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Aktenzeichen XY gelöst?

Das 20. Jahrhundert durch die Augen der Geheimdienste gesehen – Foto: Veranstalter

Gibt es noch Freiheit im digitalen Zeitalter von Datenklau und Online-Archiven? Wie hat sich die Macht der Geheimdienste in den letzten Jahren verändert und welche Konsequenzen ergeben sich dabei für die Einzelperson? Vom 5. bis 10. Oktober findet das Festival „Parallel Lives“ am Nationaltheater in Prag statt. Sechs Produktionen aus Sechs Ländern bringen Lebensgeschichten von Menschen auf die Bühne, die mit den Aktivitäten des Geheimdienstes verbunden waren und versuchen die Fragen unserer „Generation 2.0“ zu beantworten.

 

 

 

Das internationale Projekt des Theaterfestivals Divadelná Nitra in der Slowakei verbindet Theaterstücke, Performances und eine Oper mit Beteiligung aus Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Polen und Rumänien. Auf der Grundlage von Akten und Dokumenten, die in den Archiven der ehemaligen kommunistischen Geheimdienste recherchiert wurden, wird ein künstlerischer Ansatz zur Vergangenheitsbewältigung geschaffen.

Eröffnet wird das Festival am 5. Oktober um 20 Uhr in der Neuen Szene (Nová scéna) durch das Staatsschauspiel Dresden. Unter der Regie von Clemens Bechtel stellt „Meine Akte und Ich“ eine Recherche über die Staatssicherheit in Dresden an. Auf Deutsch mit tschechischen Übertiteln werden Stasi-Geheimakten und deren Inhalt künstlerisch anaylisiert.

Mit Unterstützung des Goethe-Institut in Prag bietet das Festival auch ein breites Begleitprogramm im Rahmen des Themas an. Am 29. September wird um 16 Uhr in der Neuen Szene eine Diskussion mit tschechischen und deutschen Fachleuten stattfinden, die den Rückblick auf die Vergangenheit mit dem Blick auf die heutige Welt verbinden und das Phänomen der Überwachung vor dem Hintergrund einer digitalen Umwelt diskutieren werden. Vom 6. Bis 8. Oktober findet jeweils um 10 Uhr im Goethe-Institut ein Publikumsgespräch mit den beteiligten Künstlern der Inszenierung vom Vortag statt.

Auch die Reihe „Kino Goethe“ steht ganz im Rahmen des Parallel Lives Festivals. Am 7. Oktober wird der Film „Nikolaikirche“, der die Montagsdemonstrationen Ende der 80er in der DDR thematisiert, im 2. Stock des Goethe-Institut gezeigt.

Der Eintritt ist frei. Der Film wird im Deutschen Original mit tschechischen Untertiteln gezeigt. Informationen zum Film erhalten Sie auf Facebook hier.

Mehr Informationen zum Festival und dem Begleitprogramm finden Sie auf der Seite des Goethe-Institut: hier.

Hier geht es zur offiziellen Seite von Parallel Lives.

Karten können Sie auf der Seite des Prager Nationaltheaters kaufen: hier.

 

 


 

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