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25 Jahre Genscher-Rede in der Deutschen Botschaft

Drei Außenminister, ein Balkon, 25 Jahre - Foto: tra

Zwei Balkone spielten in der deutschen Geschichte eine besonders tragende Rolle. Am 9. November 1918 verkündete Philipp Scheidemann von einem Balkon des Berliner Reichstages die Abdankung des Kaisers und damit das Ende der Monarchie. Darauf folgten die turbulenten Jahre der Weimarer Republik, die Machtergreifung der Nationalsozialisten, der Zweite Weltkrieg und die Teilung Deutschlands durch die Siegermächte. Es dauerte über 40 Jahre, bis der Druck der DDR-Bevölkerung die Wiedervereinigung möglich machte. Vor 25 Jahren, am 30. September 1989, trat Hans-Dietrich Genscher, damals Bundesaußenminister, auf den Balkon der Deutschen Botschaft in Prag und verkündete den fast 4 000 DDR-Flüchtlingen im Garten: „Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise möglich geworden ist“.

 

 

„Schon wieder eine Ausländerin, die kein Deutsch kann.“

Eine andere Vision von den gleichen Problemen - Foto: ÖKF/Jakub Jíra

 Dieser Satz prägte die Kindheit von Anna Durnová. Die gebürtige Tschechin referiert unter dem Titel „Tschechien und Österreich vergleichen: wozu und wie – mit den Augen einer Politologin“. Mit ihrem Vortrag wird die junge Politologin wird am 22. August im Rahmen der journalistischen Sommerschule „Karel Havlíček Borovský“ einen zweiten Blickwinkel zum österreichisch-tschechischen Verhältnis bieten (die LZ-Ankündigung zum ersten Vortrag des Tages finden Sie: hier).

 

 

 

Steh auf gegen Homophobie!

Der Stolz der Schwulen - schrill, bunt und laut.

Am 16. August gipfeln die Events von „Prague Pride 2014“ in einer Parade quer durch die Prager Innenstadt. Startpunkt ist die Statue des Heiligen Wenzel am Wenzelsplatz. Zu Fuß wird für alle Homosexuellen und Lesben aus dem Osten, die auf Grund einer homophoben Gesellschaft mit Unterdrückung und Gewalt konfrontiert werden, protestiert.

 

 

Die Generalprobe der Vertreibung

Ort der Vertreibung   Foto: Archiv

 

Pate bei der Geburt der Ersten Tschechoslowakischen Republik, im kollektiven Gedächtnis der tschechischen Gesellschaft immer noch als demokratisches Vorzeigebeispiel, wenn nicht sogar als Schaufenster der Demokratie im Mitteleuropa der Zwischenkriegszeit verklärt, war auch das Unrecht.

 

Prag wird wieder als Wohnstandort interessant

Ende der Flucht aufs Land - Prag wird attraktiver.

Über Jahre war die Einwohnerzahl Prags rückläufig. Vor allem Familien mit Kindern zogen raus ins Grüne. Dass sie Einschränkungen bei Versorgungseinrichtungen hinnehmen mussten, störte sie nicht. Hauptsache sei, so hieß es, dass die Kinder in einer gesünderen Umwelt mit frischer Luft aufwachsen können. Anfangs war Bauland im Umland der Hauptstadt auch vergleichsweise billig zu haben. Doch das hat sich mit der steigenden Nachfrage geändert. Zudem stellen die Leute fest, dass die tägliche Fahrt nach Prag zur Arbeit wegen der gestiegenen Benzinkosten zu einem Kostenfaktor wird. 

 

„Ein guter Lehrer ist besser als zwei Bücher“

Ausgezeichnetes Engagement - Foto: LZ/jbr

 Eine kleine grammatikalische Nachlässigkeit erlaubte sich Berthold Franke, Leiter des Prager Goethe-Instituts, dann doch. Frei nach dem berühmten Spruch des deutschen Fußballspielers und –trainers Alfred Preißler erklärte er am vergangenen Dienstag: „Entscheidend ist im Unterricht!“, und meinte damit die sieben Deutschlehrer, die in der Deutschen Botschaft vom Botschaftsgesandten Robert Klinke, dem österreichischen Botschafter Ferdinand Trauttmansdorff, dem tschechischen Vizebildungsminister Jindřich Fryč und eben Berthold Franke mit dem Deutschlehrerpreis ausgezeichnet wurden.

 

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