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Tschechien und die Asylanten

Schild: "Unbefugten ist der Zutritt verboten!" - Bild: reklameobjekte.de

Die Tschechen wähnen sich national rein und fürchten alles Fremde.

Nein, dies soll ausdrücklich kein Artikel werden, der von den Problemen ablenken will, die die Deutschen zunehmend mit der wachsenden Zahl der Flüchtlinge haben, die nach Europa kommen. Das vornweg. Dies ist ein Artikel über die Tschechische Republik und die Ursachen der Probleme, die es dort gibt. Ähnlichkeiten vor allem mit dem Osten Deutschlands sind jedoch nicht ausgeschlossen. Ganz im Gegenteil. Wenngleich in Tschechien bislang keine Asylunterkunft gebrannt hat oder von Gegnern lautstark belagert wurde.

 

 

Die Beneš-Brücke wird wohl keinen anderen Namen bekommen

Foto: Gedenktafel für das "Massaker von Aussig" - Bild: Wikipedia/SchiDD

Zum 70. Jahrestag des Massakers von Aussig.

Es ist fast drei Monate nach Kriegsende. Man schreibt den 31. Juli 1945. Um 15.31 Uhr explodiert in der ehemaligen Zuckerfabrik von Schönpriesen, einem Stadtteil der in Nordböhmen gelegenen Stadt Aussig (Ústí nad Labem) ein dort angelegtes Munitionsdepot. Deutsche „Werwölfe" seien die Urheber gewesen, heißt es sofort. Was folgt, ist als „Massaker von Aussig" in die Geschichte eingegangen.

 

 

Europa trifft sich in Reitendorf

Foto: Gruppenbild mit Teilnehmern des Sommercamps - Bild: LE/tra

Nach dem großen Erfolg des letztjährigen Sommercamps „Europa verbinden - Jugend bewegen“ im niederschlesischen Neugersdorf (Nowy Gierałtów), fand der zweite Jahrgang des internationalen Projekts Mitte Juli im mährischen Reitendorf (Rapotín) bei Mährisch Schönberg (Šumperk) statt. Siebzig Jugendliche aus Tschechien, Polen, der Slowakei, Rumänien und der Ukraine verbrachten hier zwei Wochen in der wunderschönen Natur des Rabenseifner Berglandes (Hraběšická vrchovina).

 

 

Danaergeschenk an Tschechiens Katholiken

Foto: Prager Burg

Nein, so richtig glücklich können Tschechiens Katholiken nicht sein. Zwar sind seit Donnerstag letzter Woche die teilweise Jahrzehnte langen Streitigkeiten mit dem Staat über die Rückgabe des unter den Kommunisten „verstaatlichten" Eigentums auf dem Areal der Prager Burg zu den Akten gelegt. Doch die Kirche hatte sich nach der gesellschaftspolitischen „Wende" 1989 etwas anderes vorgestellt.

 

 

Ihr LandesEcho 7/2015 erscheint heute

Titel: LandesEcho 7/2015

 In der siebten Ausgabe des LandesEcho im Jahr 2015 sehen wir uns Tschechiens Haltung zu Flüchtlingen an, unterhalten uns mit dem österreichischen Schriftsteller Arno Geiger und lernen etwas über die Anfänge des Fußballs in Tschechien.

Im Forum blicken wir zurück auf das 20. Kultur- und Begegnungsfest der Karpatendeutschen in Käsmark (Kežmarok), besuchen mit ehemaligen Bewohnern Neu-Josefstal und besuchen das Sommercamp „Europa verbinden – Jugend bewegen“ in Reitendorf (Rapotín).

Das letzte Wort hat natürlich wieder LandesEcho-Chefkatze Mourinka.

Wenn auch Sie das neue LandesEcho druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie: hier.

 

 

Jonathan Meese mit zweistündigem Performanceakt in Prag

Foto: Jonathan Meeses Performance von oben - Bild: LE/Marielle Auriga

Die Eröffnung der Ausstellung „Künstler und Propheten. Eine geheime Geschichte der Moderne 1872-1972“ im Messepalast enthielt einen spektakulärem Live-Performanceakt des deutschen Künstlers Jonathan Meese. Am vergangenen Dienstagabend, 21.7, präsentierte er seine Bildinstallation „My Über Daddys" begleitet von seiner Performance mit dem Titel „'You', Living in the Erzbox: L.O.V.E de LARGE (Visiontelefon)". Seine Performance war dabei ganz der Architektur der Messehalle angepasst. Von den Stockwerken konnten die Besucher den deutschen Künstler in seiner exzentrisch gestalteten Holzkiste von oben betrachten, über Lautsprecher wurde seine Stimme übertragen.

 

 

Prager Aufruhr um Geste gegenüber Sudetendeutschen

Foto: Pavel Bělobrádek - Bild: EPP/Wikipedia

Tschechiens christdemokratischer Vizepremier Pavel Bělobrádek hat in ein Wespennest gestochen: am vergangenen Wochenende nutzte er einen Arbeitsbesuch in München, um dem dortigen Sudetendeutschen Haus einen Besuch abzustatten. Dorthin hat sich noch nie ein tschechischer Regierungs-Politiker verlaufen. Mehr noch: Belobradek ehrte dort die Opfer der Gewalt bei der Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Nachkriegs-Tschechoslowakei mit einem Blumengebinde.

 

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