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Kulturministerium öffnet seine Pforten

Foto: Kulturministerium - Bild: LE/tra

Das Kulturministerium, das auch das LandesEcho als Minderheitenpublikation finanziell unterstützt, lädt am Wochenende vom 19. bis 20.9. zu seinen Tagen der offenen Tür im Palais Nostitz (Nostický palác) in Prag ein. An beiden Tagen haben Besucher so die Möglichkeit, den Arbeitsplatz von Kulturminister Daniel Herman zu sehen, das restaurierte Palais zu erkunden und 25 vom Ministerium geförderte Organisationen kennenzulernen. Für die Kleinen steht Puppentheater auf dem Programm.

 

 

 

Das Palais entstand im 17. Jahrhundert im Auftrag von Johann Hartwig von Nostitz. Es ersetzte zwei dafür abgerissene Häuser und einen Garten. Als Sitz derer von Nostitz wurde das Palais stets den Moden der Zeit angepasst. 1760 erhielt es ein Rokoko-Portal, Ende des 18. Jahrhunderts weitere klassizistische Elemente an der Stirnseite. Schon 1908 wurde das Gebäude an das Stromnetz angeschlossen. 1924 ging ein Teil des repräsentativen Baus an das Kulturministerium und ein Teil wurde zur Botschaft der Niederlande. 1945 konfiszierte der Staat das gesamte Gebäude. In den Jahren 1998 bis 2002 wurde das Palais dann gründlich renoviert und den Bedürfnissen des Kulturministeriums angepasst.

Die ehemals im Nostitz Palais untergebrachten Kunst- und Gemäldesammlungen der ursprünglichen Besitzer gehören nun zum Fundus der Nationalgalerie. Noch vorhanden jedoch ist die beeindruckende Bibliothek mit ihren 15 000 Bänden. Diese wird am Tag der offenen Tür den Besuchern zugänglich gemacht. Die passende Begleitmusik liefern Musiker der Tschechischen Philharmonie.

Die Tore des Palais Nostitz (Maltézské náměstí 10, Prag 1) öffnen sich an beiden Tagen um 10 Uhr und schließen sich wieder um 17 Uhr.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Kulturministeriums: hier.

 


 

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