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Die „Samtrevolution" ließ auf sich warten - aber dann ging alles ganz schnell

Foto: Václav Havel/Wiki

 Mit einigem Neid sahen die Tschechen dieser Tage nach Berlin. Sie freuten sich einerseitsüber den dortieren Rausch der freudigen Erinnerung an den Fall der Mauer. Doch den Tschechen selbst ist am 17. November, dem Tag, an dem ihre „Samtrevolution" begann, kaum nach Jubelfeiern zumute. Umfragen unter Prominenten nach dem heutigen Gefühl fallen eher verhalten bis enttäuscht aus. Ja, man fühle sich irgendwie freier als damals. Das gesteht man zu. Aber ansonsten seinen viele Dinge, die man sich in dieser Revolution erträumt hatte, nicht eingetreten.

 

Industrieverband warnt vor ruinösen Insolvenzpraktiken

Logo: Industrie- und Verkehrsverband der Tschechischen Republik

Wirtschaftliche Krisen haben die unangenehme Angewohnheit, auch eigentlich gut aufgestellte Firmen in finanzielle Bedrängnis zu ziehen. Unerfüllte Forderungen, unbezahlte Rechnungen und verweigerte Kredite sind oft Ursprung eines Liquiditätsmangels, der in die Insolvenz führen kann. So trifft die Insolvenz auch Firmen mit vollen Auftragsbüchern und guten Geschäftskontakten. Gerade diesen Betrieben wieder auf die Beine zu helfen, ist eigentlich Aufgabe von Insolvenzverwaltern.

 

Bilderstrecke: Kreuz und quer durchs Land an nur einem Nachmittag

Foto: Saal mit Teilnehmern der Großveranstaltung der deutschen Minderheit in Tschechien 2014

Bunt und vielfältig präsentierte sich die deutsche Minderheit in Tschechien bei ihrer traditionellen Großveranstaltung im Oktober. Mit Sketchen, Tänzen und Musik stellten sich die Verbände aus Böhmen, Mähren und Schlesien in Prag vor. Für eine kleine Überraschung sorgte aber ein Gast aus der Slowakei.

Einen kleinen Eindruck von der Großveranstaltung gibt es in der LZ-Bilderstrecke.

 

Hürden auf der Zielgeraden

Foto: Bierstube der Ausstellung des Collegium Bohemicum mit Blanka Mouralová und Jan Šicha

Das geplante Museum der Deutschen in Aussig (Ústí nad Labem) ist von mehreren Seiten unter Druck geraten.

Dunkle Wolken zogen sich in den letzten Sommertagen über dem geplanten Museum der deutschsprachigen Bewohner der böhmischen Länder zusammen, das in Aussig entsteht. Nur knapp überlebte Blanka Mouralová, die Direktorin des Collegium Bohemicum, dem Träger des Museums, einen Putschversuch.

 

Die Zukunft im Blick behalten

Konferenz der Landesversammlung im gro=en Saal des Außenministeriums - Foto: tra

Der jährliche Höhepunkt des gemeinsamen Veranstaltungskalenders der Verbände der Deutschen in Tschechien ist die Großveranstaltung der Landesversammlung im Oktober. Mittlerweile ist es auch schon gute Tradition, dass der kulturellen Vorstellung der Regionen eine Konferenz zur aktuellen Lage der Minderheit vorangeht. In diesem Jahr fand diese wichtige Tagung am 10. Oktober im großen Tagungssaal des tschechischen Außenministeriums statt.

 

 

Kommentar: Kurze Bemerkung zum Ausgang der Kommunalwahlen

Bild: Wahlurne

Die "Babišisierung" der Republik schreitet voran. Babiš verkennt aber, dass seine Bewegung längst als "normale" Partei wahrgenommen wird. Das hat irgendwann Konsequenzen: ANO wird zunehmend auch an den Ansprüchen einer Partei gemessen werden - das wird den Höhenflug auch mal stoppen.

 

Tschechien wählt - unser deutscher Kommentator auch

Bild: Wahlurne

Kommunalwahlen scheinen von der Größenordnung her nicht so wichtig zu sein wie etwa Parlamentswahlen. In Tschechien ist das an diesem Wochenende für rund 160 000 Menschen ganz anders. Es sind dies Bürger aus anderen EU-Ländern, die vorübergehend oder ständig in der Nachbarrepublik leben.

 

 

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