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Reisende Künstler in Prag

Logo: Meeting the Odyssey

„Meeting the Odyssey” ist ein soziales und künstlerisches Gemeinschaftsprojekt an dem Menschen aus 11 verschiedenen Ländern teilnehmen. Jeden Sommer von 2014 bis 2016 reisen Künstler und Organisatoren aus verschiedenen europäischen Ländern zusammen auf einem Segelschiff, geben Workshops und zeigen Theaterstücke. Die Reise geht von der Ostsee bis zum Mittelmeer. Dieses Jahr besuchen sie vom 11.9. bis 18.9. Prag.

 

 

Aufführungsorte in der tschechischen Hauptstadt sind das Theater „Hybernia“, der Park „Zitkovy Sady“ und das „Mystery Boat“ am Ufer der Moldau. Auch ein deutscher Solo-Künstler und ein deutsches Künstlerduo präsentieren ihre modere Kunst.

„Meeting the Odyssey” vereint den Aspekt des Reisens und den der Kunst. Künstler und Organisatoren aus verschiedenen europäischen Ländern reisen zusammen, geben Seminare und führen Theaterstücke auf. Das Projekt verbindet Elemente der Odyssee mit zeitgenössisch relevanten Themen, die gerade für Europa von besonderem Interesse sind. Es werden auch Geschichten gesammelt, welche durch den Austausch mit der lokalen Bevölkerung entstehen. „Meeting the Odyssey“ ist auch eine Reise an sich. Das Projekt erweitert kulturelle Horizonte und führt europäische Theaterkunst zusammen.

Im Rahmen des Projekts legt auch ein deutscher Künstler aus dem Rheinland an Moldaus Ufer an. Am Montag, den 14. September, im „Mystery Boat“ am Moldauufer am Rašínovo nábřeží präsentiert Volker Gerling sein Projekt „Portraits in Motion“. Zu sehen sind Fotografien seiner besonderen Reise. Er lief über 3500 Kilometer zu Fuß und machte Fotografien von Menschen, die er während seiner Wanderung traf. Er zeigt seine Portraits in Form von Fotografiedaumenkino. Auf der Bühne erzählt er die Geschichten der Menschen, die er fotografierte. Dabei berichtet er ernsthaft und fesselnd und bringt das Leben seiner Protagonisten den Zuhörern nahe.

Ebenfalls aus Deutschland stammt das Künstlerduo Sven Till und Wolfgang Hoffmann. Sie entwickelten gemeinsam die Idee zu einem Tanzstück in einer Kiste mit dem hintergründigen Namen „Pandora 88“. Die zwei Männer in der Box finden interessante, einfallsreiche und freundschaftliche Wege, mit ihrer gemeinsamen Gefangenschaft zurechtzukommen. Nach der Uraufführung 2003 wurde „Pandora 88“ zum Welterfolg, es gab mehr als 130 Aufführungen und verschiedene Preise, zum Beispiel 2013 den „Edinburgh Fringe Festival“-Preis. Ihre Aufführung findet am 15. September auf dem „Mystery Boat“ statt.

Ein anderes internationales Kunstprojekt ist die argentinische Tanzaufführung „QUILOMBO“, deren Chorographie von der aus Tschechien stammenden Patricie Poráková stammt. Sieben Tänzer entführen in die Welt des Tangos.

Weiter Informationen befinden sich auf der Website der Veranstaltung: hier.

 


 

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