Aktuelle Seite: StartseitePolitikThemenKolumnenJubiläumskonferenz würdigt Deutsch-Tschechische Erklärung

Unterschriften gegen deutsch-tschechisches Tagebaugeschäft

Foto: Protest in kalter Wohnzimmeratmosphäre - Bild: LE/tra

Ein Totenkopf aus Rauch ziert die zweisprachig deutsch-tschechischen Protestpostkarten, die die Umweltorganisation Greenpeace zusammen mit den Grünen aus Sachsen und Brandenburg nach Prag gebracht hat. Insgesamt sind es etwa 40 000 Postkarten, die die Menschen aus der Lausitz unterschrieben und eingesandt haben. Gerichtet sind sie an die Vorstandsvorsitzenden der tschechischen Energiekonzerne ČEZ, Daniel Beneš, und EPH, Daniel Křetinský, die Interesse an der Übernahme der Braunkohletagebaue der Firma Vattenfall in der Lausitz bekundet haben.

 

 

Premierminister Sobotka ehrt Botschafter Trauttmansdorff

Foto: Botschafter Ferdinand Trauttmansdorff - Bild: LE/tra

Seit 2010 ist Ferdinand Trauttmansdorff nun schon Österreichs höchster Vertreter in Prag. Diese ungewöhnlich lange Zeit für einen Diplomaten nutzte der Botschafter ausgiebig zum Ausbau der Beziehungen zwischen Prag und Wien. Die Erfolge seiner nun endenden Amtszeit an der Moldau würdigte die tschechische Regierung jetzt mit einer Auszeichnung.

 

 

Ex-Präsident Klaus fordert wegen Flüchtlingskrise Neuwahlen oder Referendum

Foto: Václav Klaus - Bild: Wiki/DerHuti

Angesichts der Flüchtlingskrise hat der frühere tschechische Staatschef Václav Klaus Neuwahlen oder eine Volksabstimmung verlangt. Dieser Schritt sei aus seiner Sicht unumgänglich, weil die Regierung es nicht vermocht habe, in Brüssel verbindliche Quoten für die Verteilung von Flüchtlingen zu verhindern, sagte Klaus am Donnerstagabend im Prager Fernsehsender ČT24.

 

Prager Aufruhr um Geste gegenüber Sudetendeutschen

Foto: Pavel Bělobrádek - Bild: EPP/Wikipedia

Tschechiens christdemokratischer Vizepremier Pavel Bělobrádek hat in ein Wespennest gestochen: am vergangenen Wochenende nutzte er einen Arbeitsbesuch in München, um dem dortigen Sudetendeutschen Haus einen Besuch abzustatten. Dorthin hat sich noch nie ein tschechischer Regierungs-Politiker verlaufen. Mehr noch: Belobradek ehrte dort die Opfer der Gewalt bei der Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Nachkriegs-Tschechoslowakei mit einem Blumengebinde.

 

US-Botschafter auf Prager Burg unerwünscht

Foto: Prager Burg mit Verbotsschild - Bild: tra

Die in Tschechien kontrovers diskutierte Reise von Präsident Milos Zeman zu den Siegesfeierlichkeiten in Moskau zum 70. Jahrestag des Kriegsendes sorgt jetzt auch schon für einen diplomatischen Eklat zwischen Prag und Washington.

 

Minister schürt Angst vor syrischen Flüchtlingen - Wolhynien-Tschechen aus der Ukraine haben Vorrang

Bild: Grenzstein

Die Tschechische Republik will derzeit keine Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien aufnehmen und widersetzt sich damit einem entsprechenden Wunsch der EU. Der sozialdemokratische Innenminister Milan Chovanec soll die Haltung der Regierung in Prag nach einem Kabinettsbeschluss am Freitag bei Beratungen der EU in Brüssel erläutern.

 

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