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Ausstellung über revolutionären Berliner Architekten

Postkarte: U-Bahnhof Onkel Toms Hütte um 1930

Eine Ausstellung über Bruno Taut eröffnet am 1. September im Goethe Institut. Dies geschieht im Rahmen eines doppelten Jubiläums: 25 Jahre Goethe-Institut in Prag und 20 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Prag und Berlin. Die Bruno Taut Ausstellung wurde vom Deutschen Werkbund Berlin in Zusammenarbeit mit Studio Brenne Architekten vorbereitet. Vom 01.09. bis 17.10. werden die Werke eines der bedeutendsten Architekten der Moderne in Deutschland zu bewundern sein. Die Ausstellung thematisiert Bruno Tauts Wohnanlagen und Siedlungsbauten in Berlin und Umgebung.

 

 

Der Architekt und Stadtplaner Bruno Taut zählt zu den frühen Mitgliedern des Deutschen Werkbundes. Er wurde vor allem durch seine Großsiedlungen in Berlin-Britz (Hufeisensiedlung) und Berlin-Zehlendorf (Onkel Toms Hütte) bekannt. Seine Siedlungsbauten der 20er Jahre in Berlin setzten architektonisch und städtebaulich neue Maßstäbe. Seine architektonische Raumwirkung hatte großen Einfluss und er reformierte die Wohnformen. Besonders revolutionär war seine Einbeziehung des Außenbereichs. Auch setzte er Farbe als ein ästhetisches Gestaltungsmittel zur Raumbildung bewusst ein.

Große Würdigung erfuhr Bruno Tauts Architekturkonzept im Jahre 2008. Seine Berliner Siedlungen wurden in die Liste des Weltkulturerbes der Unesco aufgenommen. Seine Architektur repräsentierte einen neuen Typ des sozialen Wohnungsbaus; die Bauten übten einen weitrechenden Einfluss auf die Entwicklung von Architektur und Städtebau aus.

In der Ausstellung werden Bruno Tauts Wohnanlagen und Siedlungsbauten in Berlin und in näherer Umgebung dargestellt. Die einzelnen Projekte werden erfasst, in ihrer Entstehungsphase, mit anschließenden Sanierungsmaßnahmen und in ihrem gegenwärtigen Zustand.

Die Eröffnungsfeier der Ausstellung findet am 2. September statt. Es sprechen Berthold Franke, der Leiter des Goethe-Institut Prag, Winfried Brenne, Ausstellungsarchitekt und Kurator der Ausstellung und Vladimír Šlapeta, Architekt und Architekturtheoretiker.Außerdem gibt es eine Kommentierte Ausstellungsbesichtigung am 2.10.

Weitere Informationen befinden sich auf der Webseite des Goethe Instituts: hier.

 


 

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