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Düstere Doku

Foto: Film "Blick in den Abgrund" - Bild: prisma film

Düstere Fragen behandelt der Dokumentarfilm „Blick in den Abgrund“ der österreichischen Regisseurin Barbara Eder, der am 07.09., um 20:45, im Prager Kino Světozor zu sehen ist. Der Film handelt von Abgründen und den dunklen Seiten der menschlichen Seele. Es werden Menschen vorgestellt, die in beruflicher Nähe zu Mördern stehen. Gezeigt wird, wie Profiler, forensische Psychologen und Psychiater Themen wie Vergewaltigung, Totschlag und Mord verhandeln. Gestellt werden Fragen wie: Was ist die Motivaton von Serienmördern?

 

 

 

„Blick in den Abgrund“ wurde 2013 gedreht und porträtiert sechs internationale „Profiler“ beziehungsweise „Fall- oder Tatortanalytiker“. Ihre Aufgabe ist es, den Tatverlauf eines Mordes und die Motivation eines Mörders zu rekonstruieren. Dazu gehört, Persönlichkeitsprofile zu erstellen und Beweggründe herauszufinden. Es werden auch die bekanntesten Serienmörder der Welt besprochen, etwa John Gacy, Ted Bundy oder Henry Lee Lucas.

Die Regisseurin Barbara Eder war für ihren Film in vier verschiedenen Ländern und begleitete dort führende Psychologen, die mit Mördern in beruflichem Kontakt waren. Gezeigt wird die Arbeitsweise dieser Menschen, ihr persönlicher Umgang mit dem Bösen. Interviewt werden Stephan Harbort aus Deutschland, Helinä Häkkänen-Nyholm aus Finnland, Robert R. Hazelwood, Helen Morrison und Roger L. Depue aus den USA sowie Gérard N. Laburschagne aus Südafrika.

Der deutsche Interviewpartner Stephan Harbort ist Kriminalist, Autor und Experte für Serienmorde. Er arbeite als Kriminalhauptkommissar im Polizeipräsidium Düsseldorf, war zeitweise Dozent an der Fachhochschule Düsseldorf und entwickelte gemeinsam mit mehreren Universitäten verschiedene Fahndungsmethoden. Er stand im Kontakt mit vielen Serienmördern, die sich in Justizvollzugsanstalten oder in psychiatrischen Krankenhäusern befanden. Durch seine Auftritte im deutschen Fernsehen hatte er bereits vor seinem Wirken in dem Film „Blick in den Abgrund“ die Aufmerksamkeit der Medien.

Barbara Eder, 1976 in Österreich geboren, studierte Regie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien und drehte zahlreiche Kurzfilme und Dokumentarfilme. 2010 wurde ihr erster langer Spielfilm „INSIDE AMERICA“ gedreht, der rege Aufmerksamkeit erhielt. Der dokumentarische Spielfilm wurde auf internationalen Festivals gezeigt und gewann den 32. Max Ophüls Filmfestival – Spezialpreis der Jury.

Sprache des Films ist Deutsch, Englisch und Finnisch, es sind englische und tschechische Untertitel vorhanden.

 


 

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