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Gedenken an Reformator

Bild: Johannes Mathesius auf einem Bild von Theodor de Bry aus dem Jahr 1669

Johannes Mathesius gilt als Reformator des Erzgebirges und starb vor 450 Jahren am 7. Oktober in Joachimsthal (Jáchymov). Anlässlich dieses Jahrestages organisiert die Johannes-Mathesius-Gesellschaft am Samstag, 10. Oktober, mehre Veranstaltungen, um dieser wichtigen Persönlichkeit zu gedenken.

 

 

Johannes Mathesius wurde 1504 im sächsischen Rochlitz geboren und studierte in Ingolstadt. Nach seinem Studium wurde er Hauslehrer und kam so mit einigen Werken Martin Luthers in Berührung, was ihn dazu veranlasste, nach Wittenberg zu ziehen und dort Theologie zu studieren. Im Anschluss an sein Studium wurde er Lehrer und später auch Leiter der Lateinschule in Joachimsthal. Zwischen

1540 und 1542 ging Mathesius noch einmal an die Universität in Wittenberg zurück und wurde dort mit Martin Luther bekannt gemacht. Gespräche, die er mit ihm führte, schrieb er mit und veröffentlichte diese später. Außerdem schrieb Mathesius einer der ersten Biographien über Martin Luther. In der Zeit von 1542 bis 1565 arbeitete er als Prediger im Joachimsthal, wobei er seine Predigten besonders an die Bergbauleute richtete, die dort in der Silbermine arbeiteten. Diese Predigten machten ihn besonders bekannt und wurden oft gedruckt.

Die Johannes-Mathesius-Gesellschaft möchte nun am 10. Oktober an diese bedeutende Persönlichkeit erinnern. Sie plant einen Gottesdienst um 10 Uhr, der in der evangelischen Kirche in Joachimsthal (Mincovní 681) stattfinden wird. Um 12 Uhr gibt es ein gemeinsames Mittagessen, woraufhin um 14 Uhr ein Vortrag des Theologen Martin Wernisch über Mathesius folgt. Außerdem werden im Anschluss noch Führungen durch das Museum Königliche Münze (Náměstí Republiky) angeboten.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf den Seiten der Johannes-Mathesius-Gesellschaft: hier.

 


 

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