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Foto: Eröffnung der Ausstellung "Tempus Fugit" im Haus der nationalen Minderheiten

Die Ausstellung „Tempus Fugit“ im Haus der nationalen Minderheiten (die LandesZeitung berichtete: hier) wurde am Montag, den 27. Oktober 2014, mit einer Vernissage feierlich eröffnet. Im Beisein zahlreicher Gäste konnte Kardinal Dominik Duka mit seinem Segen die Ausstellung der bedrohten Kirchen im Kreis Branau (Broumov) einweihen.

 

 

 

Nach Eröffnungsworten von Daniel Meller, dem Vorsitzenden des Kulturverbandes in Prag, betonten sowohl der Kardinal als auch die anwesenden Gäste die schwierige Lage der Kirche, der Kirchenbauten und deren Finanzierung. Die Kirche sei nicht reich, gerade was die Finanzierung in der Zukunft beträfe, mahnte der Kardinal.

Der Pfarrer der Gemeinde in Braunau Martin Lanži sagte dazu, man könne aber nicht einfach sagen, man schließe eine Kirche um die anderen zu finanzieren. Es sei wichtig, das Ensemble der Kirchen zusammen zu erhalten. Auch die Renovierung sei nicht immer von Erfolg gekrönt.

Moderne Baustoffe in alten Kirchen zu verwenden, funktioniere nicht immer. Auch Fördergelder bei der EU zu bekommen, bedeute einen enormen Aufwand und Kosten. Aus diesem Grund geht die Wanderausstellung „Temus Fugit“ auf Reisen, um auf die Situation der Baudenkmäler aufmerksam zu machen. Sie ist bis zum 3.11. nun in der Galerie im Haus der Minderheiten zu sehen. Der Fotograf Dano Veselský, der Bruder des Pfarrers der Gemeinde, hat die Fotos der Ausstellung gemacht. Nicht immer einfach, da vor allem die schlechten Seiten der barocken Kirchen gezeigt werden sollten, um die Lage begreifbar zu machen.

Den Sinn der Ausstellung erreichen die Bilder aber. Zusammen mit Bildbänden der historischen und gegenwärtigen Region zeigt sie, welch ein Verlust der Nichterhalt der Kirchen wäre. Dessen waren sich die Besucher der Vernissage wohl einig.

In der Vocelova 602/3 in Prag 2, nahe dem Nationalmuseum, kann man sich nun selbst ein Bild machen und ein Blick auf die Realität der Kirchen in Braunau werfen.

 

 

 

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