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Deutsche Geschichte mit kindlichen Augen

Buchtitel: „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ von Frank Witzel, erschienen im Verlag Matthes & Seitz

Am 12.10. wurde zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse der 11. Deutsche Buchpreis verliehen. Schon seit dem 16. September standen die sechs Finalisten fest, über den Sieger durfte jedoch noch eine Weile spekuliert werden.

 

 

 

Der Deutsche Buchpreis existiert seit 2004 und soll dazu beitragen, dass deutschsprachige Autoren mehr Aufmerksamkeit in anderen Ländern erhalten. Er wird jedes Jahr von der Stiftung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergeben. Jeder Verlag, der Mitglied im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, im Hauptverband des Österreichischen Buchhandels oder im Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband ist, kann sich mit bis zu zwei deutschsprachigen Romanen bewerben. Die Bücher mussten zwischen Oktober 2014 und September 2015 veröffentlich werden und im Buchhandel erscheinen.

Frank Witzel wurde nun als Gewinner bekanntgegeben und erhielt den Deutschen Buchpreis 2015. Sein Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ erschien im Februar 2015 im Verlag Matthes & Seitz Berlin.

In dem Roman geht es um die Welt des kindlichen Erzählers, der den Kosmos der alten BRD wiederauferstehen lässt. Der 13-Jährige macht sich seinen ganz eigenen Reim auf die politischen Ereignisse, die jene Jahre in Atem halten. Erinnerungen an das Nachkriegsdeutschland, Ahnungen vom Deutschen Herbst und Betrachtungen der aktuellen Gegenwart entrücken ihn dabei immer weiter seiner Umwelt. Es entsteht ein Kaleidoskop aus Stimmungen einer Welt, die ebenso wie die DDR 1989 Geschichte wurde.

Mehr Informationen zum Deutschen Buchpreis, dem Gewinner und den anderen Nominierten finden Sie auf der Website des Deutschen Buchpreises: hier.

 


 

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