Ende einer einseitigen Liebe - wie in Banksys "Mädchen mit Ballon"? / Foto: pixel2013/Pixabay

Wir in Mitteleuropa, dem Teil des Kontinents, der es niemals zu Überseekolonien brachte, haben Großbritannien immer bewundert. Aber schon vor 100 Jahren war diese Liebe eine einseitige...

EU-Ausländer sind auch Wähler. Ein Albtrau für Tschechien? / Symbolbild: Pezibear/Pixabay

Ein Artikel der tschechischen Wochenzeitung "Reflex" zu den bevorstehenden Europa-Wahlen spielt mit der Fremdenängstlichkeit der Tschechen und bringt unseren LandesEcho-Politik-Kommentator auf die Palme.

Kirche in Mährisch Schönberg (Šumperk) / Foto: Peggy Lohse

Jüngst schwächte das tschechische Parlament die Entschädigung der vor 70 Jahren enteigneten Kirchen ab. Als treibende Kraft mobilisieren die Kommunisten alte Feindbilder. Für ihren geringen Rückhalt in Tschechiens Gesellschaft tragen aber auch die Kirchen selbst Verantwortung.

Das Redaktionsgebäude des Nordschleswiger - Foto: Karin Riggelsen, Der Nordschleswiger

Das Jahr geht zu Ende und auch wir ziehen Bilanz. Hier finden Sie die zehn erfolgreichsten LE-Online-Beiträge des alten Jahres: Erinnern Sie sich noch? 😉

Im Jahr 2018 wehte die tschechische Trikolore häufig und an ganz verschiedenen Gedenktagen. Hier a 17.11. zum Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie / Foto: Peggy Lohse

Die „Achterjahre“ bescherten Tschechien ein Jahr der Symbolik. Es begann mit dem eher traurigen Gedenken an 1948, 1968 und 1938 und endete mit der Feier zum „100. Geburtstag der Tschechoslowakei“. Was bewirkt die Erinnerung? Und wie funktioniert kollektives Gedächtnis auch ohne Jubiläen?

Prag wählte neu. / Foto: Peggy Lohse

Nichts ist mehr wie zuvor in der tschechischen Hauptstadt. Die bei den jüngsten Wahlen erfolgreichen Kräfte wollen Prag sowohl von schmutzigen Polit-Praktiken als auch von dreckiger Luft befreien. Nun müssen sie an der Stadtregierung beweisen, dass sie die besseren Erneuerer sind als die nach vier Jahren abgewählte ANO-Partei.

Tschechiens Premier Babiš bei seiner deutschen Amtskollegin Merkel in Berlin / ČTK/AP/Markus Schreiber

Andrej Babiš hatte einige Male schon mit den Hufen gescharrt wegen eines Termins im Berliner Bundeskanzleramt. Aber Angela Merkel wollte keinen Premier „in Demission" empfangen, sondern den diplomatischen Gepflogenheiten entsprechen.

Foto: Eröffnungsrede Steffen Hörtler zum Sudetendeutschen Tag 2018 - Bild: LE/tra

Äußerst friedlich und total auf Versöhnung ausgerichtet, ging Pfingsten der Sudetendeutsche Tag in Augsburg über die Bühne. Der neue bayerische Ministerpräsident Markus Söder trat in die Fußstapfen seines Vorgängers Horst Seehofer und begrüßte die Annäherung zwischen den Nachkriegs-Vertriebenen und Tschechien ausdrücklich. Er sprach von einem „zarten Pflänzchen“. Es sei Aufgabe der Politik, dieses Pflänzchen „weiter wachsen zu lassen“.

Foto: Rote Boxershorts auf einer Wäscheleine - Bild: LE/tra

Noch einmal also Miloš Zeman auf der Prager Burg. Einer winzigen Mehrheit nur verdankt das politische Urgestein von der Moldau seine zweite Amtszeit als tschechischer Präsident. Aber Mehrheit ist Mehrheit. Was bedeutet der mit Sicherheit letzte Sieg, den der 73-jährige, alles andere als fitte Politprofi, in seinem langen politischen Leben eingefahren hat?

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