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Bilderstrecke: Sudetendeutscher Tag 2015

Logo: Sudetendeutscher Tag 2015

Der 66. Sudetendeutsche Tag fand am 23. und 25. Mai 2015 unter dem Motto „Menschenrechte ohne Grenzen“ auf dem Augsburger Messegelände statt. In unserer Bildergalerie zeigen wir Stände der deutschen Minderheit in Tschechien und blicken zurück auf das Großereignis.

 

 

Wo der rosa Panzer ruht

Foto: Rosa IS-2 in Lešany - Bild: LE7tra

Als die Tschechoslowakei 1989 die Herrschaft der Kommunistischen Partei abschüttelte, waren auch die Symbole der „ewigen Freundschaft“ mit der Sowjetunion plötzlich ihrer Unantastbarkeit enthoben. Unter ihnen war auch jener Panzer IS-2m, wobei das IS für Iosif Stalin steht, der seit 1945 auf einem fünf Meter hohen Sockel in Prag an die Befreiung der Stadt durch die Rote Armee erinnern sollte. Zwar hatten die sowjetischen Truppen Prag am 9. Mai 1945 in ganz anderen Panzern erreicht, nämlich in den fast schon legendären T-34, als Denkmal wollte man den Pragern aber etwas Moderneres präsentieren.

 

 

Ihr LandesEcho 5/2015 erscheint heute

Titel: LandesEcho 5 / 2015

In der fünften Ausgabe des LandesEcho im Jahr 2015 blicken wir zurück auf 70 Jahre Vertreibung, unterhalten mit dem Historiker Andreas Wiedemann über seine Forschung zur Neubesiedlung des deutsch-tschechischen Grenzgebiets und besuchen das Filmfestival „goEast“ in Wiesbaden.

Im Forum interessieren wir uns für die Bräuche zum Johannistag, blicken zurück auf das Seminar für Leiter der deutschen Verbände in Oberplan (Horní Planá) und stellen Irene Kunc, die Leiterin des Verbandes und Begegnungszentrums in Mährisch Trübau (Moravská Třebová), vor.

Das letzte Wort hat natürlich wieder LandesEcho-Chefkatze Mourinka.

Wenn auch Sie das neue LandesEcho druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie: hier.

 

Gespräch: „Einfach die Augen verschließen, kommt mir scheinheilig vor“

Foto: Kateřina Tučková - Bild: LZ Archiv

Mit ihrem preisgekrönten Erstlingswerk „Die Vertreibung der Gerta Schnirch“ hat Kateřina Tučková einen wichtigen Beitrag zur tschechischen Vergangenheitsbewältigung geleistet, besonders auch im Hinblick auf den Brünner Todesmarsch. Im Gespräch mit der LandesZeitung beschrieb sie, was sie antreibt.

 

Brünn zeigt Bedauern

Foto: Denkmal für die Opfer des Brünner Todesmarsches - Bild: LE/tra

Es ist eine leider noch seltene Geste: „Die Stadt Brünn bedauert die Ereignisse vom 30. Mai 1945 und der darauffolgenden Tage aufrichtig. Auf dem Weg aus Brünn starben viele an Erschöpfung, manche wurden von der bewaffneten Eskorte erschlagen oder erschossen“, erklärte der Brünner Stadtrat am Dienstag. In der „Deklaration der Versöhnung und gemeinsamen Zukunft“, verurteilt er den Brünner Todesmarsch, der Ende Mai 1945 über 5000 Opfer gefordert hat.

 

 

Als Tod und Zerstörung nach Prag kamen

Foto: Wenzelsplatz 1945 - Bild: čtk

Zum 70. Mal jährt sich am 5. Mai der Beginn des Prager Aufstandes, einem Ereignis, das am Ende des NS-Regimes im Protektorat Böhmen und Mähren stand. Trotz seiner geringen Beachtung ist sein Vermächtnis in Prag bis heute allgegenwärtig.

„Je právě sechs hodin“ (es ist gerade sechs Uhr) - mit diesen seltsamen Worten gab Zdeněk Mančal, ein Mitarbeiter des Prager Rundfunks, am 5. Mai 1945 das Signal zum Aufstand.

 

Industrieverband setzt auf Stabilität

Foto: Präsidium des Industrieverbandes bei der Pressekonferenz zur Wahl - Foto: LE/tra

Der tschechische Industrie- und Transportverband (Svaz průmyslu a dopravy) hat sein Präsidium und seinen Vorstand Ende April nach vier Jahren neu gewählt. Viele Überraschungen gab es nicht, die Mitglieder des Verbandes setzen auf Stabilität. So wurde der bisherige Präsident, Jaroslav Hanák, mit 84% der Stimmen wiedergewählt. Bei den Vizepräsidenten und Vorstandsmitgliedern wurden allerdings auch ein paar neue Vertreter in die erste Reihe gehoben.

 

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