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LandesBlog - Ein Sommer voller Kunst

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Ich muss zugeben - Ich wollte nicht immer Journalist werden. Mehr als einmal besuchte mich ein anderer Gedanke. Das Leben eines Künstlers, das wär’s. Von Beruf kreativer Kopf sein, Kunstwerke schaffen und Ausstellungen überall auf der Welt, klingt doch soweit nicht schlecht. Leider scheiterte dieser Berufswunsch schon an meinem mangelnden Enthusiasmus dafür eine Mappe für ein Kunststudium zu erstellen.

Im wilden Sudetistan – Gesichter der Versöhnung

Illustration: Sudetistanische Industrielandschaft - Bild: LE/Jiří Bernard

Mehr denn je ertönt heute im öffentlichen Diskurs die Frage „Wie versöhnt man Tschechen und Deutsche?“ Schon dieser Grundansatz führt jedoch in die falsche Richtung und man entfernt sich vom ersehnten Ziel, statt sich ihm zu nähern.

Im wilden Sudetistan – Heißer Stein: Kohle

Illustration: Sudetistanische Industrielandschaft - Bild: LE/Jiří Bernard

„Sie haben gut reden, wenn Sie nicht im Schacht schaffen!“ tönt es lakonisch durch das Mekka der Bodenständigkeit, den Kreis Aussig. Es ist das Mantra der Kohlenkumpels, das wie Familiensilber von Generation an Generation weitervererbt wird. Noch schlimmer ist: Das wird auch so weitergehen.

Im wilden Sudetistan – Nahe ferne Tradition

Illustration: Sudetistanische Industrielandschaft - Bild: LE/Jiří Bernard

Wenn ich auf der Suche nach Exotik bin, zieht es mich nicht in die fernen Gefilde weitläufiger Karibikstrände oder undurchdringliche Urwälder. Für mich als bekennenden Sudetistaner liegt die wahre Exotik in den mir unbekannten Tiefen und Winkeln unseres böhmisch-mährischen Kessels.

Im wilden Sudetistan - Gottverlassen oder gottvertraut?

Illustration: Sudetistanisches Industrieidyll - Bild: LE/Jiří Bernard

„Nun sag, wie hast du’s mit der Religion? Du bist ein herzlich guter Mann, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon“, fragt bei Goethe das Gretchen ihren Heinrich. Eine Frage, die auch heute noch interessant ist. Besonders in Sudetistan. Wie hält man es dort heute mit Dingen der religiösen und metaphysischen Art? Ich würde sagen, seit der Entstehung Sudetistans zur Zeit der Wilden Vertreibung, steht man diesen Dingen eher unaufgeschlossen gegenüber. 

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