. Hier kreuzen sich die Lebenswege der Autoren kurz, da sich Mann seinen Studienwunsch zur selben Zeit in Berlin erfüllte, als auch Schneider dort unterwegs war. Die unterschiedlichen Eindrücke der Zeit dürften für ein interessantes Gespräch sorgen, das bei der Veranstaltungsreihe neben Lesungen aus Werken beider Autoren stets dazugehört.

    Vorgestellt werden die autobiographischen Romane „Die Lieben meiner Mutter“ von Peter Schneider und „Prag, Poste restante“ von Jindřich Mann. Beide Bücher sind im Original auf Deutsch erhältlich, Manns Roman liegt auch in einer vom Autor selbst übersetzten und überarbeiteten Version auf Tschechisch vor.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf den Seiten des Goethe Instituts: hier.

  • Quo vadis Wirtschaftswachstum

    Im Reichenberger Appell (auf Deutsch nachzulesen auf den Seiten der Landeszeitung: hier) beschwert sich der Industrieverband der Tschechischen Republik (SPČR) über die mangelnde Förderung der Wettbewerbsfähigkeit durch die Politik. Auch internationale Wirtschaftsindizes sprechen klare Worte, wenn es um das sinkende Konkurrenzvermögen in Tschechien geht. Der vorläufige Bericht des Tschechischen Amtes für Statistik (CZSO) zum Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal 2013 (tschechisch hier) weist ein negatives Wachstum von 1,6% zum Vorjahr auf. Es scheint fast so, als würden alle Alarmglocken klingeln, doch keiner hört hin. Zurzeit geht es der Politik um die Zuteilung von Posten und um Machtspiele innerhalb der Parteien, statt um die Stabilisierung des Landes. Die Minister der im Abgang befindlichen Vorgängerregierung werden auch einen Teufel tun, jetzt noch Entscheidungen zu treffen, die sie eine mögliche Anschlussverwendung (das Wort im Kontext auf youtube) kosten könnten.

    stormyseasDer einzige Akteur, der sich jetzt bewegt hat, ist die Nationalbank. Die Abwertung der Krone soll die Exportwirtschaft, die immerhin rund 80% des BIP ausmacht, stärken und somit einen wichtigen Pfeiler stützen. Wenn man sich die Diskrepanz zwischen der Steigerung der Importe (+2,7% zum Vorjahr) und der Exporte (nur +1,2% zum Vorjahr) ansieht, wirkt das wie ein ganz logischer Schritt. Das lässt aber die psychologische Wirkung auf die Bevölkerung außer Acht. Die Ankündigung der Devaluation kam für den Normalbürger plötzlich und völlig überraschend. Eine recht mangelhafte Kommunikationsstrategie der Nationalbank tat dazu ihr übriges. Sie spekuliert auf stabile bis maximal leicht steigende Preise, eine Inflation bis 1% im ersten Halbjahr 2014 und dafür ein besseres Exportgeschäft. Das erklärte nach der Abwertung nun der Gouverneur Miroslav Singer im Interview mit MF Dnes. Ob diese Spekulation aufgeht, wird wohl erst im nächsten Jahr zu sehen sein. Wichtig wäre wohl vor allen Dingen ein Ende der Investitionsflaute, die trotz des eigentlich gut aufgestellten Exportgeschäfts herrscht.

     

  • Reichenberger Appell: Rettet das sinkende Schiff!

     Beunruhigt über die sinkende Wettbewerbsfähigkeit des Landes zeigt sich der Industrieverband der Tschechischen Republik (SPČR).

    Auf seiner letzten Vollversammlung im nordböhmischen Liberec (Reichenberg) am 31.Oktober, verfasste er deswegen eine Erklärung, in dem er die neue Regierung im Namen seiner über 1600 Mitgliedsunternehmen auffordert, den Fall der wirtschaftlichen Stärke des Landes aufzuhalten:

     

    5 podval„Wir sind beunruhigt darüber, dass die politische Vertretung die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes unterschätzt und damit eine enorme Verschlechterung der Stellung der Tschechischen Republik in der Welt verursacht hat. Unsere neuen politischen Vertreter müssen sich des Ernstes der Lage bewusst werden und Maßnahmen ergreifen, die zu ihrer Verbesserung beitragen.

    Die Politik hat sich vom wahren Leben entfernt und unsere politischen Vertreter nehmen keine Verantwortung, weder für die mikroökonomischen Bedingungen, die hier herrschen, noch für die Schaffung von Werten und Arbeitsplätzen. Ihre Entscheidungen haben schädigen oft die Leistungen unserer Wirtschaft, ohne dass Konsequenzen daraus gezogen werden.

    Wir sollten uns dessen klar bewusst werden, dass es die unternehmerische Sphäre ist, die die Mittel für einen funktionierenden Staat bereitstellt und dass es nur möglich ist umzuverteilen, was sie erschafft.

  • Der Bauer als Projektionsfläche

    orba1890Das Prager Literaturhaus lädt am 22.11. und 23.11. zur Konferenz „Das Bild des Bauern in der Belletristik der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Schatten des Nationalismus. Die Tschechische und die deutsche Literatur in den böhmischen Ländern / Mitteleuropa in vergleichender Perspektive“. Literaturwissenschaftler aus Deutschland und Tschechien stellen an diesen zwei Tagen ihre Forschungsergebnisse zum Bild des bäuerlichen Lebens in der Literatur dieser Epoche vor. Neben etwa zwanzigminütigen Referaten dienen dabei auch ebenso lange Diskussionsrunden dazu, Gedanken auszutauschen und neue Impulse aufzunehmen.

    Einen Blick über die böhmischen Länder hinaus bieten am zweiten Konferenztag Žarko Lazarević von der Slowenischen Akademie der Wissenschaften mit seinem Vortrag zum slowenischen Bauernroman und der Historiker Roman Holec von der Komenský Universität Bratislava, der slowenische, slowakische, rumänische, ungarische und polnische Bauernromane vergleicht.

    Das Symposium findet im Prager Literaturhaus statt. Weitere Informationen zur Konferenz, sowie ein ausführliches Programm finden Sie auf den Seiten des Literaturhauses: hier.

  • Deutschsprachiges polnisch-tschechisches Seminar sucht noch Teilnehmer

    Jugendseminar Gustav Maus Februar 2013Das grenzüberschreitende Jugendprojekt "Gustav Maus" geht endlich in seine nächste Runde: Nach zwei Begegnungen in Tschechien findet nun die erste Begegnung in Polen statt. Die früheren Treffen, aus denen langfristig eine grenzübergreifende aktive Jugendgruppe entstehen soll, standen bereits im Zeichen des Sports und der Jugendkultur. Diesmal geht es aber um das gemeinsame, deutsch-polnisch-tschechisch-schlesische Kochen!

    Dazu sind Schüler und Studenten zwischen 15 und 25 Jahren aus den Beskiden eingeladen, die sich für die Region interessieren, Deutsch lernen oder schon gut sprechen und natürlich gerne kochen.

    Das Seminar findet im polnischen Międzybrodzie Bialskie vom 06.12. bis zum 08.12. statt. Die Kosten für den dreitägigen Workshop übernimmt, bis auf einen Eigenanteil von 85 PLN (etwa 550 CZK) pro Person, der Veranstalter. Auch für die Anfahrt zum Veranstaltungsort ab Havířov, Český Těšín, Cieszyn und Bielsko-Biala per Bus ist gesorgt.

    Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die ifa-Kulturmanager Saskia Herklotz und Christoph Schneider. Eine Anmeldung ist noch bis zum 20.11. möglich.

     UPDATE: Das Seminar musste leider wegen Teilnehmermangels abgesagt werden.

  • Europäisches Bewusstsein gegen Euroskeptizismus?


    goethe institut pforteAm 19.11. stellen sich Journalisten und Forscher im Prager Goethe-Institut die Frage: „Braucht Europa Europäer?“. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Probleme, die die Europäische Union in den letzten Jahren zu bewältigen hat, konnten Euroskeptizismus und Nationalismus wieder an Bedeutung gewinnen. Das liegt auch an einem fehlenden europäischen Bewusstsein. Europa, so scheint es, besteht für viele nur aus Brüssel und Straßburg und kaum jemand verbindet mit den dort ansässigen Institutionen etwas anderes als Bürokratie. Daraus eine gemeinsame Identität abzuleiten, dürfte selbst den größten Befürwortern der EU schwer fallen.

    Wie und ob eine europäische Öffentlichkeit entstehen kann und ob sie überhaupt derzeit notwendig und sinnvoll ist, besprechen Josef Zieleniec von der New York University Prague, Bernd Ulrich von der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“, Daniel Tkatch vom Blog „Cafebabel Brüssel/Berlin“ und Radko Hokovský vom Prager Think-Tank „European Values“. Die Veranstaltung findet im Rahmen der erfolgreichen Diskussionsreihe „Europa, wie weiter?“ des Goethe-Instituts statt. Der Eintritt ist frei und es wird eine Simultanübersetzung Deutsch/Tschechisch angeboten.

    Weitere Informationen zur Diskussion und zur Reihe finden Sie auf den Seiten des Goethe-Insituts: hier.

  • Ihre Landeszeitung 22/23 erscheint heute

    LZ 22-23 titul miniIn der aktuellen Ausgabe finden Sie unter anderem ein Interview mit dem kontroversen Künstler David Černý, eine ausführliche Analyse des Wahlerfolgs von Andrej Babiš und einen Blick über den wirtschaftlichen Tellerrand in Richtung Polen.

    Im Forum blicken wir zurück auf die Tschechisch-Deutschen Kulturtage in Sachsen, stellen die Prager Siegerin des Wettbewerbs „Jugend debattiert international“ vor und erklären alte Bräuche aus dem Schönhengstgau.

    In dieser Ausgabe wird auch die beliebte Serie „Der Adler von Karlsbad“ fortgesetzt.

     

    Wenn auch Sie die Landeszeitung druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie hier.

  • Abschluss des Projekts „Unsere Vielfalt nimmt uns keiner mehr.“

    Mit einem großen Projekt bindet die Stadt Berlin Kinder und Jugendliche in die Gedenkveranstaltungen zum 75. Jahrestag der sogenannten „Reichskristallnacht“ ein. In kurzen Filmen konnten sich Schüler mit dem Thema der zerstörten Vielfalt kreativ auseinandersetzen. Mittlerweile sind so hunderte Kurzfilme zusammengekommen, die sich in ganz unterschiedlicher Weise dem komplexen geschichtlichen Vorgang annähern und ihn mit dem Hier und Jetzt verbinden. Am 10.11. findet das Projekt dann seinen Höhepunkt und Abschluss im Rahmen der Installation „Tausend Stimmen für die Vielfalt“ am Brandenburger Tor im Herzen Berlins. Dann werden die Filme auf das Tor projiziert und von den Jugendlichen selbst vorgestellt. Im Publikum sitzen dann auch Zeitzeugen wie Inge Deutschkron und Coco Schumann.

    Das Programm wird begleitet vom britischen Stargeiger Daniel Hope, der auch schon für den Dokumentarfilm „Refuge in Music – Musik als Zuflucht“ Musik aus der Feder von Häftlingen aus dem Konzentrationslager Theresienstadt aufgenommen hat.

    Die Filme und Statements von Prominenten zum Thema Vielfalt kann man sich aber auch ohne einen Besuch in Berlin ansehen. Dafür wurde extra eine Internetseite eingerichtet, auf der alle Beiträge zusammengetragen wurden: http://www.unserevielfalt.de

  • Erste lange Nacht der Theater

    noc divadelErstmals nehmen am 16.11. auch Theater aus der Tschechischen Republik an der „European Theatre Night“ teil. Dieses pan-europäische Projekt soll das Theater wieder sichtbarer machen und in die Mitte der Gesellschaft rücken. Seit 2008 gehört der dritte Samstag im November deshalb europaweit den Brettern, die die Welt bedeuten.

    In Tschechien laden am nächsten Samstag 80 Ensembles aus 21 Städten zu einer ganz besonderen Theaternacht. Das Programm reicht von Aufführungen über Lesungen bis zu Workshops. Dabei kommen auch die kleinen Theaterbesucher nicht zu kurz, für die bereits am Nachmittag Aktionen geplant sind. Die Erwachsenen kriegen ihr Programm dann nicht nur im Theater, sondern auch an alternativen Aufführungsorten, wie etwa in Bahnhofshallen oder direkt auf der Straße, serviert.

    Mehr zur Theaternacht, zu den Aktionen und Programmhöhepunkten erfahren Sie unter: http://www.nocdivadel.cz/

  • Antonín Rejch und Felix Mendelssohn-Bartholdy in Harmonie

    Das Musikensemble Musica Florea gastiert zusammen mit dem Chor Collegium Floreum am 07.11. in Gablonz an der Neiße und am 08.11. in Prag mit einem besonderen Arrangement aus den Werken von Antonín Rejch und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Diese beiden Komponisten verbindet vor allem ihre Nähe zu Johann Sebastian Bach, dessen Stil sie bewunderten und für sich selbst weiterentwickelten. Im Gegensatz zu Mendelssohn-Bartholdy bleibt Rejch jedoch ein Geheimtipp für Kenner. Das mag auch an seinen musikalischen Experimenten liegen, die vom Zuhörer viel Aufmerksamkeit fordern.

    Das Ensemble Musica Florea besteht seit 1992 und versucht schon seit seiner Entstehung, unbekannte und zu Unrecht vergessene Komponisten einem breiten Publikum zu erschließen. Das brachte neben vielen Auftritten auf Festivals auch schon einige Preise ein. Unter anderem erhielt das Orchester den begehrten Cannes Classical Award 2003.

    Das Konzerte finden im Gablonzer Stadttheater und im Martinů-Saal der Musikalischen und Tanzfakultät der Kunstakademie Prag (Hudební a taneční fakulta AMU) statt. Weitere Informationen zum Ensemble und zu den Konzerten finden Sie unter: http://www.musicaflorea.cz/

  • Autorenlesung mit Philosoph Stangl und Humorist Ospelt

     

    In der Mährischen Landesbibliothek trafen am 22. Oktober zwei mehrfach ausgezeichnete Autoren aus Österreich und Liechtenstein zusammen. Österreich vertrat dabei Thomas Stangl und Liechtenstein Mathias Ospelt. Die Veranstaltung fand unter dem Patronat des Österreichischen Kulturforums in Prag und der Österreichbibliotheken im Ausland statt. Diese erste österreichisch-liechtensteinische Gemeinschaftslesung in Brünn wurde moderiert von Christine Fasching von der Masaryk-Universität. Schon 2003 hatte die Österreich-Bibliothek Brünn (wie auch alle anderen Österreich-Bibliotheken im Ausland) ein Liechtenstein-Regal eingerichtet. Diese Kooperation adelte dann im April 2011 der Besuch von Hans Adam II., regierender Fürst von und zu Liechtenstein, und Maria Pia Kothbauer, der neuinstallierten Botschafterin des Fürstenstums, in der Bibliothek. Das Wissenschaftskolleg der Österreich-Bibliothek und die Landeszeitung waren schon damals dabei.

    „Der Roman gehört ohne Zweifel zum Besten, was es an neuer deutschsprachiger Literatur zurzeit zu lesen gibt.“ So wird der neueste Roman „Regeln des Tanzes“ des 1966 in Wien geborenen Autoren Thomas Stangl im ORF gelobt. Er führt uns in den Februar 2000 zurück, wo sich in Wien Proteste gegen die neue, rechts-orientierte Regierung abspielten. Stangl nutzt für seine Rückschau drei Blickwinkel. Während Monica Stanek ziellos durch Wien stromert, erlebt ihre Schwester das Gefühl der Zugehörigkeit zur Volksmenge. Die dritte Erzählperspektive repräsentiert Dr. Steiner, der 15 Jahre später zwei Dosen mit Filmrollen findet und entwickeln lässt. Dabei stößt er unter anderem auch auf Fotografien von Monicas Beerdigung. Begeistert folgt er den Spuren der Schwestern. Das Gemeinsame dieser drei Hauptfiguren ist, wie der Leser am Ende feststellen muss, innere Leere und absolute Hoffnungslosigkeit. In den vorgelesenen Ausschnitten konnten die Zuhörer dank Stangls melodischer Stimme den Rhythmus der Sprache und die Wortspiele sehr gut verfolgen.

  • Jugendliteraturausstellung macht Station in Ostrau

    Die Wanderausstellung „Von allem Anfang an“ („Pěkně od začátku“) des Goethe-Instituts Prag und der Internationalen Jugendbibliothek München zeigt an ihrer zweiten Station in der Mährisch-Schlesischen wissenschaftlichen Bibliothek Ostrau noch bis zum 29.11. bereits bekannte, aber auch neue deutschsprachige Kinder- und Jugendbücher in Plakat- und Buchform. Die 17 ausgewählten Bände reichen vom Bilderbuch „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“ für ganz kleine Leser ab 5 bis zu Jugendbüchern wie „Es war einmal Indianerland“ für junge Erwachsene ab 16. Wie viele der vorgestellten Bücher, sind übrigens auch diese beiden mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet worden.

    Viele der Titel liegen bereits in tschechischer Übersetzung vor, noch nicht auf Tschechisch erschienene Werke wurden in Ausschnitten für die Ausstellung ins Tschechische übertragen. Auch nach der Ausstellung werden die Titel in der Bibliothek verfügbar bleiben und so einem hoffentlich großen Publikum zugänglich gemacht.

    Die nächste Station der Ausstellung ist dann ab dem 06.01.2014 die Mährische Landesbibliothek.

    Weitere Informationen zu den präsentierten Büchern finden Sie hier.

  • Spielend zum Planer – LV lädt zum Planspiel

    Die Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien (LV) veranstaltet zusammen mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) vom 22.11. bis 24.11. in Prag das Planspiel „Frau Deutschmannová, wie konnte denn das passieren?!“. Zur Teilnahme sind alle Interessierten zwischen 16 und 99 Jahren eingeladen, die schon immer einmal wissen wollten, wie man die Herausforderungen des täglichen Lebens der deutschen Minderheit in Tschechien angeht. Dazu werden im Planspiel Lösungsansätze entwickelt und besprochen. Das stärkt nicht nur die Team- und Kommunikationsfähigkeiten der Teilnehmer, sondern macht natürlich auch Spaß.

    Das Planspiel findet im Haus der Minderheiten (Dům národnostních menšin) auf Deutsch statt. Verpflegung, Unterkunft im Doppelzimmer und Seminarkosten werden vom Veranstalter übernommen. Reisekosten können bis zur Hälfte und maximal 500 CZK erstattet werden.

    Diese Gelegenheit zum gemeinsamen Kennenlernen und Austausch sollte man sich nicht entgehen lassen und noch sind sogar ein paar Restplätze für das Planspiel zu vergeben. Interessierte melden sich bitte bei der Landesversammlung.

    Weitere Informationen zum Planspiel und zur Anmeldung finden Sie unter: http://landesversammlung.cz/de/component/jevents/icalrepeat.detail/2013/11/22/73/-/planspiel-frau-deutschmannova-wie-konnte-denn-das-passieren

     

  • Rückblick durch die Fenster der hessischen Provinz

    Das Goethe Institut Prag setzt seine Reihe „Literatur unter Hochspannung“ am 11.11. mit einer neuen Lesung und Diskussion fort. Der deutsche Autor Andreas Maier stellt seinen Roman „Das Zimmer“ vor. Mit Versatzstücken seiner eigenen Erinnerung versehen, beschreibt er darin einen normalen Tag im Leben seines Onkels, den der Leser nur als J. kennenlernt. Im hessischen Wetterauskreis der späten 1960er Jahre hat es Onkel J. durch seine Behinderung nicht leicht. Er wird gehänselt, gemobbt und ausgegrenzt. Sein Gemüt lässt ihn diese Schikane aber immer wieder vergessen und setzt ihn damit einem täglich neu einsetzenden Kreislauf aus.

    Seit seinem Debut im Jahr 2000 hat sich Andreas Maier eine treue Lesergemeinde geschaffen, die seine, über mehrere Romane verteilte, Familiengeschichte verfolgt. Auch die Literaturkritik hat ihn mehrfach ausgezeichnet. Im Jahr 2010 erhielt Maier für „Das Zimmer“ den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis der Stadt Braunschweig und des Deutschlandfunks.

    Die Lesung findet anlässlich der gerade neu erschienenen Übersetzung des Romans ins Tschechische statt. Es wird eine Simultanübersetzung angeboten. Weitere Informationen zur Veranstaltung und eine Leseprobe finden Sie unter: http://www.goethe.de/ins/cz/pra/ver/de11748095v.htm

  • Moderne Klänge aus Österreich in Königgrätz

    Im Rahmen des Musikfestivals „Hudební fórum Hradec Králové“ spielt am nächsten Montag (04.11.) das tschechische „Orchestr Berg“ unter dem slowakischen Dirigenten Peter Vrábel das Stück „in vain“ von Georg Friedrich Haas. Haas ist über die Grenzen Österreichs, wo man ihm bereits 2006 den Großen Staatspreis für Musik überreichte, als Komponist zeitgenössischer Musik hoch angesehen.

    Mit „in vain“ verarbeitete Haas Eindrücke aus der politischen Krise Österreichs, die vor einigen Jahren zur Regierungsbeteiligung rechtspopulistischer Kräfte geführt hatte. Ausdruck findet diese Auseinandersetzung auf musikalischer Ebene durch Mikrotonalität, die mit gewollten Missklängen arbeitet.

    Das Konzert findet um 20:00 Uhr im Großen Saal der Philharmonie statt. Einige Karten gibt es noch im Vorverkauf unter: http://www.hkpoint.cz/index.php/component/ticketseller/title/506-festival-hudebni-forum-2013-f2

    Weitere Informationen zum Festival „Hudební fórum Hradec Králové“, das noch bis zum 12.11. läuft, finden Sie unter: http://www.hfhk.cz/

  • Trübauer auf Tour

    Ende Oktober wandelte der Trübauer Stammtisch aus Moravská Třebová auf den Spuren des Schönhengster Malers  Eduard Kasparidis (1858- 1926) in seinem Geburtsort Krönau (Křenov).

  • Breaking News: Die tschechische Sprache soll stark vereinfacht werden

    Als ich begann, Tschechisch zu lernen, träumte ich davon, die folgende Meldung in den Nachrichten zu lesen:

  • Mit Cello, Charme und roter Mütze

    Ein altbekanntes Märchen, vor jüngstem Publikum auf die Bühne gebracht, zeigt auch den Großen die Welt noch einmal durch Kinderaugen.


  • Gemeinsame Sprache - gemeinsame Zukunft!

    „Eine gemeinsame Zukunft wagen!“ Unter diesem Motto fand Ende Oktober die erste deutschsprachige  polnisch-tschechische Jugendbegegnung in den Beskiden statt.

  • Mit europäischem Geist

    Im Oktober fand die Bundesversammlung der sozialdemokratischen Seliger-Gemeinde im bayerischen Bad Alexandersbad statt.

  • Spaziergang zwischen Flözen

    Im größten Bergbaumuseum Tschechiens geht es unter Tage.

     

  • Neuer Anlauf für Kirchenrestitution

    Mit den Stimmen der bürgerlichen Koalition und gegen den erbitterten Widerstand der linken Opposition hat das Prager Abgeordnetenhaus in der Nacht zum vergangenen Donnerstag abermals für die Rückgabe des früheren Eigentums der Kirchen votiert.

     

  • Geschichtsaufarbeitung als Lebensaufgabe

    Daniel Herman, der „tschechische Gauck“, erinnerte in Brünn an die Schicksale politisch Verfolgter.

  • Interessanter archäologischer Fund in Raspenau

    Eine außergewöhnliche und wissenschaftlich herausragende Entdeckung gelang vor kurzem Archäologen aus Reichenberg (Liberec) in Raspenau (Raspenava).

  • Was von Klaus übrig bleibt

    Bald endet die Ära Václav Klaus. Eine Bilanz der letzten zehn Jahre.

  • „Wir brauchen immer eine Partei, die uns enttäuscht“

    glaubt Jan Čižinsky, 34, politische Nachwuchshoffnung der Christdemokratischen Partei (KDU-ČSL) und passionierter Prager Kommunalpolitiker.

  • Feind –Todfeind – Parteifreund

    Vom Kreuz mit der tschechischen Politik und ihren „Traditionen“

     

  • Extremisten kommen hoch, wo die Demokraten schlafen

     Ob braun oder rot: Beiderseits der deutsch-tschechischen Grenze genießen die Feinde der Demokratie Zulauf.

  • Hochspannung zwischen Nachbarn

    Ausbau der Stromnetze wird zum Sorgenkind des deutschtschechischen Dialogs.

     

  • Die alte Baude im Blauen Grund

    Das Riesengebirge zieht jährlich Millionen Menschen an. Doch jenseits der Touristenströme befindet sich der Blaue Grund mit seinen traditionellen Bauden.

  • Export versus Menschenrechte

    Tschechien muss sich auf Drittmärkten als ernstzunehmender Partner durchsetzen.

  • Eine Insel im tschechischen Meer

    Das imposante Gebäude des ehemaligen Deutschen Staatsgymnasiums in Brünn wurde vor 150 Jahren eingeweiht.

  • Wahlen für Anfänger

    Bei einer Schnupperwahl im ostböhmischen Pardubice haben Schüler Jiří Dienstbier zum Präsidenten gewählt.

  • Junge Tschechen im Deutschen Bundestag

    Noch ganz frische Eindrücke vom „Internationalen Parlaments-Stipendium“ (IPS) des Deutschen Bundestages hat Petra Kouřimská, die das Stipendium in diesem Jahre absolvierte.

  • „Als hätten wir uns gestern verabschiedet“

    Die Journalistin Judita Matyášová bringt Menschen zusammen, die als Kinder vor der Shoah von Böhmen nach Dänemark geflohen sind.

  • Verliebt in Prag

    Die Band „Prag“, das sind Nora Tschirner, Erik Lautenschläger und Tom Krimi. Ihr Debüt „Premiere“ erscheint im Januar, vorab stellten sich die drei Berliner schon mal dem Kölner Publikum vor.

  • Keine Macht den Antidemokraten

    Tschechiens Kommunisten sind eine totalitäre Partei geblieben.

  • Quo vadis, Tschechien?

    Haben politische Spinner, Populisten und Gestrige derzeit Hochkonjunktur?

  • Gemeinsam gegen Neonazis

    Deutsche und tschechische Polizisten üben den Einsatz bei Demonstrationen.

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