Foto: Jonathan Meeses Performance von oben - Bild: LE/Marielle Auriga

Die Eröffnung der Ausstellung „Künstler und Propheten. Eine geheime Geschichte der Moderne 1872-1972“ im Messepalast enthielt einen spektakulärem Live-Performanceakt des deutschen Künstlers Jonathan Meese. Am vergangenen Dienstagabend, 21.7, präsentierte er seine Bildinstallation „My Über Daddys" begleitet von seiner Performance mit dem Titel „'You', Living in the Erzbox: L.O.V.E de LARGE (Visiontelefon)". Seine Performance war dabei ganz der Architektur der Messehalle angepasst. Von den Stockwerken konnten die Besucher den deutschen Künstler in seiner exzentrisch gestalteten Holzkiste von oben betrachten, über Lautsprecher wurde seine Stimme übertragen.

 

 

Logo: Jugend debattiert international

Nachdem kürzlich bereits Tschechiens größtes Talent in Sachen Erfindergeist im Rahmen von „Deutsch für helle Köpfe“ gekürt wurde, wird am 14. Mai nun der beste Debattierer  beziehungsweisedie die beste Debattiererin gesucht. Im tschechischen Landeswettbewerb von „Jugend debattiert international“ beweisen Schüler ihre Kompetenz und Diskursfähigkeit in der deutschen Sprache. Die tschechische Ausgabe ist dabei einer von acht Länderwettbewerben in Mittel- und Osteuropa von „Jugend debattiert international“.

 

Szene: Kafka auf Kur - Bild: Karlstruppe

Franz Kafkas Werk ist zeitlos, gehaltvoll und kann auf unterschiedlichste Art und Weise interpretiert werden. Ende dieses Monats gibt es im Prager Goethe-Institut nun eine Theater-Inszenierung zu sehen, die sich vor allem um Kafkas physische und psychische Leiden dreht. Den Rahmen dafür bilden Kafkas zahllose Kuraufenthalte in ganz Europa und sein Verhältnis zu sich und seiner Umwelt während dieser Aufenthalte. Aufgeführt wird „Kafka auf Kur“ vom Prager Studententheater „Karlstruppe“.

 

Foto: Ostermarkt in Brünn - Bild: LE/tra

Die LandesEcho-Redaktion wünscht allen Freunden und Lesern ein schönes Osterfest und ruhige Feiertage.

Mit besten Grüßen von der Moldau,
Ihr LandesEcho

 

Logo: Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren

Ein sehr komplexes Thema hatte sich das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren für den Auftakt seiner Frühlingsreihe von Vorträgen in Zusammenarbeit mit der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität am 17. März ausgesucht. Zwei junge Doktoranden, Václav Smyčka und Jaromír Mrňka, sprachen zur Problematik der „Aussiedlung / Vertreibung im zeitgenössischen kollektiven Gedächtnis“. Die Moderation übernahm der Germanist und Literaturwissenschaftler Manfred Weinberg.

 

 

Bild: Johann Wolfgang von Goethe gemalt von Joseph Karl Stieler, 1828

Johann Wolfgang von Goethe, Dichterfürst und bekanntester Vertreter der deutschen Klassik, hat der Nachwelt Dramen, Prosa und unzählige Gedichte hinterlassen. Jetzt wurde auf dem Dachboden eines Gasthauses in Karlsbad (Karlovy Vary), in dem Goethe ein gerngesehener Gast gewesen war, ein bislang unbekanntes Gedicht entdeckt, das Experten dem Dichter zuschreiben.

 

 

Foto: Klosterruine - Bild: Facebook

Man würde sich kaum wundern, in diesem verwunschen anmutenden, verfallenen Areal auf ein schlafendes Dornröschen zu treffen. Der Prinz, der das „Kloster der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz“ in Eger wachküsst und so vom Fluch der Verwüstung befreit, wird wohl nicht mehr kommen. Die Stadt plant, das Klosterareal an einen Developer zu verkaufen. Der will dort wiederum einen Wohnpark hochziehen. Der Stadt ist die Ruine ein Dorn im Auge. 

 

Filmplakat: Schmitke - Quelle: schmitkefilm.com

So beschreibt Schauspieler Peter Kurth die Genrelosigkeit seines aktuellen Films „Schmitke“. In der Tat ist die erfrischend unkonventionelle tschechisch-deutsche Koproduktion schwer einzuordnen. Das verblüffende Regiedebut von Štěpán Altrichterwartet mit komödiantischen wie auch mysteriösen Elementen auf und ist nichts für Cineasten die in Schubladen denken. Der ungewöhnliche Film läuft noch heute Abend beim Prager Febiofest. Im Sommer kommt er dann regulär in die tschechischen Kinos.

 

Foto: Die "Neysseburg" heute - Bild: Facebook-Gruppe "Schlaraffia - Jablonec nad Nisou"

Die vom Abriss bedrohte „Neysseburg“ in Gablonz (Jablonec nad Nisou), ehemals Sitz des dortigen Ablegers der humoristischen Herrengesellschaft Schlaraffia, scheint gerettet. Der einst repräsentative Bau verfällt schon seit Jahren und sein heutiger Eigentümer wollte eigentlich seine Fabrik auf das günstig gelegene Grundstück ausweiten (das LandesEcho berichtete in der Februar-Ausgabe 2/2015). Durch die Intervention von Kulturminister Daniel Herman liegen diese Pläne nun aber erst einmal auf Eis.

 

 

Foto: Herausgeber, Redaktion und Mitarbeiter im Dezember 2014 - Bild: Simon Römer

Die Redaktion und die Mitarbeiter des LandesEcho wünschen allen Lesern und Freunden ein besinnliches Weihnachtsfest, schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015.

Mit besten Grüßen von der Moldau,
Ihr LandesEcho

 

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