Gemälde: „Europa und ihre Narren“ von Antoinette

„Die europäischen Länder haben sich gegenseitig künstlerisch befruchtet“, sagte der deutsche Botschafter Christoph Israng, Schirmherr der Ausstellung, anlässlich der Eröffnung der Werkschau „Mythos Europa“ im Museum Montanelli in Prag. An der Vernissage nahmen auch die Künstlerin Antoinette und die Kuratorin Dadja Altenburg-Kohl teil.

In diesem Jahr findet vom 15. bis zum 23. März das 25. Internationale Filmfestival Febiofest statt. Das Filmfestival ist nach dem Festival in Karlsbad (Karlovy Vary) das zweitgrößte der Tschechischen Republik. In diesem Jahr wird auch eine österreichisch-deutsche Koproduktion gezeigt: „Licht“.

Gemälde: „Europa und ihre Narren“ von Antoinette

Unter dem Titel „Mythos Europa“ findet vom 16. März bis zum 30. Juni die neue Ausstellung der deutschen Künstlerin Antoinette in Prag statt. Inhalt der Ausstellung ist die Auseinandersetzung der Künstlerin mit der Identität Europas. Seit mittlerweile 30 Jahren beschäftigt sich Antoinette mit Mythen und Sagen rund um die phönizische Königstochter Europa und dem Zusammenhang zur europäischen Identität.

Foto: Goethe-Institut Prag Eingang - Bild: LE/tra

Seit Ende Januar gibt es im Prager Goethe-Institut die Möglichkeit, die von Franz Kafka im Buch „Die Verwandlung“ beschriebene Metamorphose in Virtual Reality zu durchleben. Bevor man die Verwandlung des Gregor Samsa in einen Käfer nachfühlen darf, beschäftigt man sich im Vorraum aber erst einmal mit Audiobeispielen und Modellen des Raumes, den Kafka beschreibt, um zu verstehen, wie der Entstehungsprozess hinter „VRwandlung“ abgelaufen ist.

Auch dieses Jahr findet wieder in Prag und 38 weiteren Städten Tschechiens das internationale Filmfestival „One World“ statt. Seit der Gründung des Filmfestivals durch den Verein „People In Need“, gehört es seit 1999 zu den wichtigsten seiner Art. Dieses Jahr werden sechs verschiedene Filme ausgestrahlt, welche die grundlegenden Menschenrechte thematisieren.

Foto: Lilli Recht mit ihrer Schwester Gertrude - Bild: Archiv Uwe Czier

Wer war Lilli Recht? Einschlägige Autorenlexika schweigen sich aus, auch das Literaturarchiv in Marbach hilft nicht weiter. Unser Autor Uwe Czier half, die 1900 in Hodolein (Hodolany), heute ein Ortsteil von Olmütz (Olomouc), geborene deutsch-mährische Dichterin dem Vergessen zu entreißen. Er stieß auf das Lexikon deutsch-mährischer Autoren.

Foto: Kafka-Denkmal in Prag - Bild: LE/tra

Im Themenraum des Goethe-Instituts (Masarykovo nábřeží 32) kann man vom 24. Januar bis zum 31. März mithilfe der Rauminstallation „VRwandlung“ mit einer VR-Brille (Virtuelle Realität), die unfreiwillige Metamorphose des Gregor Samsa aus Franz Kafkas „Die Verwandlung“ durchleben.

Die weltweit bekannte deutsche Folktronica-Band „Milky Chance“ wird auf ihrer Welttour auch in der tschechischen Hauptstadt im Februar halt machen. Die besonders durch ihren ersten Hit „Stolen Dance“ bekannte Band wird am 17. Februar im Club Roxy (Dlouhá 33) für ihre Prager Fans spielen.

Foto: Porträtfoto von Friedl Dicker-Brandeis

Am 18. Januar um 18 Uhr findet im Österreichischen Kulturforum in Prag (Jungmannovo náměstí 18) die Vernissage zur Ausstellung „Die Gabe ist Sehnsucht: Friedl Dicker-Brandeis und ihr Experiment im Kunstunterricht“ statt. Ausgestellt werden Kinderkunstwerke, die im Ghetto Theresienstadt entstanden sind.

Am 28. Januar um 15 Uhr findet im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg (Dr.-Johann-Meier-Straße 5) im Rahmen der Videoskulpturen-Ausstellung „Invisible Outer Space“ von Jakub Nepraš ein Ausstellungsrundgang mit dem Künstler selbst statt. Das Thema, der inzwischen bis zum 25. März verlängerten Ausstellung ist die Veränderung der Gesellschaft und Technologie und die darauf folgende Entfremdung zwischen Mensch und Natur.

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