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„Deutsch, fremd und nicht sonderlich sympathisch“

Foto: Das ursprüngliche Goethe-Denkmal mit Sockel in Karlsbad

Als Marek Kokš vor etwa einem Jahr im westböhmischen Kurort Karlsbad (Karlovy Vary) mit seinem Bagger eine Fläche für neue Parkplätze planierte, stieß er auf einen gewaltigen Stein. Das Ding, so viel war klar, musste weg. Aber wohin damit? „Einfach auf eine Müllkippe?“, kratzte sich der Baggerfahrer fragend hinter'm Ohr. Dafür sah der große Quader zu schade aus. Kokš kam eine bessere Idee.

 

Industrieverband sieht sich auf gutem Weg

Logo: Jahr der Industrie

Die letzten zwölf Monate standen für den tschechischen Industrie- und Transportverband (Svaz průmyslu und dopravy) unter dem Motto „Jahr der Industrie und technischen Bildung“. Über 400 Aktionen im ganzen Land stellten die Industrie und ihren Beitrag zum wirtschaftlichen Wohlstand im Land in den Mittelpunkt. Trotz aller Erfolge gibt es aber eine wichtige Baustelle – die technische Bildung.

 

Der Papierene auf Papier

Bild aus dem Comic-Roman "Der Papierene" von Sascha Dreier

Das Österreichische Kulturforum beginnt das Jahr 2016 mit der Eröffnung der Wanderausstellung „Der Papierene“ in Zlín. Der titelgebende Comic-Roman von Sascha Dreier zeigt das fußballverrückte Wien der Zwischenkriegszeit. Dabei taucht natürlich Matthias „der Papierene“ Sindelar, der als Matěj Šindelář in Koslau (Kozlov) bei Iglau (Jihlava) geboren wurde, aus.

 

EU-Abgeordneter Ransdorf im Fadenkreuz der Schweizer Staatsanwaltschaft

Foto: Miloslav Ransdorf - Bild: Commons/Janwikifoto

Es gibt Angenehmeres, als vor dem eigenen Haus von einer Meute wissbegieriger Journalisten erwartet zu werden, die einen wegen einer womöglichen Strafsache einvernehmen wollen. Als der langjährige tschechische EU-Abgeordnete für die Kommunistische Partei (KSČM), Miloslav Ransdorf, am Wochenende aus Zürich kommend aus seinem Auto stieg, hatte er denn auch nur einen harschen Satz für die wartenden Fernsehleute: „Hauen Sie ab hier!" 

 

Lebenswege nach 1945

Foto: Vertreibung aus dem Isergebirge

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein Großteil der deutschsprachigen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei vertrieben, auch aus dem Isergebirge. Den persönlichen Geschichten der Vertriebenen und Verbliebenen widmet sich die Wanderausstellung „Schicksale der Deutschen aus dem Isergebirge nach 1945“, die nun ab 7.12. auch in Prag Station macht.

 

 

Unterschriften gegen deutsch-tschechisches Tagebaugeschäft

Foto: Protest in kalter Wohnzimmeratmosphäre - Bild: LE/tra

Ein Totenkopf aus Rauch ziert die zweisprachig deutsch-tschechischen Protestpostkarten, die die Umweltorganisation Greenpeace zusammen mit den Grünen aus Sachsen und Brandenburg nach Prag gebracht hat. Insgesamt sind es etwa 40 000 Postkarten, die die Menschen aus der Lausitz unterschrieben und eingesandt haben. Gerichtet sind sie an die Vorstandsvorsitzenden der tschechischen Energiekonzerne ČEZ, Daniel Beneš, und EPH, Daniel Křetinský, die Interesse an der Übernahme der Braunkohletagebaue der Firma Vattenfall in der Lausitz bekundet haben.

 

 

Prager Erzbischof bringt Gott und die Welt gegen sich auf

Foto: Kardinal Dominik Duka - Bild: Commons/Draceane

Der Prager Kardinal im Ruhestand, Miloslav Vlk, musste sich sichtbar auf die Zunge beißen, als er am Montag Abend im tschechischen Fernsehkanal ČT24 nach der Messe gefragt wurde, die sein Nachfolger im Amt, Dominik Duka, Ende vergangener Woche für Präsident Miloš Zeman und das „tschechische Vaterland" zelebriert hatte. Diese Messe hat in Tschechien gehörig Staub aufgewirbelt.

 

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