Plastikmüll in allen Farben des Regenbogens - Foto: Isabelle Wolf

Die Tschechische Republik: Ein Land ohne Pfandsystem für Plastikflaschen, ein Land, das auf Atom- und Kohleenergie setzt und in dem man bei jedem Einkauf noch eine Extra-Plastiktüte angeboten bekommt. Es klingt nicht so, als könnte man sich gerade dort zum umweltbewussteren Menschen entwickeln. Doch genau das ist mir passiert.

Stimmung im Ďolíček, der Heimstätte der Bohemians, Foto: Jonas Richter

Man muss es ein Desaster nennen! Der 15. August wird als der Tag der europäischen Katastrophe in die Geschichte des tschechischen Fußballs eingehen.

Waldidylle - Foto: Isabelle Wolf

Es war ein langer Weg durch die tschechischen Wälder, auf dem ich vom Beerenverweigerer zur leidenschaftlichen Sammlerin mutierte. Für diese gravierende Persönlichkeitsentwicklung musste ich gegen antrainierte Prinzipien verstoßen und persönliche Grenzen überwinden – doch es hat sich gelohnt.

Boulderhalle in Prag - Foto: Isabelle Wolf

Im letzten Sonnenlicht flimmert der Magnesiumstaub, der Geruch von alten Sportmatten erfüllt die Luft, ab und zu dringt ein Fluchen ans Ohr. Was für Außenstehende womöglich nicht besonders einladend klingt, ist ein wahres Paradies für alle Boulderfans: der Prager Kletterclub „UltraAnt“.

Sommersandalen selbst gemacht - Foto: Isabelle Wolf

Ich bin ein Dorfkind, aufgewachsen in einer 400-Seelen-Gemeinde. Schon immerhabe ich meine Zeit gern in der Natur verbracht und es geliebt, im Sommer barfuß durch den Garten und das Dorf zu schlendern.Enge Schuhe mochte ich hingegen noch nie wirklich. Getragen habe ich sie dennoch – sie sehen schließlich schick aus.

Dorfimpression - eine Banaterin auf dem Weg nach Hause - Foto: Martin Barabáš

Saftig grüne Hügel prägen die Landschaft, Blütenduft liegt in der Luft. Im Hintergrund hört man die Kirchturmglocke schlagen. Schafe am Ortseingang mustern einen jeden Besucher zunächst misstrauisch, bevor sie ihn mit einem Blöken passieren lassen. Die Dorfbewohner verlassen in Trachten die Kirche. Willkommen im rumänischen Eibenthal.

Der Brünner Drache - Foto: Tomáš Randýsek

Vor Kurzem packte mich und meine Freundin die spontane Reiselust. Den Touristenmassen der Stadt Prag endlich einmal zu entkommen und auf weniger überfüllten Straßen zu wandeln, das war unser Plan. Über einem Glas Bier – natürlich – fiel also die Wahl auf Brünn (Brno), die „second city“ des Landes, in der sich Tradition und Moderne auf ihre eigene Weise vermischen sollten.

Bhutan ist für Europäer noch immer exotisch - Foto: Friederike Aschhoff

Ich reise sehr gerne, wie viele junge Leute. Am liebsten sind mir Fernreisen in Länder, wo ich den großen Touristenmassen entkomme und möglichst unverfälscht in eine andere Kultur eintauchen kann. Was für uns exotische Reiseziele sind, haben andere aber schon längst für sich entdeckt.

Zufälliges Opfer informeller Kommunikation - Foto: Harry1944, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Als ich zum ersten Mal vor drei Jahren für einen Freiwilligendienst nach Tschechien kam, waren das Land und seine Sprache noch sprichwörtliche böhmische Dörfer für mich. Mit der Zeit hat sich das geändert, doch es war ein langer Weg bis an den Punkt, an dem ich heute stehe.

Mittelalter live - Foto: Friederike Aschhoff

Mit dem Abstand von etwas mehr als einem Jahr war ich zweimal in Kuttenberg (Kutná Hora). Beide Besuche waren sehr gegensätzlich. Einmal gab es Kälte und Einsamkeit, das andere Mal Hitze und mittelalterlichen Trubel.

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