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Nach meiner ersten Woche in Prag habe ich schon das eine oder andere Mal in Restaurants und Cafés gespeist und bin als Deutscher quasi gefesselt von den günstigen Preisen in Kombination mit guter Küche. Und das obwohl ich mich eher speziell ernähre.

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Am Ende meiner ersten Arbeitswoche in Prag besuchte mich meine, aus Deutschland angereiste Freundin übers Wochenende, um mit mir die tschechische Hauptstadt zu entdecken. Auf der typischen Prager Touristenroute entdeckten wir allerlei Sehenswürdigkeiten, entflohen älteren Herren an der Prager Burg und machten einen Rundgang im Hard Rock Café.

Nachdem ich im letzten Teil das Joghurt-Desaster überlebt und mit Mattoni-Wasser nachgespült habe, lerne ich in den folgenden Tagen meinen Praktikumsplatz, die deftige böhmische Küche und unerträgliches Sirenengeheul kennen.

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Die Abenteuer in Tschechiens Hauptstadt gehen weiter. Nach meiner ersten Nacht in Prag werde ich von einem wunderschönen Ausblick aus meinem Zimmer überrascht und gehe das erste Mal in einem Prager Supermarkt einkaufen.

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Letzten Freitag gab es an dieser Stelle einen Landesblog, in dem ich aufgelistet habe, was ich an Deutschland vermisse. In diesem Blog werde ich daran anknüpfen und aufzählen, was ich an Deutschland nicht vermisse.

 

Foto: Stimmung im Volksfestzelt - Bild: Patrik Schumacher

Seit gut zehn Monaten lebe ich in Prag und musste feststellen, dass ich einige Dinge an Deutschland vermisse, welche ich erst seit meinem Aufenthalt in Tschechien zu schätzen weiß. Denn normalerweise studiere ich in Regensburg und aufgewachsen bin ich der Nähe von Stuttgart.

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Mit einem Auslands-Stipendium vom DAAD in der Tasche fuhr ich im Oktober nach Prag, um für zwei Semester an der Karls-Universität – Fakultät der Sozialwissenschaften zu studieren und anschließend ein Praktikum zu absolvieren. Schon zu Beginn meiner Studienzeit in Prag fiel mir auf, dass es trotz der geringen Entfernung zu meiner Universität in Regensburg, wo ich seit 2015 „Deutsch-Tschechische Studien“ studiere, viele Unterschiede gibt.

Foto: Historische Stuttgarter Straßenbahnen im Depot - Bild: Commons/Hd pano, CC BY-SA 3.0 de

Jeden zweiten Tag werde ich von einer Putzfrau geweckt, die sich lauthals über Gott, die Welt und meinen vermüllten Nachbarn beschwert. „Smradlavec“ (Stinker) höre ich zum zehnten Mal und gebe auf es zu versuchen noch einmal einzuschlafen.

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Doppelbelastung – so heißt das bei den Fußball-Profis, wenn man in zwei Wettbewerben vertreten ist. Die heimische Liga auf der einen Seite, der europäische Wettbewerb unter der Woche. Für mich sah die Doppelbelastung am Wochenende des 20./21. Mai etwas anders aus. Und ehrlich gesagt, war es auch keine Belastung.

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Ich muss zugeben, auf diesen Sonnabend habe ich mich besonders gefreut. Schon vor dem Antritt meines Praktikums beim LandesEcho war für mich persönlich klar: Einmal zu Sparta, das muss sein. Ich habe auch den Auftritt von Sparta in der Europa League verfolgt und insgeheim gehofft, dass sie so lange im Wettbewerb bleiben, bis ich hier in der tschechischen Hauptstadt angekommen bin.

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