Aktuelle Artikel

Wird in Zukunft in Tschechien nur noch an einem Tag gewählt? Foto: ČTK/Krumphanzl Michal

In keinem Land Europas wird so kurios gewählt wie in Tschechien. Die Wähler werden hier traditionell immer freitags und samstags zu den Urnen gerufen. Das hat seine Gründe, die tief in den Gewohnheiten des Volkes sitzen. Doch womöglich trennt sich das Land bald von dieser lieb gewordenen Eigenheit.

  • Martin Dzingel, Foto: LV

    Martin Dzingel wurde im November zum vierten Mal zum Präsidenten der Landesversammlung der deutschen Vereine in Tschechien gewählt. Im Interview spricht er darüber, warum die Pflege der deutschen Friedhöfe kein totes Projekt ist, ob es einen Gedenkort für die Leiden der Heimatverbliebenen geben wird, schätzt die Situation der deutschen Minderheit 30 Jahre nach der friedlichen Revolution ein, vor welchen Herausforderungen sie steht und warum sie dabei auch auf Fußball setzt.

  • Senatspräsident Jaroslav Kubera (ODS) galt als einer der bedeutendsten Politiker Tschechiens, nun ist er überraschend im Alter von 72 Jahren gestorben. - Foto: ČTK

    Senatspräsident Jaroslav Kubera (ODS) ist am Montagmorgen im Alter von 72 Jahren überraschend verstorben. Er zählte zu den bedeutendsten Politikern des Landes. Von 1994 bis 2018 war er Bürgermeister von Teplitz und seit 2000 ununterbrochen im Senat.

  • Bei dem Brand im Pflegeheim in Weipert starben acht Menschen. Foto: CTK

    Am Sonntag starben bei einem Brand in einem Pflegeheim im nordböhmischen Weipert acht Menschen. Die deutsche Feuerwehr war zwar nur fünf Minuten entfernt, durfte aber nicht helfen.

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LE 01/2020 - Illustration: Jiří Bernard

In der Januar-Ausgabe erfahren Sie: - warum Mehrsprachigkeit eine Chance ist,- welche Hindernisse die deutsche Bevölkerung in der Tschechoslowakei nach der Samtenen Revolution zu meistern hatte,- wie die Staatsoper Prag feierlich wiedereröffnet wurde,- wie Martin Dzingel die Situation der deutschen Minderheit 30 Jahre nach der friedlichen Revolution einschätzt. Im Forum der Deutschen lesen Sie:- wie Rezepte der Deutschen aus dem…

    Wegweiser

    Forum der Deutschen

    Die neue App SAMSA hilft dabei, deutsche Spuren in Prag zu entdecken. Hier vor dem Geburtshaus Franz Kafkas - Foto: Manuel Rommel

    Wer die Geschichte Prags erzählen möchte, der kommt nicht um den deutschsprachigen Teil seiner Bevölkerung und deren Kultur herum. Viele historische Orte der Stadt sind eng mit ihr verbunden, nicht wenige davon aber bereits in Vergessenheit geraten. Doch deutsche Spuren gibt es in der Hauptstadt Tschechiens auf Schritt und Tritt. Mit der App SAMSA lassen diese sich nun entdecken.

    • Das Schönhengster Sagenland - Foto: Irene Kunc

      Die Bezeichnung „Schönhengst“ oder „Schönhengster Land“ tauchte zum ersten Mal im Jahre 1813 im „Mährischen Wanderer für das Jahr 1813“ von Josef Jurende auf. Über die Herkunft dieses Namens erzählen verschiedene regionale Sagen.

    • Roman Klinger beim Aufbau der Kirchenkrippe in Nixdorf (Mikulášovice), Foto: Steffen Neumann

      Roman Klinger hat in Nixdorf das Osterreiten wiederbelebt und Weihnachtskrippen gerettet. Dafür erhält er in diesem Jahr den Förderpreis für Volkstumspflege der Sudetendeutschen Landsmannschaft.

    • Erstmals seit Jahrzehnten leuchteten zu Allerseelen wieder die Kerzen. Foto: Štěpánka Šichová

      Ein verwahrloster überwucherter Gottesacker nahe einem Absetzbecken ist von Döberle geblieben. Nun tut sich was am Friedhof. Doch fleißige Helfer werden noch gebraucht.

    Gesellschaft

    Bei dem Brand im Pflegeheim in Weipert starben acht Menschen. Foto: CTK

    Am Sonntagmorgen kam es in einem Pflegeheim im nordböhmischen Weipert (Vejprty) zu einem verheerenden Brand. Acht Menschen starben. Nahegelegene Einsatzkräfte aus Deutschland konnten nicht in vollem Umfang helfen.

    • Legendär ist der Animationsfilm Krabat von Karel Zeman, Foto: Karel-Zeman-Museum

      Die Sage von Krabat fasziniert nicht nur in der Lausitz. Sie wurde Grundlage für literarische Bearbeitungen und Verfilmungen. Jetzt haben Heimatforscher herausgefunden, dass der Müllerbursche eine überraschende Herkunft hat.

    • Das Goldmosaik in der Krypta mit der noch erhaltenen Urne von Carl Dittrich, Foto: Steffen Neumann

      In Schönlinde schlummert ein Mosaik von europäischem Rang. Doch ob es je gelingt, es zu restaurieren, ist mehr als fraglich.

    • Immer gut besucht: Der tschechische Nationalstand auf der Leipziger Buchmesse, Foto: Felix Abraham

      Eigentlich sind die Achter-Jahre für Tschechien immer von besonderer Bedeutung. Doch auch im Neuner-Jahr gab es etwas zu feiern: 30 Jahre Freiheit. Es musste aber auch Abschied von einem Großen seines Fachs genommen werden - Karel Gott. Und was geschah sonst noch? Wir erinnern und Chefkater Lojzl kommentiert.

    Kultur

    Bis 26. Januar verwandelt sich Pustowny in ein Winterwunderland - Foto: Gemeinde Pustowny

    Um die Freiheitsstatue, den Eiffelturm oder die ägyptischen Pyramiden zu sehen, muss man gar nicht so weit reisen: nur bis nach Pustewny in den Mährisch-Schlesischen Beskiden. Dort beeindrucken phantasievolle Eisskulpturen in einem wahren Winterwunderland die Besucher. Außerdem in den Kulturtipps: die schönsten tschechischen Bücher 2018, geheimnisvolle Bilder Michaël Borremans in der Prager Galerie Rudolfinum und die Taufe des neuen Albums von Beata Hlavenková.

    • Kunsthistorikerin Bohuslava Chleborádová hob die Schätze der Teplitzer Kunstsektion, Foto: Steffen Neumann

      Das Regionalmuseum entdeckt die Bildersammlung der einstigen Teplitzer Kunstsektion. Darunter ist manche Überraschung.

    • Palageya Kurennaya und Peter Sokolov in "Lolita" - Foto: Patrik Borecký

      Winterzeit ist Opernzeit! Bereits im vergangenen Oktober feierte „Lolita“ im Prager Ständetheater Premiere. Das Stück nach dem Bestseller von Vladimir Nabokov konfrontiert das Publikum mit Sinnlichkeit, Liebe und Sünde. Auch in der frisch rekonstruierten und neu eröffneten Staatsoper kommen Opernfans wieder auf ihre Kosten. Außerdem in den Kulturtipps: Das Leben der Clam-Gallas in der Reichenberger Regionalgalerie, Flugträume im DOX und Vernissage zu „Jugend malt Europa“.

    • Am Sonntag, 20 Uhr, hebt sich der altneue Vorhang von Eduard Veith in der frisch sanierten Staatsoper Prag, Foto: Petr Neubert

      Nach drei Jahren Generalsanierung kehrt das Ensemble an seinen angestammten Platz zurück. Dort warten auf die Besucher nicht nur neue Sitze und bessere Luft, sondern auch ein altbekannter Vorhang.

    Unterwegs

    Der Historiker Martin Krsek vom Stadtmuseum Aussig mit dem Parka, den Lilli Hornig in der Atacama-Wüste trug. Dahinter ihr Porträt aus Kindertagen. Foto: Steffen Neumann

    Lilli Hornig half im Zweiten Weltkrieg die Plutoniumbombe zu entwickeln. Dass die Wissenschaftlerin ihre Wurzeln in Aussig hatte, ist nur wenigen bekannt. Jetzt hilft eine ungewöhnliche Installation beim Erinnern.

    • Der erste Teil der Zerstörung erfolgt im Mai. Nun ist von der Neysseburg nichts mehr da. Foto: Stadt Jablonec

      Die Neysseburg in Gablonz war eines der wenigen Gebäude der humoristischen Herrengesellschaft Schlaraffia. Nun wurde sie abgerissen. Ein jahrelanger Kampf ist verloren und ein wichtiges Zeugnis der Schlaraffia in Böhmen und deutschböhmischer Geschichte überhaupt verschwunden.

    • Fast vier Monate hat Schnitzer Jaroslav Blažek mit seiner Frau Hana gebraucht, um die neu entdeckte Weihnachtskrippe von Hainspach (Lipová) wieder herzustellen. Foto: Steffen Neumann

      Die Weihnachtskrippen sind ein Schatz des böhmischen Niederlands. Nach der Vertreibung der Deutschen verschwand auch dieser Brauch. Doch nun tauchen immer mehr Krippen wieder auf.

    • Schloss Schweißing - Foto: Pavel Hrdlička/ Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0

      Etwa auf halbem Schienenwege zwischen Pilsen (Plzeň) und Eger (Cheb) grüßt Reisende leuchtend gelb-rot das Schloss von Schweißing (Svojšín). Kaum sichtbar liegt der namensgebende kleine Ort am Flusslauf der Mies (Mze), die wenige Kilometer weiter östlich – hinter der Stadt alten Bergstadt Mies (Stříbro) – zum Stausee wird.

    Meinung

    Bei dem Brand im Pflegeheim in Weipert starben acht Menschen. Foto: CTK

    Am Sonntag starben bei einem Brand in einem Pflegeheim im nordböhmischen Weipert acht Menschen. Die deutsche Feuerwehr war zwar nur fünf Minuten entfernt, durfte aber nicht helfen.

    • Zeichnung: Jiří Bernard

      Im 30. Jahr nach der friedlichen Revolution schien der Ost-West-Gegensatz größer denn je. In diesem Licht betrachtet lohnt ein Vergleich des ostdeutsch-tschechischen Verhältnisses, meint unser Kommentator Luboš Palata.

    • Ursula von der Leyen, Foto: Europäische Kommission

      Die neue Europäische Kommission unter Ursula von der Leyen setzt auf Klimapolitik. Das könnte aber einen Konflikt mit den Visegrád-Staaten heraufbeschwören, gegen den die Kontroverse um die Flüchtlingsquoten ein unwichtiger, kleiner Unfall war, meint unser Kommentator Luboš Palata.

    • Wenzelsplatz November 1989, Foto: ČTK

      Heute vor 30 Jahren wurde ein friedlicher Marsch von tausenden Studenten in der Prager Nationalstraße (Národní třída) brutal niedergeschlagen. Der dramatische Abend bedeutete den Anfang der Samtenen Revolution. Für unseren Autor Hans-Jörg Schmidt war sie der Auslöser, als Korrespondent nach Prag zu wechseln.

    Politik

    Wird in Zukunft in Tschechien nur noch an einem Tag gewählt? Foto: ČTK/Krumphanzl Michal

    In keinem Land Europas wird so kurios gewählt wie in Tschechien. Die Wähler werden hier traditionell immer freitags und samstags zu den Urnen gerufen. Das hat seine Gründe, die tief in den Gewohnheiten des Volkes sitzen. Doch womöglich trennt sich das Land bald von dieser lieb gewordenen Eigenheit.

    • Senatspräsident Jaroslav Kubera (ODS) galt als einer der bedeutendsten Politiker Tschechiens, nun ist er überraschend im Alter von 72 Jahren gestorben. - Foto: ČTK

      Senatspräsident Jaroslav Kubera (ODS) ist am Montagmorgen im Alter von 72 Jahren überraschend verstorben. Er zählte zu den bedeutendsten Politikern des Landes. Von 1994 bis 2018 war er Bürgermeister von Teplitz und seit 2000 ununterbrochen im Senat.

    • Ko Wen-je und Zdeněk Hřib vor dem Glockenspiel des Prager Rathauses - Foto: ČTK

      Mit der neuen Partnerschaft zu Taipeh setzt sich die Führung von Prag bewusst von der prochinesischen Politik von Staatsoberhaupt Zeman und Regierungschef Babiš ab. China, das Taiwan als eine seiner Provinzen betrachtet, ist verärgert und zog erste Konsequenzen.

    • Helena Válková - Foto: ČTK

      Um die Kandidatur der früheren Justizministerin Helena Válková zur Ombudsfrau ist ein Streit entbrannt. Kann ein ehemaliges Mitglied der Kommunistischen Partei, das vor 1989 einst Schikanepraktiken gegen politische Gegner billigte, Anwalt der Schwachen und Benachteiligten sein? Válková zog nun die Konsequenz und lehnte die Nominierung ab.

    Im Gespräch

    Martin Dzingel, Foto: LV

    Martin Dzingel wurde im November zum vierten Mal zum Präsidenten der Landesversammlung der deutschen Vereine in Tschechien gewählt. Im Interview spricht er darüber, warum die Pflege der deutschen Friedhöfe kein totes Projekt ist, ob es einen Gedenkort für die Leiden der Heimatverbliebenen geben wird, schätzt die Situation der deutschen Minderheit 30 Jahre nach der friedlichen Revolution ein, vor welchen Herausforderungen sie steht und warum sie dabei auch auf Fußball setzt.

    • Libor Rouček, Foto: Steffen Neumann

      Libor Rouček bewegte sich in seiner Jugend im Umkreis von Bruno Kreisky, war Regierungssprecher für Miloš Zeman und Vizepräsident des EU-Parlaments. Nun hat er über sein bewegtes Leben ein Buch geschrieben.

    • Ivo Schwarz auf der Fahrrad-Rikscha in Ostrau, Foto: Bohemia Troppau

      Seit 2014 kann man im Ostrauer (Ostrava) Stadtzentrum ein für diese Breitengrade ungewöhnliches Verkehrsmittel entdecken: eine Fahrradrikscha. Die Lenkstange liegt in den Händen von Ivo Schwarz, einem begeisterten Elektrotechniker, geboren 1968 in Ostrau-Witkowitz (Vítkovice) und Angehöriger der deutschen Minderheit. "Man spürt an Kleinigkeiten im Alltag, dass man deutsche Wurzeln hat", sagt er zu seiner Herkunft.

    • Ursel Scheffler bei ihrer Lesung in Prag - Foto: Tomáš Randýsek

      Ursel Scheffler hat mit ihrem Projekt „Büchertürme“ einen neuen Weg gefunden, junge Leser für Bücher zu begeistern. Aus Hamburg verbreitete sich ihre Idee über ganz Deutschland und ist mittlerweile auch in anderen Ländern angekommen. Auch die Schüler der Deutschen Schule Prag haben mitgemacht. Die Autorin besuchte die Schule für eine Lesung und sprach mit dem LandesEcho über das Projekt, Bücher für Kinder und die Begeisterung für das Lesen.

    Kolumnen

    Schmidts Kater Lojzl - Illustration: Jiří Bernard

    Čauky, mňauky, allerseits! Und ein tolles neues Jahr! Das darf man noch sagen, auch wenn das Jahr schon ein paar Tage alt ist.

    • aliceabc0/Pixabay

      Warum verlieben sich meist Deutsche in Tschechinnen? Diese brennende Frage interessierte die meisten unserer Leser in diesem Jahr. Auf den Plätzen der meist geklickten Beiträge folgten Karel Gott, das Comeback einer Legende, der Sudetendeutsche Tag und eine geteilte Brücke.

    • Schmidts Kater Lojzl - Illustration: Jiří Bernard

      Čauky, mňauky, allerseits! Können Sie sich noch an die letzte Ausgabe Ihres LandesEcho vom vergangenen Jahr erinnern? Da hatte Schmidts Katze Mourinka ein trauriges „Letztes Wort" aus dem Katzenhimmel geschrieben. Und versprochen, dass sie künftig aus luftiger Höhe das Geschehen kommentieren werde. Doch dann änderte sich alles. Mourinka fand mich als Nachfolger. Seither habe ich ihre Rolle übernommen, mich frech in alles einzumischen und alles verschmitzt zu kommentieren, was mir wichtig erscheint.

    • Schmidts Kater Lojzl - Illustration: Jiří Bernard

      Čauky, mňauky, allerseits! Es gibt Tage, da ist etwas anders in meinem Haushalt. Etwa am 28. Oktober oder am 17. November. Da weht in meinem hübschen Garten nicht wie gewohnt die große schwarz-gelbe Fahne des inzwischen auch von mir akzeptierten einzigartigen Fußballvereins Borussia Dortmund, sondern die Fahne der Tschechischen Republik.

    Kommt bald die Ruck-Zuck-Wahl?

    In keinem Land Europas wird so kurios gewählt wie in Tschechien. Die Wähler werden hier traditionell immer freitags und samstags zu den Urnen gerufen. Das hat seine Gründe, die tief in den Gewohnheiten des Volkes sitzen. Doch womöglich trennt sich das Land bald von dieser lieb gewordenen Eigenheit.

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    „Wir werden von der Regierung gehört“

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    Martin Dzingel wurde im November zum vierten Mal zum Präsidenten der Landesversammlung der deutschen Vereine in Tschechien gewählt. Im Interview spricht er darüber, warum die Pflege der deutschen Friedhöfe kein totes Projekt ist, ob es einen Gedenkort für die Leiden der Heimatverbliebenen geben wird, schätzt die Situation der deutschen Minderheit 30 Jahre nach der friedlichen Revolution ein, vor welchen Herausforderungen sie steht und warum sie dabei auch auf Fußball setzt.

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    Senatspräsident Jaroslav Kubera überraschend gestorben

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    Senatspräsident Jaroslav Kubera (ODS) ist am Montagmorgen im Alter von 72 Jahren überraschend verstorben. Er zählte zu den bedeutendsten Politikern des Landes. Von 1994 bis 2018 war er Bürgermeister von Teplitz und seit 2000 ununterbrochen im Senat.

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    Bürokratie kann tödlich sein

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    Am Sonntag starben bei einem Brand in einem Pflegeheim im nordböhmischen Weipert acht Menschen. Die deutsche Feuerwehr war zwar nur fünf Minuten entfernt, durfte aber nicht helfen.

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    Mit SAMSA das vergessene deutsche Prag entdecken

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    Wer die Geschichte Prags erzählen möchte, der kommt nicht um den deutschsprachigen Teil seiner Bevölkerung und deren Kultur herum. Viele historische Orte der Stadt sind eng mit ihr verbunden, nicht wenige davon aber bereits in Vergessenheit geraten. Doch deutsche Spuren gibt es in der Hauptstadt Tschechiens auf Schritt und Tritt. Mit der App SAMSA lassen diese sich nun entdecken.

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    Tragischer Brand in nordböhmischem Pflegeheim

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    Am Sonntagmorgen kam es in einem Pflegeheim im nordböhmischen Weipert (Vejprty) zu einem verheerenden Brand. Acht Menschen starben. Nahegelegene Einsatzkräfte aus Deutschland konnten nicht in vollem Umfang helfen.

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    Die Taufe des Schönhengsts: Sagen aus dem Schönhengster Land

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    Die Bezeichnung „Schönhengst“ oder „Schönhengster Land“ tauchte zum ersten Mal im Jahre 1813 im „Mährischen Wanderer für das Jahr 1813“ von Josef Jurende auf. Über die Herkunft dieses Namens erzählen verschiedene regionale Sagen.

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    Komm mit ins Winterwunderland: Kulturtipps vom 17. bis 23. Januar 2020

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    Um die Freiheitsstatue, den Eiffelturm oder die ägyptischen Pyramiden zu sehen, muss man gar nicht so weit reisen: nur bis nach Pustewny in den Mährisch-Schlesischen Beskiden. Dort beeindrucken phantasievolle Eisskulpturen in einem wahren Winterwunderland die Besucher. Außerdem in den Kulturtipps: die schönsten tschechischen Bücher 2018, geheimnisvolle Bilder Michaël Borremans in der Prager Galerie Rudolfinum und die Taufe des neuen Albums von Beata Hlavenková.

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    Ansage gegen China – Prag kooperiert mit Taipeh

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    Mit der neuen Partnerschaft zu Taipeh setzt sich die Führung von Prag bewusst von der prochinesischen Politik von Staatsoberhaupt Zeman und Regierungschef Babiš ab. China, das Taiwan als eine seiner Provinzen betrachtet, ist verärgert und zog erste Konsequenzen.

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    Teplitz zeigt seine Kunstschätze

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    Das Regionalmuseum entdeckt die Bildersammlung der einstigen Teplitzer Kunstsektion. Darunter ist manche Überraschung.

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